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  1. #141
    Und so beginnt es... Benutzerbild von FoLLgoTT
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    Dass so ein virtuelles Bass Array nur ein Kompromiss gegenüber einem echten DBA ist, kann man hier (Nr. 10) schön sehen. Die Reflexion interferiert eben einmal mit dem Direktschall, das lässt sich mit nur einem Gitter nicht ändern. Das heißt, die Variation des Amplitudengangs in Längsrichtung ist immer noch recht groß. Aber immerhin verschwindet das lange Abklingen.

  2. #142
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    Standard Virtual Bass array...

    Nils,
    ich weiß nicht genau, ob Deine Nummer 10 das gleiche ist was ich meine. Stell' Dir einen Bass Impuls vor - dieser wird einfach sozusagen 2mal gespielt mit dem Zeitlichen Abstand von Direktschall und Reflexion von der Rückwand am Hörplatz.
    Der verdoppelte Impuls wird zunächst im Original gespielt und dann nach Delay noch einmal, aber so gefiltert, daß sich die Reflexion des Originalimpulses genau mit dem Echoimpuls auslöscht...
    Die Filtercharakteristik muss man durch Versuche ermitteln - ich habe mit Tiefpassfiltern bei 150-200Hz/6db ganz gute Erfahrung gemacht. Leider wird das nie 100% klappen, aber erstaunlich ist, wie dicht man an die Totalauslöschung doch kommt...

    Natürlich ist das Theorie, aber für die Grund-Mode der gegenüberliegenden (Rück-)wand funktioniert das recht gut und löscht sich tatsächlich ziemlich gut aus jedenfalls bei mir besser als mit simplem minimal Phase- EQ
    Alle anderen Moden, die neben der Grundmode Front/Rückwand noch existieren kriegt man damit nicht in den Griff. Es ist einfach ein Experiment, was sich lohnt einmal zu probieren um die Längstmode wegzukriegen.

    Es ist natürlich logisch das ein wirklich optimales Array, immer besser ist als eine "künstliche Krücke" - aber für gratis, sollte man es mal ausprobieren.
    Inzwischen weiß ich ja auch, daß ein echtes DBA erzielt werden kann mit beiden Lautsprecherpaaren in Betrieb wie im Endausbau geplant...

    Ulli

  3. #143
    Und so beginnt es... Benutzerbild von FoLLgoTT
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    Kannst du kurz aufzeichnen, wann (bzw. wo im Raum) genau der invertierte Impuls bei dir gefeuert wird? Nur, damit wir von demselben reden. Das wäre nett.

  4. #144
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    Zitat Zitat von FoLLgoTT Beitrag anzeigen
    Kannst du kurz aufzeichnen, wann (bzw. wo im Raum) genau der invertierte Impuls bei dir gefeuert wird? Nur, damit wir von demselben reden. Das wäre nett.
    Nils, es ist ein super-simples Setup, und wird ausschliesslich durch Signalprocessing mit Acourate "erzeugt"
    Lautsprecher gibt es nur die beiden Frontlautsprecher L und R:

    In Acourate erzeugt man ein Vorfilter, womit die tiefste Raummode gecancelled wird - es gibt keine rückwärtigen Lautsprecher - das signal der imaginären rückwärtigen Lautsprecher wird von Acourate erzeugt und dem Originalsignal zugemischt (via vorfilter)
    Es ist also ein Virtuelles Array, da eigentlich keine weiteren Lautsprecher mehr vorhanden sind... nur der Rechner arbeitet... keine physischen Lautsprecher...

    Die Originalanleitung von Uli Bruggemann im Acourate forum kann ich nicht mehr finden, aber es gibt allerlei Links, wenn man nach "VBA mit Acourate" googled. z.B. das hier: http://digitalroomcorrection.hk/double-bass-array/

    Ulli

  5. #145
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    Die perfekte Anleitung zu den Moden-Prefiltern gibt es jetzt von Uli Brüggemann in diesem Thread

    https://www.aktives-hoeren.de/viewto...=9804&start=30

  6. #146
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    Zitat Zitat von Uli_Bel Beitrag anzeigen
    Nils, es ist ein super-simples Setup, und wird ausschliesslich durch Signalprocessing mit Acourate "erzeugt"
    Lautsprecher gibt es nur die beiden Frontlautsprecher L und R:
    Das ist mir alles klar. Ich kenne das Prinzip. Und genau das habe ich ja auch simuliert.

    Ich wollte nur wissen, wo im Raum (und mit wieviel Reflexionen) Direktschall und Kompensationsimpuls aufeinandertreffen. So wie ich es bei Ulli Brüggemann lese, ist die Verzögerung genau wie bei mir, sie entspricht zwei mal der Raumlänge. Und genau das das funktioniert eben nicht richtig, weil eine Reflexion (nämlich die erste an der Rückwand) immer übrigbleibt und einen Kammfilter mit dem Direktschall erzeugt. Der ist stark sitzplatzabhängig und den zu kompensieren, bedeutet viel Hub zu verschwenden. Nur an der Rückwand bildet sich kein Kammfilter, weil dort Direktschall und Reflexion keine Laufzeitdifferenz besitzen. Diese Betrachtung fehlt komplett in Ullis Artikel.

    Der andere Ansatz, ein invertiertes minimalphasiges Signal zu verwenden, funktioniert zwar theoretisch an einem Sitzplatz, aber es geht viel Hub dabei drauf. Wie man es dreht und wendet, ohne physikalische Schallquellen an der Rückwand (oder einen dicken Absorber) bekommt man die Moden nicht hundertprozentig in den Griff. Zumindest, wenn man den Anspruch hat, auch die Auslöschungen (welche im Bassbereich sehr breit sein können) zu eliminieren.

  7. #147
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von xajas
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    Hi,

    ich habe gerade die Frequenzgänge der eingeplanten Chassis übereinander gelegt, um zu sehen, wo die passenden Trennfrequenzen liegen.
    Ich kann in dem DSP mehrere Varianten speichern und umschalten/vergleichen.

    Ich habe an 80Hz und 800Hz gedacht. Zweite Alternative wäre 80Hz und 1,8kHz

    Was sagen die Profis dazu?

    FG_Trennung.JPG
    FG_Trennung_2.JPG
    Geändert von xajas (09.07.2018 um 18:55 Uhr)

  8. #148
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    Ich würde das an Hand von effektiv (in Deiner Einbausituation) gemessenen Frequenzgängen entscheiden.

    Gruss

    Charles

  9. #149
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    800hz ist das ziemlich untere Ende des HTs, 1,8khz dagegen eher das obere Ende des MTs. Warum nicht dazwischen? Dann betreibst du beide Treiber weit von ihrer Grenze entfernt. Zum Vergleich - ich trenne meinen HT bei 800hz. Dieser ist aber ein 1,5" Treiber mit 4" Spule. Moderne 1"er würde ich nicht so tief ziehen. Nach Gefühl würde ich 1,2khz mal anpeilen. Da du aktiv fährst kannst du das ganze ja ohne großen Aufwand testen.
    Ansonsten würde ich die Trennfrequenz dahin legen, wo der 12" MT und HT Horn gleich breit abstrahlen.
    Grüße
    Tilmann

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