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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Swansteini
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    Standard Pionerr A207R Sehr warm...

    Hi ich habe mir am Wochenende ziemlich günstig einen Pioneer A2007R geschossen da ich für die Küche einen Versärker brauchte. Nun ist mir aufgefallen das der sehr warm wird wenn kein Signal anliegt das heisst keine Last irgendwas. Er ist einfach nur an und heizt fröhlich vor sich hin...
    Ist das normal oder muss ich mir da irgendwie Gedanken machen....?
    Im Netz habe ich dazu null Komma gar nicht gefunden, daher suche ich mal hier ein wenig schlaue Rat .

    Gruß Swany.

  2. #2
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    Swany,
    es könnte daran liegen, das der Ruhestrom durch die Endtransistoren nicht mehr korrekt eingestellt ist.

    Unterlagen zu dem Verstärker findest du hier:
    elektrotanya.com (für Umme)

    Schaltplan der Endstufe ist auf Seite 11; Abgleich der Endstufe S. 25.

    Traust du dir das zu?


    Gruß
    Thomas

  3. #3
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    Kloar...:-D. Das Manual hatte ich mir gestern auch schon gleich gezogen nachdem ich das fetsgestellt habe...wollte aber ersteinmal noch nachfragen ob es nicht woanders dran liegen kann...
    Nur mal so als Frage, "entsteht" sowas über die Zeit durch Alterung der Komponenten oder hat da einer mal lustig dran herumgedreht und dadurch die Werte verändert?

    Gruß Swany.

  4. #4
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    Die beiden Endverstärker laufen in diesem Gerät mit lediglich ca. 50 mA Ruhestrom. Das ist ein absolut durchschnittlicher Wert.
    Das Gerät ist ja noch nicht allzu alt, was Verschleiß als Ursache eher unwahrscheinlich werden lässt.
    Eventuell hat jemand daran herumgetunt, oder es liegt ein Defekt vor.
    Es ist aber ebenfalls möglich, dass der Zustand "normal" ist, denn was bedeutet schon "sehr warm" ?

  5. #5
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    Zitat Zitat von Swansteini Beitrag anzeigen
    Nur mal so als Frage, "entsteht" sowas über die Zeit durch Alterung der Komponenten oder hat da einer mal lustig dran herumgedreht und dadurch die Werte verändert?

    Gruß Swany.
    @ Swany,
    es ist Beides möglich; das SM ist ja schon fast 20 Jahre alt, bei dem schnellen Modelwechsel in den 90ern ist der Verstärker vielleicht auch nur 2-3 Jahre gebaut worden.
    Und Poti neigen u. U. zu einer Hochohmigkeit zwischen Schleifer und Leiterbahn. Die Hochohmigkeit führt in der Schaltung zu höheren Ruheströmen. Vielleicht hat auch jemand dran gedreht.
    Also Messen!

    Die 50mA Ruhestrom führen mit der Versorgungsspannung von 35/30 Volt zu einer Hitzeentwicklung auf jeden Kühlkörper von 1,5 bzw. 1,75 Watt. Damit bekommt man keine Brandblasen hin!

    Gruß
    Thomas

  6. #6
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    Du musst bei der Berechnung beide rails berüchsichtigen. Es sind dann 70 Volt und 50 mA.

    Besonders "heiss" sollte das aber immer noch nicht werden, aber es gibt wohl einige Leute, die sich durch das hochkurbeln des Bias einen "besseren Klang" versprechen.

    Ob sowas aber mittlerweile auch schon in dieser "Klasse" gemacht wird, ist m.E. unwahrscheinlich.

    Wie bereits erwähnt.....Werte prüfen.
    Geändert von Hardy (11.01.2017 um 19:42 Uhr)

  7. #7
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    Auf den Seiten 4, 25 und 27 im SM ist deutlich zu sehen das jeder der 4 End-Fets auf einen eigenen Kühlkörper sitzt.

    Also hat jeder Fet durch den Ruhestrom eine Verlustleistung von 50mA* 30Volt = 1,5 Watt.

    Und die +/- 35 Volt (70V) gelten nur für den größeren Verstärker A-307R.

    Wir reden hier über den kleineren Verstärker A207R!

    Gruß
    Thomas

  8. #8
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    Ich habe in der Tat überlesen, dass du pro Transistor und nicht pro Endstverstärker gerechnet hast.
    Es kommt aber auf´s Selbe hinaus.

