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  1. #41
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    Was gibts für den Selbstbau eigentlich aktuell vergleichbares?...rein von den Eigenschaften?

  2. #42
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    Zitat Zitat von Christoph Gebhard Beitrag anzeigen
    Für mich würde das Ausschwingen der Klirrkomponenten
    Siehe Anhang. 17er Alu-TT. Beim unbeschalteten Treiber lässt sich das ziemlich direkt aus aus dem linearen Frequenzgang ablesen.

    Und mal zur Größenordnung, welche Kraft auf eine Membran wirkt: bei dem obigen Chassis würden in einem geschlossenen, 16l Gehäuse bei 5mm Auslenkung ungefähr 10N anstehen, und es würden ca. 2A fließen (Vas=16l, Cms=0,5 mm/N, BL=9.75 N/A).
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  3. #43
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    Zitat Zitat von Jonies Papa Beitrag anzeigen
    Was gibts für den Selbstbau eigentlich aktuell vergleichbares?...rein von den Eigenschaften?
    Ich hab sicherlich keinen vollständigen Überblick, aber beispielsweise hat Focal auch einen Schaumkern zwischen zwei harten Schichten (W-Membran).



    Wäre auch Rohacell vergleichbar?
    Ansonsten hatte ich auf der HighEnd in München bei Kurt-Müller viele Membranen mit aufgeschäumter Zwischenschicht in der Hand gehabt, extrem leicht. Aber ob das exakt den Eigenschaften der Ausführung bei Görlich entspricht, kann ich nicht sagen.

  4. #44
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    Das, was ich von Focal gesehen habe, hat mich messtechnisch nicht vom Hocker gehauen.
    Zumindest, was die gängigen Methoden betrifft.
    Ich würde mir auch gerne ins Blaue was mit Görlich bauen... Aber nicht zu dem aufgerufenen Preis... Ich finde das absurd.
    ----der private Nick von MOD eltipo------

  5. #45
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von sonicfury
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    Rohacell von Morel wäre sehr ähnlich, die Treiber der Topserien der Israelis haben gute Meßwerte UND moderne Antriebe.

    @Papa: Meßtechnisch sind die Görliche Krücken, also mit dem Argument Messtechnik brauchst du wirklich nicht kommen.
    Es groovt

  6. #46
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    Deswegen schrieb ich gängig.
    ----der private Nick von MOD eltipo------

  7. #47
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von a.j.h.
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    Alukorb vs. Blechkorb.... Mal wieder:
    Was spricht denn gegen Blechkörbe? Der Zeitgeist vielleicht, ansonsten doch wohl eher nichts.

    Vielleicht sogar im Gegenteil: Man kann stabile Körbe mit Blech formen, die eine relativ dünne Wandung haben. Damit haben diese Körbe eine relativ tiefe Eigenresonanz. Bedeutet, dass sie in für das Gehör eher unempfindliche Bereiche gedrückt wird. Das kann man sich zunutze machen, bzw. muss es natürlich zum Chassis passen.
    Ein Alugusskorb ist dicker, die Reso damit relativ weit oben.
    Blöd eigentlich, oder?

    Im eingebauten Zustand relativiert sich das natürlich, da der Korbrand befestigt und damit bedämpft wird.
    Beste Grüße,
    Andreas

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  8. #48
    Franky
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    Ich denke mal das es an meinem Gehör liegt das mir solche "messtechnischen Krücken" wie Görlich und z.B. Manger MSW klanglich so gut gefallen. Ist auch müssig darüber zu philosophieren warum das so ist oder nicht sein kann, ob die einen Blechkorb haben oder nicht oder was auch immer. Ich habe meinen Spaß mit den Dingern und das ist für mich die Hauptsache. Die Boxen stehen hier gerade in der Firma und ich habe sie schon einigen Kollegen vorgespielt und sie auch gebeten CDs die sie gut kennen mitzubringen. Schön in solch erstaunte Gesichter zu blicken.
    Jetzt werden gleich wieder Leute sagen das es ja nicht sein kann das mich als Lautsprecherentwickler das nicht interessiert.

    Solange es moderne Chassis mit besten Klippelmessungen und modernsten Antrieben und FEA-konstruiert auf dem Markt gibt die dann trotzdem Feinheiten im Klangbild nicht darstellen können kann ich ganz gut mit den ollen Kamellen leben.

