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  1. #1
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    Standard Thorens 2001 oder Dual 750 ???

    Hallo

    Wegen einem dummen Zufall habe ich gerade zwei Plattenspieler zur Auswahl und kann mich nicht entscheiden...

    1. Thorens TD 2001 RCA
    Wertiges Chassis, geniales Subchassis, alles lässt sich sauber kalibrieren und einstellen. Hat RCA Bodenplatte und RCA-Netzteil Upgrades.
    TP90 Arm mit 95 Headshell.

    Body genial aber Arm nur Mittelklasse. Reagiert halt wie die meisten empfindlich auf VAT (Wellenschlag, Pressungsdicke) und das Lager ist simple.

    2. Dual CS 750
    Einfaches Chassis mit quasi-Subchassi, es quietscht mehr als es federt Eher gut-billig Konstrukt, trotzdem empfindlich auf Umgebungsresonanzen. Wenigstens springt der Riemen nicht runter

    Der Arm allerdings ein OPS. Sensibles wunderwerk, aufwendig gelagert, unempfindlich gegen VAT, Wellen, Dicke ...


    Nun sagt man ja dass der Arm tendenziell klanglich relevanter ist als die Drehmaschine da dran.
    Der TP90 ist aber auch nicht sooo schlecht und der Rest halt super. Was würdet ihr nehmen????

    Oder, könnte ich irgendwie den OPS Dual Arm in den Thorens reinbauen? Ausbalancierbar ist das Subchassis ja..

    Gruß
    Josh

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von a.j.h.
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    Nimm beide...

    Sind beides Riementriebler... Ich bin ein echter Fan der Duale. Aber: Wenn Dual, dann DD oder Reibrad. Das ist mein Geschmack. Es gibt richtig tolle Riementriebler von Dual (und der 750 zählt dazu), aber.... Ich würde tatsächlich den Thorens an dieser Stelle nehmen und mir lieber einen 704 oder 701 von Dual danebenstellen.... Bis du dann feststellst, dass der Thorens weiterziehen darf
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    Beste Grüße,
    Andreas

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  3. #3
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    Hm meinst der Thorens macht knapp das Rennen ja?

    So nebenbei, wieso DD? Bin kein DJ, braucht doch keener.
    Motor weg und Riemenisoliert störts weniger, Gleichlauf ist gut genug. Der Vorteil von DD ging mir noch nie in den Kopf

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Michael
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    Hallo Josh

    Ich würd den 2001er nehmen, und wenn dir mal ein anderer Arm über den Weg läuft......genügend Potential hat das Laufwerk.

    Grüße Michael
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  5. #5
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    Danke für die Meinungen.

    Was ware wenn... Ich den OPS Dual Arm ausbaue, und versuche ihne irgendwie in den Thorens einzubauen?

    Letztendlich muss der Arm doch nur irgendwie da drauf sitzen und die 4 Abnehmer Litzen nach unten an die Chinch Buchse laufen. Oder ?

    Natürlich soll das auch schön fest sitzen, nicht wackeln, gleiche vertikale Zentralachse der Montage, Höhe zur Platte muss stimmen. Eventuell andere Masse kann man am Thorens über die 3 Subch. Federn ausgleichen.

    Was bleibt an potentiellen Stolpersteinen?

    Gruß
    Josh

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Michael
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    Machen kann man das schon, jedoch ob es einen Sinn macht?

    Ich tät erstmal den Thorens Arm darauflassen und abwarten bis mir eine Gelegenheit (...Tonarm) über den Weg läuft wo ich nicht nein sagen könnt

    Grüße Michael
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von a.j.h.
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    Wieso DD?
    Ganz einfach: Ein langsam drehender DD macht keine Geräusche ( und schon mal gar nicht im relevanten Spektrum), hat keine mechanischen Einflüsse wie Schlupf oder sonst irgendwelche mechanischen Unlinearitäten... Es spricht eigentlich Alles für ein gut gemachtes DD-Laufwerk. Bis auf den Preis: Es ist natürlich wesentlich aufwendiger und daher verbauen fast alle aktuellen Hersteller irgendwelche Synchronmotoren von den üblichen Zulieferern und spannen da irgendwelche Riemen drum.
    Und da fangen die Probleme an...


