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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von chro
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    Standard Jemand hier mit Erfahrung in der Trennung mit FIR?

    Moin, schleicht hier zufällig jemand mit Erfahrung in Sachen trennen mit FIR rum?



    Mein benutztes DSP verfügt über 3 Kanäle die ich mit jeweils 512tabs Ascii Dateien füttern kann, damit wollte ich einmal spielen. (Optional kann ich auch umstellen auf 1024tabs)



    Ich habe mich schon etwas eingelesen, und zum Teil auch schon mit Programmen experimentiert (Acourate, rephase)


    Richtig cool wäre gwesen einfach die Mathaudio Dateien umwandeln zu können in Ascii Dateien. Programme um die tabs runter zu schrauben, habe ich auch schon von Uli Brüggemann bekommen...


    Ich möchte das hier nur einmal erwähnen, und habe eigentlich weniger die Hoffnung das da jemand helfen kann....

    Aber nicht das nachher einer kommt und sagt, "Hättest ma was gesagt, mach ich schon lange so"


    BG

  2. #2
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    Standard

    Moin,

    was hast du denn genau vor?

    Mit rephase hast du eigentlich ein Tool, dass alles kann, was du brauchst.

    Zum Beispiel brauchst du ein kein extra Tool zur Reduzierung von Tabs, dass kann rephase auch.

    Das einzige was rephase nicht kann, ist automatisch an eine Zielkurve anpassen. Man muss halt selbst Hand anlegen.

    Die Software ist zudem sehr leicht zu bedienen und erklärt sich fast von selbst.

    Hab das schon ein paar mal gemacht, wenn du also Fragen hast, kann ich dir vielleicht helfen.


    Im Allgemeinen ist bei FIR-Filtern Vorsicht beim Filtern im tiefen Frequenzbereich geboten. Das treibt zum einen die Zahl nötiger Tabs sehr schnell in die Höhe und ebenfalls hebt sich das Delay für AV Anwendungen schnell mal in nicht mehr zu vernachlässigende Größenordnungen.

    Ansonsten ist FIR gerade für Entzerrung im Mittelhochton, für Trennung und Phasenkorrektur ein echt sehr mächtiges Tool!

    Grüße
    Andreas

  3. #3
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    Standard

    Servus, und danke er Antwort.


    Zunächst habe ich vor es einmal auszuprobieren. Für reine Musikwiedergabe kann ich es auf jedenfall verwenden. Unter 100-200Hz wollte ich eh nur IIR´s nutzen, da das sonst mit den Tabs nicht hinhauen wird.

    Falls das Delay zu viel wäre, könnte ich auch verschiedene Settings im Modul laden. Quasi dann welche mit FIR Trennung und Korrektur. Und dann separat "normal" zum Filme schauen.


    Ich werde mich bei Zeit etwas mehr mit rephase auseinander setzen. Gut zu Wissen, das ich dich fragen könnte
    Mich störte halt das mühsame von Hand. Geschickter wäre da schon was gewesen wie, Acourate oder eben Mathaudio, wo ich Gschwind wedel, oder mehrere Punkte einmesse, und ab auf´s Modul.

    Habe mit rephase zwar schon erfolgreich dateien hochgeladen, aber mühsam alles eingestellt hatte ich nicht. Hatte auch nicht ganz durchgecheckt was jetzt wirklich FIR ist, wo, wie man trennt usw. , hatte nur mal damit overall korrigiert.

    Muss mich nocheinmal einfuchsen.

    Zur Ergänzung:

    Das Modul bietet eine Overallkorrektur aller Kanäle mit 2048tabs (96hz), dann pro Kanal 512tabs. Könnte aber von 4096tabs (48khz), und pro Kanal auf 1024tabs umgestellt werden. Wollte aber wenn möglich bei 96khz bleiben.


    BG

  4. #4
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    Hallo

    Darf ich Fragen welchen DSP du nutzt?

    Grüße

  5. #5
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    ich habe schon etwas befürchtet das die Frage kommt...


    Es sind DSP´s in einem Entwicklungsstadium. Ich darf diese verwenden, und ggf. Tipps zur Verbesserung äußern. Sagen möchte ich aus Rücksicht der Entwickler nicht, um welchen Hersteller es sich handelt


    Bitte um Verständnis. Der Hersteller möchte aber ggf. ein 4-Kanal DSP auf den Markt bringen der dies kann um ~300€

    BG

  6. #6
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    Standard

    Ich bin jetzt nun nicht soooo die Leuchte, was FIR angeht. Ich bin mit meiner IIR-Lösung eigentlich ganz zufrieden.

