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  1. #1
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    Standard Gefaltetes Horn: Anzahl der Faltungen

    Hallo zusammen

    ich durchkämme gerade einige Foren nach gefalteten Hörnern, bin aber bei meinen Fragen nicht so recht schlau geworden (sind wahrscheinlich Horn Anfänger Fragen).
    Hintergrund:
    Ich würde mir gerne "aus Spaß" ein Basshorn (Infra) bauen. Nun hab ich nur eine begrenzte Abmessung zur Verfügung die ich stellen kann (Höhe bis 2,00 Meter ist kein Problem, Breite 60cm).
    Nur in der Tiefe bin ich beschränkt. Nun kann ich, wenn ich mir die Vorlagen im Netz anschaue (Gjallerhorn oder LilWrecker Horn) das ganze auch realisieren, allerdings würde sich bei mir die Anzahl der Faltungen bei konstanter Hornlängen erhöhen.
    1) Meine erste Frage ist also: Spielt die Anzahl der Faltungen
    eine Rolle?
    2) Wenn ich mir die Vorschläge anschaue, dann öffnet sich der Trichter anfänglich mit einer anderen Konstanten als am Ende (z.B beim Gjallerhorn). Was wäre hier das Optimum? Konstante Öffnung über die Gesamte Hornlänge unter Beachtung der Mundöffnung?

    Ich hoffe die Fragen sind nicht allzu "dämlich" aber ich hab im Bereich Horn leider noch keine Erfahrungen gemacht.

    VG und Danke
    Macelman

  2. #2
    Chef Benutzer Benutzerbild von Christoph Gebhard
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    Ich bin zwar kein Horn-Spezialist, aber so wie ich da verstehe, sind die Faltungen den tiefen Frequenzen herzlich egal. Faltungen erschweren höchstens kurzen Wellenlängen, also mittleren Frequenzen, die Fortpflanzung. Aber die möchte man normalerweise auch nicht am Hornausgang haben...

  3. #3
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    Moin. Kauf AJ Horn. Erspart unmengen Arbeit !

    Faltungen kannst du damit zwar nicht angeben.
    Aber die Faustregel sagt, je weniger desto besser.
    Generell verbraucht jeder Knick Energie. Das können schon ein paar dB sein. Auch erzeugt es Resonanzen die lange nachschwingen.
    Rundet man, verringert man den Verlust stark, bekommt aber Phasenverzerrung. Heißt je höher die Frequenz desto mehr dreht es im Kreis, das heißt es verzögert den Bass auch in Form von Gruppenlaufzeit.
    Eine Schräge (Reflektor) kann uU etwas besser sein, sollte aber großzügig sein!

    Wie sich die Öffnungskurve (konstant oder exponentiell etc etc) auswirkt, kannst du nur in AJ sehen, da es stark von Anfangs- und End-Größe abhängt.

    Faustregel ist grob:

    4tel Lambda HornLänge ist Cutoff-F
    Oktave drüber gibts vollen Wirkungsgrad
    Länge = MundBreite = MundHöhe ergibt minimum für guten Wirkungsgrad
    Pro angrenzender Fläche (Wand) darf man Mund halbieren.

    Ist das Horn länger als der größte Mund den du dir erlauben kannst, gibt es Resonanzen.

    In deinem Beispiel:
    200x60 = 12000 qcm = 109^2 Mund = 109 Länge = 78 Hz Cutoff im Freifeld.

    1x Boden + 1x Wand erlaubt max 4 Meter Länge, dann kommst du bis 21 Cutoff bzw 42Hz voller Wirkungsgrad.

    Gruß
    Josh

  4. #4
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    Hallo

    Danke Euch für Eure Antworten.
    Hilft schon mal weiter.

    Ich befürchte auch das ich mir AJHorn zulegen muß.
    Hab das auch mal versucht zu Fuß zu rechnen, bin aber nicht so recht weiter gekommen.