    Lass' es, die Plattendreher zu verwurschteln. Der TP90 ist ein seeeehr ordentlicher Arm am 2001, der allerdings eher auf der schweren Seite der mittleren Arme liegt.
    Bedeutet: Lieber Abnehmer mit geringer Nachgiebigkeit nehmen. MC-Systeme beispielsweise haben i.d.R. solche Nachgiebigkeiten.

    Ich weiß nicht warum und wieso die Thorensarme einen derart merkwürdigen Ruf haben!? Vielleicht liegt es am Tuningwahn der 90'er Jahre oder am Pimpen in den 0'er-Jahren,... Es gibt so viele verbastelte Schrotthaufen im Umlauf, wo dann immer noch "Thorens" draufsteht... Zum Teil hat das die Firma ja sogar noch gefördert, mit ihrem teuren Tuningzubehör. Scheusslich und wertmindernd, wenn es an den Weiterverkauf geht. Die Spieler im Originalzustand sind deutlich stabiler im Preis. Bzw. haben sogar Steigerungspotential.
    Versteht mich nicht falsch: Ein sanftes "Tuning" geht schon klar (Stecker beispielsweise) aber selbst diese unspektakulären Kabel an den Geräten sind in Ordnung und brauchen nicht getauscht werden. Im Gegenteil: Finde erstmal ein geeignetes(!) Kabel mit geringer Kapazität und dichtem Schirm! Klar kann man RG-174(CU) nehmen, ist aber auch nicht besser...
    Auch eine separate Motorsteuerung (im TD2001 schon drinne) macht Sinn (wegen der autark erzeugten Wechselsteuerspannung und damit nicht in Phase mit der Brummspannung auf den restlichen Geräten und mit bestenfalls geringerer Erregerfrequenz als 50Hz)...

    Mein TD125-II mit dem TP16-Arm liegt ebenfalls auf der etwas schwereren Seite und kommt hier am besten mit einem DL-160 von Denon zurecht. Das geht als High-Output-MC an einem MM-Eingang und klingt auch schön stramm im Bass zusammen mit dem Dreher. Weiche MMs spielen da eher "schön" dran - muss man mögen, mein Ding isses nicht.
    Die alten MCs von Ortofon mag er auch.
    Geändert von a.j.h. (30.06.2017 um 08:37 Uhr)
    Beste Grüße,
    Andreas

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  8. #8
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    Zitat Zitat von josh_cpct Beitrag anzeigen
    Danke für die Meinungen.

    Was ware wenn... Ich den OPS Dual Arm ausbaue, und versuche ihne irgendwie in den Thorens einzubauen?

    Letztendlich muss der Arm doch nur irgendwie da drauf sitzen und die 4 Abnehmer Litzen nach unten an die Chinch Buchse laufen. Oder ?

    Natürlich soll das auch schön fest sitzen, nicht wackeln, gleiche vertikale Zentralachse der Montage, Höhe zur Platte muss stimmen. Eventuell andere Masse kann man am Thorens über die 3 Subch. Federn ausgleichen.

    Was bleibt an potentiellen Stolpersteinen?

    Gruß
    Josh
    Nochmal: Ein Plattenspieler ist nur in erster Betrachtung trivial - Bei genauerer Betrachtung ist es ein relativ komplexes System. Mechanisch und auch Geometrisch (Tonarmradius, Überhang,...).
    Beste Grüße,
    Andreas

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  9. #9
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    Moin

    Ja ich sehs grad, Skating, Abschaltautomatik.... wird mir schon schlecht. Vielleicht steck ich die Zeit lieber in Überstunden auf der Arbeit sprich mehr Sesselpupsen und bezahle damit die bessere Nadel

    Ich wollte Auf den TP90 (mit 95er shell 17g) folgende Nadel hauen:
    - Nachgiebigkeit 20qm
    - Gewicht 10g
    - Auflage 1.5-1.9

    Super Schnäppchen super Highend , hoffe doch der wird drauf passen...?
    Sag ja bitte

    Edit: falsche Quelle, die meisten geben 6.5 g Eigengewicht han. Hoffe letzteres stimmt

  10. #10
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    Je weicher das System - desto leichter der Arm...

    Das System mit den 20 mm/N - kannst'e probieren. Erfahrungsgemäß spielt es dann eher "dick", "schön",....
    Ich würde etwas suchen im Bereich so 15 mm/N... Aufpassen: Einige (japanische) Hersteller machen die Angaben bei 100Hz und liegen dann natürlich recht hart - eine Angabe bei 10 Hz ist sinnvoll. Man kann etwa 50% draufrechen bei solchen unpraktikablen Angaben - so als Fausformel.

