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  1. #1
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Standard Niederspannungs-Röhrenverstärker

    Hallo zusammen,

    Ich arbeite immer mal an einem Röhrenverstärker, der an einer Anodenspannung von 58Vtyp funktioniert und somit die elektrische Sicherheit auch ohne einen Berührschutz gegeben sein müsste.

    Gemäß Wiki und HiFi-Norm wäre für DC 60V die maximale Obergrenze, für AC sind es 35Veff (Tiere und Kinder). Mischspannungen sind nicht definiert und somit eine Grauzone für die Situation an der Anode (60V plus ca30V=90V Spitze. Natürlich besteht die Gefahr für Sekundärschäden auch bei nicht lebensgefährlichen Spannungen durch Erschrecken usw. Ich kläre diese kritische Frage noch mit dem TÜV ab.

    Wie dem auch sei ist ein LV-Amp möglicherweise attraktiv für viele -auch erfahrene - Selbstbauer die elektrisch sicher bauen wollen. Ich selber hatte schon meine negativen Erfahrungen am 750V an einem Futterman und seit dem arbeite ich an einer sinnvollen Lösung.

    - Die Schaltung funktioniert mit einem fertigem 12V Tischnetzteil und enthält einen quasiresonanten Hochsetzteller mit 58V Ausgansspannung für die Anoden. Wie man jetzt sicher die negative Vorspannung dazu elektrisch sicher erzeugt, bleibt jetzt erst mal vorerst mein Geheimnis.
    - Natürlich gibts einen breitbandigen AÜ dazu und eine total symmetrischen Schaltungsaufbau. Um Power zu bekommen benötigen wir einen Gegentaktbetrieb.
    - Profis können die Leistung mindestens verdoppeln ohne andere Komponenten einsetzen zu müssen.
    - Die Vorstufe geht leider ohne etwas Sand nicht. Die hohen Ansteuerspannungen schafft keine Röhre mit niedriger Versorgungsspannung, daher benötigen wir ein paar Sandkrümel
    - Die Gegenkopplung kann in weitem Bereich gewählt werden. Klirr ist selbst ohne GK für einen 60V Tubeamp nicht so schlimm. Ohne GK etwa 3% bei 1kHz, mit unter 0,1% für den ders total clean haben möchte.
    - Die Röhren sind große schöne Teile und machen auch optisch etwas her und es kommen auch ne Menge davon zum Einsatz.
    - Rein thermisch an 60V völlig problemlos mit Printsockel, also printsockel auf der verhältnismäßig großen Leiterplatte, alles 'All-In-One' auf einer Platte inkl. Chinch und Volumepoti.
    -Also Platte bestücken, Röhren reinstecken, schönes Gehäuse zwecks der Optik bauen - fertig ist der individuelle Tubeamp.
    -Preis ohne Röhren (aber mit Sockel und AÜ) noch nicht richtig klar aber massiv unter 120€. Netzteil extra für 35€ - wäre also nicht viel dran verdient aber auch nix verschenkt.
    - Der ganze Amp ist computersimuliert - auch was die Magnetik der Ausgangsübertrager betrifft

    Wer hätte denn grundsätzlich Interesse an so einem Bausatz? Wenn sich einige finden, dann mach ich ne Liste, möglicherweise gibt dann hier einen spannenden Thread.

    Gruß von Sven
    Geändert von SNT (29.01.2017 um 13:05 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Lettoz
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    Hallo Sven,

    da bin ich grundsätzlich mit von der Partie
    Gruss
    Harry

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von jhohm
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    Hallo, das klingt auf jeden Fall spannend, auch wenn ich wohl keinen Platz für einen zweiten Amp habe, so werde ich interessiert mitlesen
    Gruß Jörn
    Dekadenz ist geil, wenn man Geld hat
    guggst Du hier : http://www.joern-hohmann.de

  4. #4
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    würde mich auch interessieren ...
    beziehen sich die Preisabschätzungen auf eine Mono oder Stereo Variante ?

    Grüße Dirk

  5. #5
    HSG Köln/Bonn und Bergisches Land Benutzerbild von Gabrie
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    Ich auch ,ich auch!
    herzlichen Dank und Gruß Gabriel
    Der Raum und die Aufstellung werden im Allgemeinen unterbewertet!

  6. #6
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    es macht neugierig ,und würde mich interessieren
    seien wir realistsch
    versuchen wir das unmögliche

  7. #7
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Hallo Sven,
    ich lese sehr interessiert mit, ist aber eher nicht meine Baustelle.
    Gegentakt und Sand....so weit bin ich noch nicht.
    Darf ich fragen, welche Röhre Du verwenden möchtest?