    VG Macelman

  5. #5
    wtf?! -BOOOOOOOOM Benutzerbild von 3eepoint
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    Du kannst dir auch gratis Transmissin Line von leonard Adui oder Hornresp downloaden. Können das gleiche und haben mitunter noch mehr Freiheiten =)
    Meine Nachbarn hören auch Metal, ob sie wollen, oder nicht \m/

  6. #6
    Stammtischphilosoph Benutzerbild von Tobias
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    Wenn du ein Basshörnern meinst, was ist das für dich. Als Subwoofer? Weil je nach Anwendung frontloadet oder backloadet und dem erwünschten Übertragungsbereich muss man abwägen.
    Wenn das Horn < z.b. 30hz mit vollem Pegel machen soll wirst du um Faltungen nicht herumkommen und der Platzbedarf steigt exponentiell.
    Da würde ich Richtung Eckhorn schielen. Da ist das Zimmereck der weitere Hinweise.
    Gruß Tobias
    ________________

  7. #7
    Benutzer Benutzerbild von newmir
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    Zitat Zitat von josh_cpct Beitrag anzeigen
    Aber die Faustregel sagt, je weniger desto besser.
    Generell verbraucht jeder Knick Energie. Das können schon ein paar dB sein. Auch erzeugt es Resonanzen die lange nachschwingen.
    Rundet man, verringert man den Verlust stark, bekommt aber Phasenverzerrung. Heißt je höher die Frequenz desto mehr dreht es im Kreis, das heißt es verzögert den Bass auch in Form von Gruppenlaufzeit.
    Eine Schräge (Reflektor) kann uU etwas besser sein, sollte aber großzügig sein!
    Da bin ich nicht ganz mit einverstanden. Zunaechst mal muss man hier nach Frequenzen differenzieren. Hier geht es nur um Bass.
    Will ich mehr als nur Bass ergeben sich andere Prioritaeten.

    Resonanzen wird man immer nur da sehen, wo Wellenlaenge und Abmessungen aehnlich sind. Da kann nur ein Knick bei entsprechender angenommener Gesamtlaenge schnell mal schlechter sein als mehrere, weil dann entsprechend den Abmessungen sich fuer hoehere Frequenzen Resonanzen bilden (stehende Wellen). Und bei den hoeheren Frequenzen wird das Bass Horn vielleicht schon nicht mehr genutzt.

    Was ich auch noch im Kopf habe ...wo habe ich es gelesen??? ... durch verrunden oder schraeges Brett werden hoehere Frequenzen und deren Resonanzen besser durch den Knick "gefuehrt" .... das ist bei einem Basshorn ...aber auch vielen anderen Hornkonstruktionen garnicht gewuenscht. In einem eckigen Knick werden die hoeheren Frequenzen reflektiert und die kommen quasi niemals aus dem Horn raus. Durchaus oft erwuenscht!

    Verluste bei tiefen Toenen in einem Knick ....bin ich mir auch nicht sicher ob das ein wichtiger Effekt ist.
    Herzliche Gruesse
    Michael

  8. #8
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    Newmir, so hab ich das auch mal gesehen. Ist der Hochton tot, egal für den Bass.

    Das ist aber der falsche Ansatz. Mit der Zeit lernt man dazu.

    Das richtige Verfahren um Obertöne zu killen, ist einzig das Vorkammervolumen. Diese dämpft durch Luftmasse verlustfrei. Im tieftiefbass sogar ein leichter Gewinn.

    Jeder Knick und jede Wolle, Schaum, Faltung vernichtet Energie.
    Eine Umlenkung eines Energiefluss kostet immer. Der Reflektor ist labil, rauh, schwingt, Richtungsumkehrung gibt Phasenüberlagerung.
    Hat man keine Umlenkung wird auch immer ein kleiner Teil zurück in das Horn gefeuert wo es erneut rauskommt. (Resonanz)

    Schau dir dazu mal Abec Simulationen an. Die Bestätigen das.
    Auch ist eine Auslöschung bei 500Hz noch lange nicht unwirksam im Bass. 180° bei 500Hz, heissen immer noch 45° bei 120Hz. Du siehst wo ich hinwill?