  9. #9
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    So zu hause angekommen, werd das mal durchmessen und schauen was das Multimeter so sagt...:-).

    Gruß Swany.

  10. #10
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    Standard thread hochhol...

    Ich habe ein ähnliches Problem und hole den thread mal hoch:
    ein NAD 3020e, Baujahr 80er, wird ohne Last deutlich über handwarm (also über 40°C). Also manual besorgt, aufgemacht und gemessen.
    Laut manual soll man bei R455/R456 eine Lötbrücke entfernen und dann die Spannung über dem Widerstand messen. Weder beim 3020e noch bei einem anderen 3020i sind aber diese Lötbrücken vorhanden. Na gut.
    Beim Versuch über den besagten Widerständen zu messen, irrlichtert die Anzeige. Es wechselt ständig, scheint von 0mV bis 600mV anzusteigen und dann wieder von vorne loszugehen. Ein Drehen an den erforderlichen Potis bringt keine ersichtliche Änderung der ständig wechselnden mV-Anzeige.

    Der Abgleich linker/rechter Kanal an den LS-Ausgängen liess sich hingegen problemlos einstellen (-30mV).

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen? Kann es sein, dass der Fehler beim manual liegt? Schließlich waren ja die im manual erwähnten "Solder bridges" auch nicht vorhanden... Muss ich woanders messen? Sind die Potis vielleicht kaputt?
    Ansonsten klingt das Ding ganz gut und scheint zu funktionieren.
    Bin ein Neuling in sowas, habe mir gerade ein Uni-T UT139C Multimeter von pollin zugelegt
    Geändert von sverre73 (17.12.2017 um 19:28 Uhr) Grund: Fehler Bezeichnung R
    Besten Gruß, Bernd

  11. #11
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    Hallo Bernd,
    kannst du sagen wo du das Manual her hat?
    Ich kann nur welche finden, die nicht für umme sind.
    Da fällt mir das helfen schwer.
    Gruß
    Thomas

  12. #12
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    Hallo Thomas,
    ich habe es hier gefunden:
    http://www.manualscenter.com/manuals/nad/3020e-service-manual.html#.WjbguVUiE1

    Kann es Dir auch gerne als pdf schicken, wenn Du mir die mail pm-mäßig übermitteln magst.
    Besten Gruß, Bernd

  13. #13
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    Offenbar gibt es viele verschiedene Versionen des NAD3020. Im Netz ist dieses Schema zu finden:



    Quelle: http://pinkfishmedia.net/forum/threa...istors.170168/

    Da keine Emitterwiderstände vorhanden sind, wird der 1 Ohm Widerstand R455 im Kollektor zum Messen verwendet und danach mit der Drahtbrücke wieder kurzgeschlossen, wenn ich das richtig verstanden habe...

    Erinnerungen wecken auch die Leistungstransistoren, 2N3055 im TO-3 Gehäuse, das waren noch Zeiten!

  14. #14
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    Ja, das mit den Drahtbrücken steht im manual.

    Aber weder der 3020i (90er Jahre) noch der 3020e (Ende 80er Jahre), die ich gebraucht erstanden habe, hatten diese Drahtbrücke eingebaut oder eine entsprechende Vorrichtung zum Reinstecken. Die Widerstände sind so klein, da kann man nicht wirklich etwas überbrücken.

    P.S.: Wo sind die Emitter? Nur interessehalber.

    Beide laufen. Nur der 3020e wird sehr heiß.
    Dafür brummt beim 3020i der Trafo, aber egal.
    Besten Gruß, Bernd

  15. #15
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    Ich vermute mal, dass die Brücken auch nicht wirklich steckbar sind sondern irgendwo fest eingelötet, d.h. sie müssen vor der Messung zuerst ausgelötet werden. Vielleicht kannst Du mit dem Ohmmeter feststellen, ob die Widerstände kurzgeschlossen sind (Verstärker dazu nicht einschalten).

    Der Emitter ist der Anschluss des Transistors, der im Schema einen Pfeil hat. Normalerweise haben Endstufen dort einen kleinen Widerstand, der auch für die Messung des Ruhestroms verwendet werden kann. Das Besondere am NAD ist nun aber, dass er ganz ohne diese Widerstände auskommt. Deshalb muss für die Messung des Ruhestroms extra ein temporärer Widerstand in die Schaltung eingefügt werden.

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