    Das Projekt hat aber was . Alleine durch die u 60V Anodenspannung.

    LG
    Kay

  8. #8
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Hallo zusammen,

    Hier die Röhren, es können zwei Typen zum Einsatz kommen.

    - die 6080 oder die
    - die 6N5P

    eine kostet ca nen Zener. Hier Fotos vom Prototypenaufbau über Weihnachten in 3Watt Mono. Der kleine AÜ wurde für eine andere Aufgabe gewickelt, schafft aber 35Hz bei voller Leistung. Der geplante AÜ wird für 10Watt und eine fu von 20 Hz geplant und ist daher größer, aber es war schon erstaunlich wie tief der Kleine runterging.

    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/a...p?albumid=1691

    Kritik, Vorschläge? Gerne willkommen!

    Gruß von Sven

  9. #9
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Eine 6AS7 G macht das natürlich jetzt interessant.
    Sie hat den ungefähren Aufbau einer geteilten 2A3. Leider sind die beiden Systeme nicht immer gleich, weswegen ich sie eher nicht einsetzen wollte. Auch hat mich der hohe Heizstrom etwas abgehalten, mich damit auseinanderzusetzen.

    Der angedachte Preis plus die Eisenhaufen, sollten das Ganze in einem preislich angenehmen Gefilde halten.

    Ich habe aber mehrere Projekte in Arbeit, die ich fertig bringen möchte. Allerdings leiste ich mir ein gesteigertes Interesse .

    LG
    Kay

  10. #10
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    Zitat Zitat von SNT Beitrag anzeigen
    Gemäß Wiki und HiFi-Norm wäre für DC 60V die maximale Obergrenze, für AC sind es 35Veff (Tiere und Kinder). Mischspannungen sind nicht definiert und somit eine Grauzone für die Situation an der Anode (60V plus ca30V=90V Spitze.
    Sind definiert, und zwar über den Berührungsstrom. Gibt inzwischen auch eine neue Norm, die ist deutlicher als die alte 60065.

    Außerdem muss sichergestellt sein, dass auch bei Einzelfehlern die Grenzwerte nicht überschritten werden, sonst ist es nicht mehr SELV (bzw. ES1 nach der neuen Norm)

  11. #11
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    Zitat Zitat von SNT Beitrag anzeigen

    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/a...p?albumid=1691

    Kritik, Vorschläge? Gerne willkommen!
    BOAH Sven,
    du schreckst ja vor gar nix zurück. (SMD und Röhre)
    So weit gehe ich ja nicht einmal.
    Finde dein Projekt ja interessant, aber habe noch ein SE-Kleinleistungverstärker und ein PP vor der Brust.

    Kritik, Vorschläge:
    Mach mal, mehr kann ich dazu nicht sagen.

    Gruß
    Thomas

  12. #12
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Zitat Zitat von JFA Beitrag anzeigen
    Sind definiert, und zwar über den Berührungsstrom. Gibt inzwischen auch eine neue Norm, die ist deutlicher als die alte 60065.

    Außerdem muss sichergestellt sein, dass auch bei Einzelfehlern die Grenzwerte nicht überschritten werden, sonst ist es nicht mehr SELV (bzw. ES1 nach der neuen Norm)

    Super, danke für den Tipp, ich war bis jetzt immer bei der EN60065 und auch noch nicht komplett durch! Na mal sehen ob da was zu Mischspannungen steht oder ob man das Belastungsnetzwerk hernehmen muß. Wenn ja, dann ist das Projekt ('ohne Berührschutz für die Elektronik') defakto tot bevor es geboren wurde..(lach) Einzelfehlerthema hab ich im Griff ( nach der alten Norm)

    Es ist auch klar, dass man thermisch auch Grenzen bei der Berührung hat - aber elektrische Sicherheit ist schon mal ein wichtiger Anfang.

    SMD wäre übrigens nicht geplant.

    Gruß von Sven
    Geändert von SNT (23.01.2017 um 19:54 Uhr)

  13. #13
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Sven,
    was nimmts Du als AÜ?
    Auch sehe ich auf den Bilder zwei 6080 an einem AÜ. Du schaltest also beide Systeme parallel und dann als GT?

