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  1. #21
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Hallo Andreas,

    für interessierte Analphabeten wie mich:

    N=?
    X=?
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  2. #22
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    Und jetzt zur Wicklung:

    Ich möchte maximal einen Kupferwiderstand von 0,1 Ohm haben.
    Mit einem Draht von 1mm² ergibt sich eine Drahtlänge von:


    Umgestellt nach L = (R * A )/0,0171 = (0,1 * 1)/0,0171 = 5,85 m

    Mit diesen 5,85 m muss jetzt ein Kern gefunden werden, wo wir unsere angestrebte Induktivität erreichen. Einfach mal 4 mH ansetzen:

    Ich finde gerade keinen einfach zu handhabenen Spulenrechner...?
    Beste Grüße,
    Andreas

    "Don't you think if I were wrong I'd know it" - Dr. Sheldon Lee Cooper

  3. #23
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    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,

    für interessierte Analphabeten wie mich:

    N=?
    X=?
    Guck' dir die Beschriftung an der Skizze auch an - ist ein bisschen gekrizzelt, aber...

    N1 ist die Gesamtwicklungsanzahl
    N2 ist die "untere" Windungszahl - hier wird der Spannungsabfall, also der Pegel bestimmt

    X ist das Verhältnis - also die "Untersetzung" - hier im Beispiel 2


    EDIT:
    Wie fosti das schon weiter oben gesagt hat: Die untere Windung darf auch gerne mit dünnerem Draht gewickelt werden. Der Kupferwiderstand an der Stelle spielt keine große Rolle.
    Allerdings muss man bei einem universellem Trafo mit wechselnden Abgriffen aufpassen, dass die genutzten Windungen in jedem Fall dick sind. In der Praxis isses hier wurscht: Einfach dick wickeln...
    Beste Grüße,
    Andreas

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  4. #24
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Danke.
    Da hätte ich auch selber drauf kommen müssen (schäm)
    Ich versuche , die maximale Windungszahl auf einem EI66 Eisen zu berechnen. Dabei nehme ich einen Drahtdurchmesser von 1,26mm.
    Dadurch kann man zumindest mal ein Gespür dafür bekommen, welche Arbeit man vor sich hat
    LG
    Kay

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  5. #25
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    Ganz ehrlich: Das sind gerade mal 5 m Draht, die du wickeln musst. Dafür brauchst'e keine Maschine. Der Aufwand dürfte entsprechend überschaubar sein.
    Beste Grüße,
    Andreas

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  6. #26
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    Ich werde auch mal eine kleine Exceltabelle zusammenschustern...
    Hier sind gebrauchstaugliche Formeln zum Wickeln:
    http://www.radiomuseum.org/forumdata..._OL_rm_v10.pdf
    Geändert von a.j.h. (28.06.2017 um 11:39 Uhr)
    Beste Grüße,
    Andreas

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  7. #27
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Ich habe mal den EI66 mit 1,26 mm betrachtet.
    Das Wickelfenster ist 9 x 30 mm und entspricht 2,7cm².
    Laut Tabelle bekomme ich 55 Wicklungen/cm² . Das wären auf den 2,7cm² 148,5 Wicklungen ( Max. theoretischer Wert.). Die Letzte Wicklung wird wohl nicht mehr passen.Es entfallen so ca 30 Wicklungen mit ca 3,5m. Somit komme ich auf ca 15 m Draht und ca 130 Wicklungen.
    Wenn ich alle 13 Wicklungen einen Abgriff mache , müsste ich eine relativ feine Abstufung (?) hinbekommen.
    Bei 0,015 Ohm p/m läge der Gesamtwiderstand bei 0,225 Ohm.
    Bei 1mm Draht, der leichter zu wickeln ist, würde sich der Widerstand auf 0,335 Ohm erhöhen.
    15 m Draht zu 10 einzelnen Wicklungen plus Anschlüsse.... Mit 2 m Stücken sollte man hinkommen?