    Es hat schon seine Gründe warum die meisten MöchtegernHorn-TML Zwitter meist nicht über 100dB SPL kommen.
    Während ungefaltete Mitteltonhörner mit winzigen Treibern 110-120dB SPL haben. Ohne Ecke! (Dadurch 6-12dB im Nachteil)

    Gruß
    Josh

  9. #9
    Benutzer Benutzerbild von newmir
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    Hier geht es um ein Basshorn. Man kann also aktive/passive Filterung voraussetzen und deswegen auch auf ein Vorkammervolumen verzichten. Aber fuer ein Horn mit Breitbandtreiber kann das eine sehr sinnvolle Massnahmen sein.

    Ich behaupte immer noch, man muss hier differenzieren nach Verwendungszweck.

    Und das "MoechtegernHorn-TML Twitter" nicht auf die gleichen Wirkungsgrad und maximal Lautstaerken kommen, hat wenig mit den anderen Problemen zu tun, die Du ansprichst, sondern damit, dass ein Basshorn wegen der Dimensionen fast immer ein suboptimaler Kompromiss ist, waehrend Mitteltonhoerner dem physikalisch Ideal in der Regel ziemlich nahe kommen.

    Und das Knicke auch ein bischen Energie schlucken bestreite ich ja garnicht, aber wenn Du dir mal ein paar Hifi-Klassiker anschaust ...z.B. Schmackshorn, Klipschhorn ... so schlimm scheint sich das mit den Knicken nicht auszuwirken.

    Das Ideal ist natuerlich ein gerades riesengrosses Horn ...da sind wir uns ja einig ....aber das Leben verlangt nun mal Kompromisse. Am besten da, wo sie nicht so sehr weh tun. Also lieber ein paar mehr Knicke, dafuer aber ansonsten Hornabmessungen, die dem Ideal naeher kommen.
    Herzliche Gruesse
    Michael

  10. #10
    Stammtischphilosoph Benutzerbild von Tobias
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    Hallo,
    B. Timmermanns schrieb bei seinem Eckhorn;
    (Frei aus meinem Gedächtnis) für Basshörnern einen möglichst großen Treiber, da dadurch der Halsquerschnitt groß startet. Dadurch reduziert sich die Hornlänge Rückkammervolumen hat was mit oberer Grenzfrequenz zu tun.
    In der nächsten HH soll ein neues Eckhorn vorgestellt werden.
    Aber wie gesagt, ich bin kein Horn- Checker;-)
    Gruß Tobias
    ________________

  11. #11
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Hallo Macelman,
    ich kann leider mit den Namen, die Du in den Raum geworfen hast , nichts anfangen.
    ...das ganze auch realisieren, allerdings würde sich bei mir die Anzahl der Faltungen bei konstanter Hornlängen erhöhen.
    Die Hornlänge und die Beibehaltung der Hornkonstante ist wichtig.
    Meine erste Frage ist also: Spielt die Anzahl der Faltungen
    eine Rolle?
    Ja, natürlich. Der Grund für die Faltungen ist der, dass das Horn in das berechnete Volumen und Maße passt.
    2) Wenn ich mir die Vorschläge anschaue, dann öffnet sich der Trichter anfänglich mit einer anderen Konstanten als am Ende
    Das kannst Du nicht sehen, da die Konstante von mehrere Faktoren abhängt (Frequenz und Hornformeln).
    Konstante Öffnung über die Gesamte Hornlänge unter Beachtung der Mundöffnung?
    Nein, da sich die Hornkonstante ( Hornöffnungsmaß )auf die Länge X verkleinern kann bzw sich die Hornformel ( Expo, Tractrix ( Kugelwelle), Hyperpoloid Mischformen) änder können.
    Das wiederspricht zwar meiner vorherigen Aussage, ist aber trotzdem der Fragestellung richtig.
    Grundsätzlich funktioniert ein Horn auf erschreckend einfacher Weise.
    Du hast eine Hornhalsfläche, eine Länge X (in Abhängigkeit von der Frequenz FU) und eine Hornmundfläche (in Abhängigkeit von der Frequenz FU).
    Auf der Länge X wird die Hornkonstante berechnet, die sich nach der Frequenz richtet und spiegelt die unterste Frequenz wieder, die das Horn theoretisch abgeben kann.
    Die Hornmundfläche spiegelt die unterste Frequenz wieder, die das Horn in der Lage ist zu spielen.