  9. #49
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    Ja Preis Leistung bei Görlich.... Wäre schön wenn man das selbst herstellen könnte.
    Kleber und Alufolie sind ja weniger Problem.
    Müsste man nur ne Form furs Spritzen des EPS haben.
    Spule, Korb Magnet würde idealerweise schon existieren.

    Habe mal ein paar Komponenten durchgewogen und war überrascht wieviel Kleber doch ausmacht. Hoffe der ist nach dem Trocknen wesentlich leichter.... (?)

    Harte leichte Membranen sind für mich auch A und O!

    Mangels Verfügbarkeit habe ich zumindest in meinem Konzept auf dünne Alu Kalotten gesetzt. Bis 100mm D, ab da ist Schluss mit Kalotte.

    Grundton war das beste Masse-Stabilitäts Verhältnis die 8 Zoll Lowther, da nur 6 Gramm Papier mit Versteifungsrillen rein Kegelförmig.

    Dann 15" wirds noch enger mit der Auswahl, bleibt nur Pappe beinahe-Kegel. Ca 60 Gramm.

    Jegliche Alu/W/Sandwich whatever Kombi anderer Hersteller liegt hier idR viel viel viel höher.
    Ich habe auch ein paar EPS Halbkugeln mit 10-20-40cm Durchmesser hier für andere Projekte.
    So federleicht und brutal hart das ist schon der Wahnsinn!
    Und absolut tot gedämpft.
    Leider sind die Kugeln zu tief, Membranen sind da viel "flacher".

    Gruß
    Josh


    @AJH: Ich schätze den Mehrwert von Blech/Alu auch als nichtig ein. Eher Kosmetik und Haptik Geprotze.

  10. #50
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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Franky Beitrag anzeigen
    Solange es moderne Chassis mit besten Klippelmessungen und modernsten Antrieben und FEA-konstruiert auf dem Markt gibt die dann trotzdem Feinheiten im Klangbild nicht darstellen können kann ich ganz gut mit den ollen Kamellen leben.
    haha, +10 !

  11. #51
    Franky
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    Die D2008 von Scan-Speak gibts glaube ich auch schon seit über 40 Jahren und funktioniert auch prächtig.

  12. #52
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    Zitat Zitat von a.j.h. Beitrag anzeigen
    Vielleicht sogar im Gegenteil: Man kann stabile Körbe mit Blech formen, die eine relativ dünne Wandung haben. Damit haben diese Körbe eine relativ tiefe Eigenresonanz. Bedeutet, dass sie in für das Gehör eher unempfindliche Bereiche gedrückt wird.
    Gute Idee, mit dem einzigen Schönheitsfehler, dass sie nicht funktioniert. So tief bekommst Du das nicht. Oder Dir hängt der Korb nachher durch, ergo Folgeprobleme.

    Außerdem ist das etwas anderes, als die Schallabstrahlung durch das Gehäuse.

    Ich finde die Jagd nach superleichten Membranen für Tieftöner befremdlich. Was genau soll damit erreicht werden? Die sind nicht schneller, nicht präziser, oder irgendwas anderes, die brauchen nur viel Volumen oder haben keinen Tiefbass (gilt für passive Konstruktionen). Und wenn ich den Wirkungsgrad von denen haben will, dann nehme ich lieber 2 normal schwere oder 1 größeren, dann habe ich auch weniger Auslenkung.

  13. #53
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    Schon richtig - und wie gesagt: Im eingebauten Zustand....
    Aber vom Grundsatz bzw. der Tendenz geht es diese Richtung. Ich habe das mal angeführt, weil auf der anderen Seite null Argumente kommen.

    Es geht ja gar nicht um eine leichte Membran, sondern um eine steife Membran?
    Beste Grüße,
    Andreas

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  14. #54
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    Zitat Zitat von Franky Beitrag anzeigen
    Solange es moderne Chassis mit besten Klippelmessungen und modernsten Antrieben und FEA-konstruiert auf dem Markt gibt die dann trotzdem Feinheiten im Klangbild nicht darstellen können kann ich ganz gut mit den ollen Kamellen leben.
    Einfach eine Behauptung ohne argumentative Substanz aufstellen und diese dann verbreiten... das scheint ja momentan weltweit Konjunktur zu haben. Damit sind wir auf dem Niveau gelandet wo keiner hinwollte.