    Das ist jetzt erst mal nur eine kleine Milchmädchenkalkulation. Zeigt aber, dass man hier keine Angst vor haben braucht
    Toroid-Kerne müssten leichter zu wickeln sein( hoffe ich mal?)
    LG
    Kay

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  8. #28
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    Standard Habe gefrickelt

    Moin,

    zum experimentieren habe ich mal einen meiner Ringkerne umgebaut.
    Der Kern hat außen d = 37mm, innen d = 22mm und h= 14mm.

    Ca. 4,8mH, 2,35 Meter Draht 1mm.
    3 Abgänge auf 1/4, 1/2 und 3/4 der Länge.....das gibet dann 1:24, 1:5 (Mitte Draht) und 1:2.

    Demnächst greife ich mir einen HT und messe mal akustisch.....

    LG

    Karsten
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  9. #29
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    Ich mache gerade eine Tabelle, damit ich die Abgriffe (Windungen) nach dB-Vorgabe ermitteln kann.

    Kay! Warte solange mit dem Wickeln - ich sage dir dann genau, wo du abgreifen sollst, damit du die gewünschten Schritte bekommst.

    @Karsten: Ich bin gespannt. Morgen kann ich dir sagen, wo deine theoretischen Absenkungen liegen sollten. Dann gucken wir uns den Vergleich mit den Messungen an.

    Beste Grüße,
    Andreas

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  10. #30
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    Supi.
    Ich habe einen der Ringkerne 25VA geschlachtet.
    IE ist 1,27 cm und Q 2,54 cm².
    Aussendurchmesser 51mm, Innen 32 mm und Höhe 28,5 mm.
    Die Toroids sind schnell vom Kupfer befreit und man braucht die Bleche nicht neu schachteln.
    LG
    Kay

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  11. #31
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    So Kay:

    Ich mach mal einen Spartrafo mit -2 / -4 / -6 / -8 dB -Schritten.

    Mal angenommen, du hast insgesamt 100 Windungen (100% - das Verhältnis in % bleibt gültig - kannst'e linear umrechnen auf eine beliebige Gesamtwickelzahl):

    - 20% wickeln und Anzapfung unten für -2dB (Oben ist Eingang)
    - 16% wickeln und Anzapfung unten für -4dB
    - 13% wickeln und Anzapfung unten für -6dB
    - 11% wickeln und Anzapfung unten für -8dB
    - 40% wickeln ist Anschluss Masse



    Wenn du diesen Trafo umdrehst, also Ausgang zu Eingang machst, hast du folgende Abgriffe:
    - -4,5 dB
    - -6,2 dB
    - -8,9 dB
    - -14 dB

    Das könnte man noch etwas optimieren, aber Hauptsache der Trafo funktioniert in der gewollten Richtung optimal, denkich...
    Geändert von a.j.h. (29.06.2017 um 11:21 Uhr)
    Beste Grüße,
    Andreas

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  12. #32
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    Ich habe noch diese Spule liegen:
    https://www.monacor.com/de-de/monaco...eile/lsi-100t/

    Die werde ich missbrauchen und abwicklen und wieder zusammenwickeln mit meinen Abgriffen.
    Ich werde dann nicht auf die vorher vorhandenen 10mH kommen, will ich auch gar nicht, schließlich möchte ich ja auch noch etwas niederohmiger werden als die zurzeit vorhandenen 0,19Ohm.

    Der Drahtquerschnitt von 1,4mm² gefällt mir auch... Mal gucken.
    Beste Grüße,
    Andreas

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  13. #33
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    Vielleicht erst mal einen vernünftigen Trafo wickeln bevor man etwas von Klangeinflüssen palavert.
    Habe mein Palaver entfernt und ziehe mich aus diesem Thema zurück bis ich es geschafft habe einen vernünftigen Trafo zu wickeln.
    Geändert von holly65_MKII (30.06.2017 um 07:38 Uhr)

  14. #34
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    ...je höher die Frequenz desto höher die Eisenverluste.