    Wird das Horn ( willkürlich) gekürzt, ändert sich nichts an der Konstante. Der Hornmund limitiert die Frequenz FU.
    Wird das Horn ( willkürlich) verlängert, ändert sich auch nichts an der Konstante. Hier limitiert die Konstante die Frequenz FU.

    Das sind physikalische Gesetztmäßigkeiten, die auch ohne teure Berechnungsprogramme möglich sind. Es ist verwirrend einfach
    Aber nur zum Thema Horn und seinen Hornvarianten und in gewissen Parametern.
    Soll es kleiner werden als berechnet, kommt man in Richtung Lamda/4 ( TML) oder BR ( AJH lässt grüßen )
    Einfache Fachliteratur ist im Klinger RPB 106 nachzulesen. Hier stehen ca. 110% der benötigten Infos drin.
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  12. #12
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    Danke Kaspie!

    Thomas, Timmermann ist sicher ein kleiner Gott in vielen Dingen aber Hörner sind nicht seins. Wirklich richtig gute Hörner sind eben selten. Und Klipsch und Schmacks zählen hier schon zu den besseren.

    Das mit großer Treiber braucht nur kurzes Horn ist ein verbreiteter Irrglaube. Wenn man den selben Wirkungsgrad wie der kleine Treiber will dann schon. Aber wer will das?

    Das Klipsch im Original (!) ist sehr gut wenig und sanft gefaltet.
    Das Schmacks schlecht aber der vernünftige Mund reißt es wieder raus.

    So lange man nicht baut wie Jericho, Fiech, Fostex BK, Lowther, Tannoy Westminster, und wie die Negativ Beispiele alle heißen ist es ok.

    Eine Vorkammer ist unter Umständen sehr gut da sie auch Oberwellen / Harmonische dämpft!

    Eine große Rückkammer (beim Frontloaded) bringt garnichts außer Klirr und Wirkungsgrad Verlust. Sie sollte im Gegenteil eher möglichst klein sein. Wenn wir von echten Hörnern reden. Beim Fake gillt das natürlich nicht weil man unter dem Hornbereich den Bass noch als geschlossenes Gehäuse weiter nutzen möchte. Effizienz ist aber anders.

    Gruß
    Josh

  13. #13
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Zitat Zitat von macelman Beitrag anzeigen
    Ich würde mir gerne "aus Spaß" ein Basshorn (Infra) bauen. Nun hab ich nur eine begrenzte Abmessung zur Verfügung die ich stellen kann
    Vergiss es. Infra (also unter 40 Hz) und Horn wird groß. Richtig groß. Mehrere m² Mundfläche, ettliche m³ umbauter Raum.

    Was aber in eine ähnliche Richtung geht, der sich zur Mündung hin erweiterte frontloaded Rohrresonator, kann dir da abhilfe schaffen. Ich hab da auch lange Zeit mit geliebäugelt, mich dann aber doch für eine klassische BR-Box entschieden: Laut genug, weniger Probleme, kleiner. Wenn ich so was nochmal nachbauen wollen würde, dann würde ich eines dieser Kontrukte wählen: http://www.hifi-forum.de/index.php?a...267&thread=106 oder http://www.hifi-forum.de/index.php?a...=267&thread=78 wobei ersterer wohl gleich als Zweierstack geplant werden sollte, der röhrt alleine doch recht stark, im Stack wirds dann etwas mehr horny... Bei Interesse an den wohl nicht mehr verfügbaren Plänen zum SS12 kurze PN an mich.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  14. #14
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    Hallo,