    LG
    Kay

  14. #14
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Sven,
    was nimmts Du als AÜ?
    Auch sehe ich auf den Bilder zwei 6080 an einem AÜ. Du schaltest also beide Systeme parallel und dann als GT?
    Habe die AÜs selbst entwickelt und wickeln lassen (allerdings für ein anderes LV Projekt) - momentan sind zwei Systeme parallel, geplant sind 4 Systeme parallel, die Biaseinstellung ist für jede Triode einzeln..

    Gruß von Sven

  15. #15
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    Hallo Sven,
    das hört sich sehr spannend an. Möglicherweise hätte ich da auch Interesse.
    liebe Grüße
    Sascha

  16. #16
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    Hallo Sven,
    Wie kompliziert wird das Projekt? Habe Interesse,aber keine große Ahnung. Bräuchte etwas Beistand.
    Gruß Heinz

    Ps.: Das 230 V ~ lebensgefährlich sind weiß ich,und kann damit arbeiten. Mir fehlen die Kentnisse Röhren und was dazugehört.

  17. #17
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    Standard Respekt!

    Lieber Sven,

    derzeit bin ich mit meinem µGremlin sehr gluecklich und ich werde mich nur daher nicht an diesem Projekt beteiligen - was kann ich "ganz rational" auch anderes sagen, vor allem, wenn mir meine Frau die in unserem Haushalt vorhandenen Amps geradezu "vorzaehlt".

    Gleichzeitig nagt in mir, dass Du die Sache von Dir, lieber Sven, (einmal mehr) wirklich sehr gut durchdacht scheint und wirklich hoechst reizvoll ist.

    Ich werde dieses Projekt heftigst und mit viel Sympathie konstruktiv beobachten ...

    Euch allen und Dir, lieber Sven, im Besonderen viel Erfolg!!!

    Herzliche Gruesse

    Jens

  18. #18
    Gast

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    Zitat Zitat von Traktrix Beitrag anzeigen
    Gleichzeitig nagt in mir, dass Du die Sache von Dir, lieber Sven, (einmal mehr) wirklich sehr gut durchdacht scheint und wirklich hoechst reizvoll ist.
    Und genau deshalb bin ich auch dabei! Auch wenn ich eigentlich nicht unter 10 Watt irgendwas machen wollte...

  19. #19
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Morgen zusammen,

    @Lars: Es wären theoretisch auch 100 Watt machbar, dann benötigt man einfach mehr Röhren. Ist nur eine Sache der Leistung vom Tischnetzteil und der Größe des AÜ. Sieht halt dann einfach richtig robust aus, aber was solls eigentlich... ich überleg mal wieviel Röhren man für eine Stereoendstufe mit 10Watt benötigt. Die Elektrofachkräfte (Profis) unter Euch können ohnehin über 60 V patchen, also so 120V. Dann ist 10 Watt kein Problem.

    @Heinz: Rören in Fassung stecken - Chinchkabel und Netzteil anstecken - elektrisch Fertig. Ist elektrisch schon fast langweilig.... aber bei einem Röhrenverstärker liegt der Aufwand ohnehin auf dem Schwerpunkt Mechanik und ich finde es gut, dass man sich quasi übers Wochenende einen Röhrenverstärker bauen kann, den man sich auch ins Wohnzimmer stellen 'darf'. Im obigen Fall wäre es eine komplett fertig bestückte Leiterplatte, oder es sind nur ein paar bedrahtete Komponenten bestücken (vielleicht 30), Der Wandler für 58V ist aus Sicherheitsgründen und EMV auf jeden Fall vorbestückt.

    @Jens: 'Verstärker vorzählen' (ha, der ist gut)

    Ich schreib nachhernochwas zur Norm. Praktischerweise kommt einem die Norm in Sachen Auswahl Tischnetzteil enorm entgegen :-), damit können eigentlich alle nach dieser Norm aufgebauten Computernetzteile auch für Audio verwendet werden....das drückt den Preis bei normgerechten Audionetzteilen und erhöht die Verfügbarkeit.

    Gruß von Sven
    Geändert von SNT (24.01.2017 um 05:00 Uhr)

  20. #20
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    Zitat Zitat von JFA Beitrag anzeigen
    Sind definiert, und zwar über den Berührungsstrom.
    Ist auch über die Spannung definiert:
    Udc/60+Uac,eff/30 <= 1
    Udc/60+Uac,scheitel/42,4 <= 1

    Strom ist:
    Idc/2 +Iac,eff/0,5 <= 1
    Idc/2 +Iac,scheitel/0,707 <= 1

    Heißt: du kommst um doppelte bzw. verstärkte Isolierung nicht herum.

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