    Als High-End-System an dem TP90 könnte ich mir ein AT33 oder eben das DL160 vorstellen. Das erste kostet Geld und braucht eine MC-RIAA von guter Qualität, das DL160 ist nur noch gebraucht zu bekommen (und das auch relativ selten),... ein DL110 wäre vielleicht eine Alternative?

    Sonst? Die Ortofon MCs sind zweifellos gut.

    MMs, die relativ hart sind? Nagaoka vielleicht? Habe ich keine großen Erfahrungen mit.



    Es gibt aber auch Leute, die sowas komplett ignorieren...
    Beste Grüße,
    Andreas

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  11. #11
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    Ich ertappe mich gerade... typischer Forenbeitrag weil zu Faul es selbst zu suchen

    Trotz Zeitalter von Apps, Phone, Foren Facebook - eine gute Homepage ist immer noch durch nichts zu ersetzen.

    8-12Hz fs = 1000 / 2pi * Wurzel ( Compliance * (Arm+Nadel+Schraubenmasse) )


    7.3 Hz hätt ich. Eng eng eng. Mit Auge zu oder ?
    An die Wand, fetten Puck drauf, hoffen...
    Aber wie du sagst, die meisten hören nicht drauf - wie ich wahrscheinlich
    Grado Referez the reference 1, Neu, für Taschengeld, kann ich nicht nein sagen.
    Grado weil ich mag warm, wenns dann noch fett wird, machts die Sache rund.

  12. #12
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    Versuch macht kluch....
    Beste Grüße,
    Andreas

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  13. #13
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    Verstehe den ruf der Denons nicht! Ehrlich.

    Ein MC für gut Asche.... und dann sphärischer Schliff??
    Wer macht sowas ?
    Kauf doch auch keinen Phaeton mit Stoffsitzen.

  14. #14
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    Du meinst das 103?

    Der Schliff ist die eine Sache,
    das andere ist erstmal der Stein: Wenn es ein ganzer, nackter und in orientierter Richtung geschliffener Stein ist, dann gut.
    Die meisten günstigen Systeme haben einen gefassten (gebondet) Diamanten. Das hebt die Trägheit, da die ungefederte Masse groß wird.

    Ein runder Schliff muss nicht schlecht sein. Kann sogar von Vorteil sein, damit man weniger Rillengeräusche hat. Geometrisch spricht nix gegen sphärische Schliffe.
    Beste Grüße,
    Andreas

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  15. #15
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    Hallo,

    ich würde dem Threadstarter dringend empfehlen, sich erst einmal über das gesammelte Halbwissen des Internets hinaus zu bewegen, sonst wird das nichts mit dem dauerhaft zufriedenen Hören.

    Gruß

    Thomas

  16. #16
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    So sehe ich das auch.
    Beides gute Maschinen und brauchbar. Haptik und Benutzbarkeit nicht vergessen
    Viele Grüße, Thomas

  17. #17
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    Hehe. Zwei Achtel Wissen maximal
    Vinyl kannst mehr falsch als richtig machen. Aber ich hab erstmal keine Muße mich da auch noch reinzulesen. Irgendwann is ma gut.

    Insofern vielen Dank für die Tipps und die "Abkürzung" !

  18. #18
    Vorsicht schräger Humor
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    Moin,
    wäre mir nicht ein Technics SP15 begegnet, wäre mir mir dieser hier
    https://www.bonedo.de/artikel/einzel...n-st150/3.html
    oder jener
    https://www.thomann.de/de/pioneer_pl...Fde6GwodpGwKYQ
    aufs Regal gekommen. Dazu ein groofendes System mit spritziger RIAA (zur Zeit ein Denon 103R an Volpe2).
    Meine etlichen Thorense und Dual-Riementriebler stehen sich im Schrank die Füße platt.
    So ein DirectDrive ist dermaßen unkomliziert, direkt und überhaupt nicht mimosenhaft. Seitdem konzentiere ich mich nur noch auf die Musik ... und nicht mehr um das Drumherum.
    Vielleicht schnalle ich doch mal ein NOS_DL160 mit einer Heijopo drunter .... vielleicht.
    Das ist sehr entspannend, keine Diamantschrapnellen und Gummizicken mehr.
    Jrooß Kalle

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