    @Macelman:
    die frustrierenden Wahrheiten zu Hörnern als Infrasub sind dir hier ja schon gesagt worden...
    So viel Tiefgang wie gefordert mit Horn geht im Wohnraum nicht, das wird riesig.
    Als Ultrasub kommt allenfalls ein sogenanntes Tapped Horn in Frage, was aber wiedrum kein Horn ist, sondern eine trickreiche 1/2 Wellenlängen-TML..
    Wenn du dich mal über (Bass-)Hörner aufschlauen willst, dann ackere dich mal durch diesen Thread:
    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...ead.php?t=8004

    in dem ich mich ein wenig zu Hörnern "ausgetobt" habe. Es reicht, wenn du meine mit durchnumerierten Überschriften versehenen Beiträge liest...

    @Kay:
    Seufz, und wieder kommst du mit deinen leider nicht zielführenden Antikmethoden um die Ecke....

    Auf der Länge X wird die Hornkonstante berechnet, die sich nach der Frequenz richtet und spiegelt die unterste Frequenz wieder, die das Horn theoretisch abgeben kann.
    Die Hornmundfläche spiegelt die unterste Frequenz wieder, die das Horn in der Lage ist zu spielen.
    Es wird auch durch erneute Wiederholung nicht richtiger..
    Die Hornkonstante ist eine reine Hilfsgröße zur Berechnung der Hornkontour und gilt nur bzw. macht nur Sinn, wenn auch die Hornmundfrequenz zur vorgesehenen unteren Grenzfrequenz passt. Gilt also nur bei einem "idealen" Horn.
    Sobald man Änderungen am idealen Horn macht (Verkürzung, Änderung von Mundfläche bei gleicher Länge etc.) hat die "Hornkonstante" nichts mehr mit der tatsächlichen Performance des Konstrukts zu tun. Da mutiert sie zu einer reinen Rechengröße, um vorgesehene Länge und Mundfläche nach z.B. der Exponentialfunktion errechnen zu können.

    Wird das Horn ( willkürlich) gekürzt, ändert sich nichts an der Konstante. Der Hornmund limitiert die Frequenz FU.
    Du übersiehst mal wieder, das auch die Verkürzung eine weitere Limitierung von FU ergibt, daran ändert auch nichts die unveränderte "Hornkonstante".

    Das sind physikalische Gesetztmäßigkeiten, die auch ohne teure Berechnungsprogramme möglich sind. Es ist verwirrend einfach
    Wenn es dir um physikalische Gesetzmäßigkeiten geht, dann solltest du dich dringend mal mit Simuprogs wie AJ-Horn oder Hornresponse beschäftigen, dann könntest du erkennen, dass deine antiken "Zu Fuß"-Berechnungen nicht die akustische Realität ergeben.

    Einfache Fachliteratur ist im Klinger RPB 106 nachzulesen. Hier stehen ca. 110% der benötigten Infos drin.
    Ach Gottchen, den Uralt-Klinger habe ich auch, aber seit der Erscheinung in meiner Jugendzeit hat sich schon ein wenig Erkenntnisgewinn eingestellt. Gelegentlich schaue ich da noch mal rein, wenn ich ein wenig schmunzeln will....

    @All
    Nix gegen die Empfehlung von AJ-Horn, aber das kostenlose Hornresponse, das gewiss nicht schlechter ist, kommt mir hier ein wenig zu kurz...

    Gruß
    Peter Krips


    .

  15. #15
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Standard Hornlautsprecher

    Hallo Macelman,
    ich habe mich gerade mal dran gesetzt und ein paar Berechnungen gemacht. Diese beziehen sich auch der Exponentialformel, sind aber mit anderen Formeln vergleichbar.
    Vergleichbar; das soll eigentlich das Stichwort sein.
    Um die Funktionsweise eines Hornes zu verstehen, benötigt man im Prinzip keine komplizierten Formeln und auch kein Programm.
    Augen auf, vergleichen , ein wenig nachdenken und neugierig sein.
    Ich habe hier drei Unterschiedliche Treiber auf vier unterschiedlichen Frequenzen dargestellt.
    Lamda /8 zeigt hier die Verkürzung durch die Spiegelflächen Boden, Wand und Ecke auf.
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  16. #16
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Standard