  15. #35
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    Zitat Zitat von fosti Beitrag anzeigen
    ...je höher die Frequenz desto höher die Eisenverluste.
    OK......würde nach meinen Messungen bedeuten das die Absenkung hauptsächlich über die Eisenverluste passiert ?!

    LG

    Karsten

  16. #36
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    Hallo Andreas,
    danke für die Berechnung und Skizze.
    Somit sollte ich den Autotrafo wickeln können.Ich glaube auch, dass die 2,4,6 und 8 dB vollkommen ausreichend ist.

    Hast du die Berechnungen auf excel gemacht? Formeln nach Otto Limann?
    Ich muss mich da noch etwas rein denken und würde die Formel in meiner Excel-Tabelle mit aufnehmen.
    LG
    Kay

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  17. #37
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Hallo Karsten,

    ich würde sagen: ja (Eisenverluste setzen sich zusammen aus Hysterese- und Wirbelstromverlusten). Eins von beiden ist sogar proportional zum Frequenzquadrat. Deshalb teile ich Deine Mutmaßung, was den Klangeindruck von Autoformern angeht.

    Viele Grüße,
    Christoph

  18. #38
    Franky
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    Jetzt mal langsam! So ein Verhalten habe ich noch bei keinem Autoformer gemessen. Ich poste nachher mal Messungen mit dem einfachsten Silvercore Trafo

  19. #39
    Franky
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    Hier die Messungen eines Celestion CDX14-3060 am Faital LTH142.

    Oben unbeschaltet und dann mit Silvercore Trafo mit 2,4,6 und 8dB Absenkung.

    Vielleicht erst mal einen vernünftigen Trafo wickeln bevor man etwas von Klangeinflüssen palavert. Es geht sowieso um was Anderes und a.j.h hatte in Post 2 schon recht.

    Diesen Trafo habe ich verwendet und die Angabe von ab 500 Hz stimmt wie man der Messung entnehmen kann. Darunter eigentlich schon ab 600 Hz stimmen die Stufen nicht mehr. Ziemlich ehrliche Angaben also!

    http://silvercore.de/ubertrager/autoformer-3/

    Autoformer ab 500Hz 30Watt

    Autoformer für den Einsatz im Mittel-Hochtonspektrum, beachten Sie bitte, den autoformer von tiefen Frequenzen freizuhalten um Verzerrungen zu vermeiden, z.B. durch einen Vorkondensator

    • Impedanz 8Ohm
    • Belastbarkeit 30Watt
    • Frequenzbereich 500Hz bis 20kHz ohne Abfall
    • sehr neutraler “unhörbarer” Klang
    • Abgriffe bei -2, -4, -6 und -8dB oder
    • Abgriffe bei -8, -10, -12, -14dB
    • Ringkernübertrager vergossen in Kunstoffbecher
    • Durchmesser 75mm, Höhe 60mm
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Franky (29.06.2017 um 19:50 Uhr)

  20. #40
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Ich habe gerade zwei Toroide geschlachtet und ml mit 1,1 und 1,6 mm CUL probe gewickelt. Da wird man mit einem Belzerithammer etwas nachhelfen müssen, um eine einigermaßen vernünftige Wicklung hinzubekommen.
    Hier werde ich den Tipp von Fosti und AJH nehmen, und die 40% Wicklung etwas dünner ausfallen lassen.
    Einlagig gewickelt, komme ich in die Nähe von 100 Wicklungen.
    Frage hierzu: Besser mehr Wicklungen und mehrlagig, oder einlagig und weniger Wicklungen?
    Mit dem 1,5 mm Draht werde ich einlagig ca 65 Wicklungen hinbekommen.
    Geändert von Kaspie (29.06.2017 um 19:12 Uhr)
    LG
    Kay

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