    Zitat Zitat von Franky Beitrag anzeigen
    Die D2008 von Scan-Speak gibts glaube ich auch schon seit über 40 Jahren und funktioniert auch prächtig.
    Ja, tut er, aber er misst sich auch gut!


    ...

    Die Diskussion Blechkorb pro/contra geht auch etwas am eigentlichen Thema vorbei, da es wahrscheinlich produktionstechnische Gründe hat und mehr nicht. Ich persönlich denke, dass der Beitrag der Korbkonstruktion an der gesamten akustischen Qualität ohnehin gering ist, vielleicht sogar gegen null geht, solange keine kapitalen Fehler gemacht werden. Vielleicht gibts dazu auch Untersuchungen oder Paper...

  15. #55
    Franky
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    Genau, ich hatte ja mal die Phonogen Basshörner in denen zwei 10 Zöller gegeneinander auf den Hornhals arbeiten. Das machten nur Tieftöner mit sehr stabilen Membranen wie die Görlich mit. 10 Zöller mit biegeweichen Kevlar- oder Kohlefasermembranen gingen überhaupt nicht - die knickten regelrecht ein und gaben Knallgeräusche von sich.

  16. #56
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  17. #57
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    die knickten regelrecht ein und gaben Knallgeräusche von sich
    Das sind mal coole Fakten!
    Auch Pappe getestet, PA-Treiber?
    Habe schon welche gesehen denen in den sogenannten "Rutschen" die Membran gerissen sind.
    Fragte mich nur ob das nicht auf teils dem Einsatzgebiet (Feucht, Pappe wird weich) geschuldet war.

    Das ist sehr interessant da man unter normalen Bedingungen von den Verformungen garnichts mitbekommt.

  18. #58
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    Zitat Zitat von a.j.h. Beitrag anzeigen
    Es geht ja gar nicht um eine leichte Membran, sondern um eine steife Membran?
    Soll ja beides sein, das steif hatte ich einfach mal impliziert.

    Ich habe ja oben die Rechnung für ein geschlossenes Gehäuse gemacht. Für ein Resonatorgehäuse (also BR, Bandpass, TML oder "Horn") sieht es etwas anders aus: bei den Resonanzfrequenzen steht die Membran nahezu still, d. h., dass entgegen einem geschlossenem Gehäuse die Aufhängung kaum Kraft aufnimmt. Daraus folgt, dass man bei den Resonanzfrequenzen ziemlich gut F_VC=F_Cab annehmen kann => ~20N bei 2A mit den Werten des obigen Beispielchassis.

  19. #59
    Franky
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    Bei PA Chassis mit dünneren leichten Membranen kommt es auch oft vor das sie im Bereich so 1 cm neben der Dustcap oder knapp unter der Sicke einknicken. Gerade im PA-Betrieb von Basshörnern sollten da schon recht stabile und damit dicke Membranen zum Einsatz kommen. Passieren kann das auch wenn man z.B. Bassreflexboxen unterhalb der Abstimmfrequenz mit dann zu hohen Auslenkungen betreibt. Durch die progressiv wirkenden Zentrierspinnen und Sicken macht da auch so manche Membran schlapp.

  20. #60
    Franky
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    @Big.....
    Wer behauptet denn hier ständig was? Ich habe etliche Görlich Chassis in meinem Besitz darunter sogar ganz alte aus den 50er Jahren. Und Chassis die mit Klippel optimiert wurden habe ich auch etliche im Messraum gehabt. Klippel selbst gibt keine Antwort wenn man ihn fragt an was man denn nun Klangqualität festmachen kann. Selbst erlebt bei einem Seminar von ihm in Dresden. Er hat sich nur auf eine Aussage mal festnageln lassen - er hielt Papier für den besten Kompromiss. Ich denke das es ihm auch garnicht um die Klangqualitäten geht sondern nur um physikalisch und technisch Erklärbares. Wie das dann im Endeffekt im Zusammenspiel klingt ist doch noch ein anderer Schuh. Chassishersteller hören Chassis auch ab und legen da großen Wert drauf - auch und gerade z.B. Scan Speak.
    Geändert von Franky (20.06.2017 um 19:13 Uhr)

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