    Es wird auch durch erneute Wiederholung nicht richtiger..
    Die Hornkonstante ist eine reine Hilfsgröße zur Berechnung der Hornkontour und gilt nur bzw. macht nur Sinn, wenn auch die Hornmundfrequenz zur vorgesehenen unteren Grenzfrequenz passt. Gilt also nur bei einem "idealen" Horn.
    Sobald man Änderungen am idealen Horn macht (Verkürzung, Änderung von Mundfläche bei gleicher Länge etc.) hat die "Hornkonstante" nichts mehr mit der tatsächlichen Performance des Konstrukts zu tun. Da mutiert sie zu einer reinen Rechengröße, um vorgesehene Länge und Mundfläche nach z.B. der Exponentialfunktion errechnen zu können.
    Peter,
    hol doch mal tief Luft und gehe Deine gesamte Antwort bitte noch einmal durch und vergleiche sie mit der Fachliteratur. Du wirst dabei leicht erkennen, dass Du den kausalen Zusammenhang noch nicht richtig verinnerlicht hast.
    Auch liest Du von mir nur, dass was Du lesen möchtest und gehst sofort auf Modus "Angriff".
    Schau mal hier als Beispiel
    Sobald man Änderungen am idealen Horn macht (Verkürzung, Änderung von Mundfläche bei gleicher Länge etc.) hat die "Hornkonstante" nichts mehr mit der tatsächlichen Performance des Konstrukts zu tun. Da mutiert sie zu einer reinen Rechengröße, um vorgesehene Länge und Mundfläche nach z.B. der Exponentialfunktion errechnen zu können.
    Ich sage ja nicht, dass Du unrecht hast. Es ist genau so in der Fachliteratur beschrieben und ich habe auch nie etwas andere behauptet.
    Hat aber mit dem Grundprinzip und der Berechnung eines Hornes nicht viel zu tun. Physik und Formeln sind gegeben und ändern sich dabei nicht.
    Mach Horn nicht komplizierter als nötig.
    Ich könnte in meiner Exceltabelle noch das benötigte Nettovolumen mit angeben. Erübrigt sich aber, oder?

    Das willkürliche Kürzen eines Hornes und deren Auswirkungen ist im Klinger RPB 106 dargestellt. Ist kleines 1x1 der Horntheorie und es bedarf keines spezielles Rechenprogramms.

    Also, ich bilde mir schon ein, dass ich "Horn" kann. Jedenfalls ein bisschen
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  17. #17
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    Hallo Kay,
    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Um die Funktionsweise eines Hornes zu verstehen, benötigt man im Prinzip keine komplizierten Formeln und auch kein Programm.
    Augen auf, vergleichen , ein wenig nachdenken und neugierig sein.
    Ich habe hier drei Unterschiedliche Treiber auf vier unterschiedlichen Frequenzen dargestellt.
    Lamda /8 zeigt hier die Verkürzung durch die Spiegelflächen Boden, Wand und Ecke auf.
    Habe mal ein paar Varianten mit Hornresponse simuliert....
    Die Variante Freifeld (jeweils oben) und die Variante Eckaufstellung unterscheiden sich jeweils DEUTLICH bei der Schallenergieabgabe und beim Achsenschalldruckpegel.

    Was genau soll man aus deinen Tabellen für das eigentlich interessierende Schalldruckverhalten ableiten ?

    Gruß
    Peter Krips

  18. #18
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    Hallo Kay,
    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Peter,
    hol doch mal tief Luft und gehe Deine gesamte Antwort bitte noch einmal durch und vergleiche sie mit der Fachliteratur. Du wirst dabei leicht erkennen, dass Du den kausalen Zusammenhang noch nicht richtig verinnerlicht hast.
    Was genau soll ich da nicht verinnerlicht haben ? Nochmals die Antwort, auf die du dich beziehst lesen und verstehen...:

    (Eigenzitat Kripston)
    Die Hornkonstante ist eine reine Hilfsgröße zur Berechnung der Hornkontour und gilt nur bzw. macht nur Sinn, wenn auch die Hornmundfrequenz zur vorgesehenen unteren Grenzfrequenz passt. Gilt also nur bei einem "idealen" Horn.
    Sobald man Änderungen am idealen Horn macht (Verkürzung, Änderung von Mundfläche bei gleicher Länge etc.) hat die "Hornkonstante" nichts mehr mit der tatsächlichen Performance des Konstrukts zu tun. Da mutiert sie zu einer reinen Rechengröße, um vorgesehene Länge und Mundfläche nach z.B. der Exponentialfunktion errechnen zu können.
    Ich sage ja nicht, dass Du unrecht hast. Es ist genau so in der Fachliteratur beschrieben und ich habe auch nie etwas andere behauptet.
    Das hast du bisher aber nicht so klar geschrieben....

    Hat aber mit dem Grundprinzip und der Berechnung eines Hornes nicht viel zu tun. Physik und Formeln sind gegeben und ändern sich dabei nicht.
    Die Berechnung eines Hornverlaufes ist eigentlich trivial, nur, was bringt das als Voraussage über das akustische Verhalten ???
    Eben, genau nichts, dafür benutzt man fast 50 Jahre nach Klinger Simulationswerkzeuge, die eine recht genaue Voraussimulation des akustischen Verhaltens ermöglichen.

    Dann ist man nicht mehr auf Spekulationen und Vermutungen angewiesen, die ohnehin arg danebenliegen.

    Das willkürliche Kürzen eines Hornes und deren Auswirkungen ist im Klinger RPB 106 dargestellt. Ist kleines 1x1 der Horntheorie und es bedarf keines spezielles Rechenprogramms.
    Klar steht da auch damals schon was zum prinzipiellen Verhalten bei Verkleinerung von "idealen" Hörnern drin.
    Nur kann man mit dem ganzen Zeugs kein Horn mit nachvollziehbaren, schon gar nicht mit vorhersagbaren Eigenschaften konstruieren. Da spielen noch so "Kleinigkeiten" wie die Eigenschaften der verwendeten Treiber und die Auslegung von Vorkammer und Druckkammer eine gewichtige Rolle.

    Das ganze betrifft allerdings nur sogenannte "Basshörner", im MT und HT-Bereich sieht es anders aus, da ist es schon eher möglich, die Hörner "ideal" groß zu machen.
    Dafür gibt es dort dann andere Probleme, so dass man dort mit reinen Kontourberechnungen auch nicht weit kommt....

    Gruß
    Peter Krips

  19. #19
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Das meine ich mit verinnerlichen.
    [IMG]Die Hornkonstante ist eine reine Hilfsgröße zur Berechnung der Hornkontour und gilt nur bzw. macht nur Sinn, wenn auch die Hornmundfrequenz zur vorgesehenen unteren Grenzfrequenz passt.[/IMG]
    Diese Aussage ist nicht richtig.
    Du kennst den kausalen Zusammenhang zwischen der Hornkonstante und der Grenzfrequenz des Hornes nicht. Das erzählt dir nämlich kein Simprog.
    Ist aber in den diversen Formeln ersichtlich.

    Ach, noch was: Selbst die Formeln sind nicht schwer. Die kann sogar ich
    Geändert von Kaspie (20.05.2017 um 18:07 Uhr) Grund: Formeln eingefügt
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  20. #20
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    Hallo Kay,
    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Das erzählt dir nämlich kein Simprog.
    Ist aber in den diversen Formeln ersichtlich.
    Wie kommst du zu dieser Aussage, da du dich ja nicht mit einschlägigen Simuprogs beschäftigst ?

    Ansonsten melde ich mich Montag oder Dienstag ausführlicher, nun steht "Family-business" an....

    Ach, noch was: Selbst die Formeln sind nicht schwer. Die kann sogar ich
    O.k., mit den Formeln kann man Kontouren ausrechen, was sagen die Kontourberechnungen aber über das Schalldruckverhalten aus, hast du da was zu bieten ?

    Gruß
    Peter Krips

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