    Mich wundert ein bisschen, dass du ausgerechnet den Bassbereich unbehandelt lassen möchtest, und zwar deshalb, weil ich mal gelesen habe, dass FIR gegenüber IIR gerade im Bassbereich Vorteile hätte, wohingegen die Unterschiede im MHT wohl kaum heraushörbar sein sollen.

    Ist den Bassbereich mit FIR-Filtern zu entzerren tatsächlich so viel ressourcenhungriger und latenzträchtiger, als das gleiche mit dem MHT-Bereich zu tun?

    Aber wie gesagt: Ich bin bzgl. Ahnung dieses Thema betreffend nicht sonderlich beleckt....

    Viele Grüße,
    Michael

  7. #7
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    Also ich versuch das jetzt mal mit meinem halbgaren Wissen zu erläutern...


    Für Herrn Brüggemann sind das alles ja peanuts. Und jeder Acourate User weiß das offenbar auch. Nur ich bin "noch" zu blöd


    Alsooo, Wenn man wie ich hier z.B: Nur 2048tabs zur Verfügung hat bei 96khz, dann ergibt das

    96000:2048=46, 875 Hz Schritte, Die erste Korrektur könnte also frühestens bei 46,875Hz einschreiten. Und weil das dann immer in gleichen Schritten weitergeht, die nächste bei 93,75Hz, dann 140,625Hz, dann 186, xxx usw.


    Man sieht mit zunehmender Frequenz, kann wesentlich öfter korrigiert werden.

    Bei 96000:512=187,5 Hz. Also wäre ich da bei den einzelnen Kanälen sogar noch eingeschränkter.

    Bei 48000:4096=11,71Hz wäre as schon besser.


    Acourate hat viel mehr Tabs, und kann deshalb viel kleiner rechnen. (Muss aber nicht immer von Vorteil sein) Aber je tiefer die Frequenz, desto mehr Zeit braucht wohl der Filter. Deshalb hat Acourate z.T, solche üblen Latenzzeiten.





    Mein Ziel ist es die verwendeten Lautsprecher in eine Umgebung zu stellen, wo ich durch Raumakustische Maßnahmen, keine nennenwerte korrektur unter 100Hz benötige, oder zumindest den Raum soweit hinbekommen, das ich nicht so viele Löcher im unteren FG habe. Die Überhöhungen wo bleiben könnte ich mit IIR senken.

    Den restlichen MT/HT Berreich möchte ich dann mit FIR-trennen und korrigieren.

    Wie erwähnt Stecke ich selbst noch hauptsächlich in den Kinderschuhen (Theorie), und arbeite mich nach und nach mehr ein.





    P.S: Wenn ein Kenner der Materie, mein Halbwissen hier ergänzen möchte, oder Tipps geben, bin ich sehr dankbar



    BG

  8. #8
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    Standard

    Und wenn man nur den Tieftonzweig FIR-behandelte? Geht natürlich nur bei einer Aktiv-Konstruktion, die auch eine Laufzeitkorrektur der anderen Zweige erlaubt. Aber dann könnte man alle Tabs alleine in den Tiefbassbereich investieren.

    So würde ich es wohl machen. Wie gesagt: Ich meine mal gelesen zu haben, dass FIR im Tiefbassbereich die meisten Vorteile brächte, hingegen die Unterschiede im MHT-Bereich fast vernachlässigbar seien.

    Ist halt nur so ein Gedanke....

    Viele Grüße,
    Michael

  9. #9
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    Nei, nei so einfach ist das leider nicht

    Ich kann nicht einfach sagen, so jetzt nehme ich für Kanal 1 von 5-250Hz meine 512 tabs


    Das wäre schön. Ich kann soweit wie ich das bis jetzt gerafft habe, eben erst bei 46,875Hz anfangen.

    Also wenn ich eine Mode bei 32Hz, 64Hz hätte könnte ich diese garnicht erfassen.

    Die erste Mode müsste ich bei 64Hz nehmen und dann könnte ich erst wieder bei 64Hz+46,875Hz also 100,875Hz einsetzen...


    Vielleicht meldet sich ja hier noch jemand, das Thema finde ich sehr komplex


    kommt Zeit kommt Rat
    Geändert von chro (13.04.2015 um 17:54 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von chro Beitrag anzeigen
    Vielleicht meldet sich ja hier noch jemand, das Thema finde ich sehr komplex
    Ja, das wäre nicht schlecht.

    Viele Grüße,
    Michael

  11. #11
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von chro
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    Ich habe was gefunden

    Hier wird einiges erzählt

    http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=2500



    Edit: Hier auch noch etwas http://www.nubert-forum.de/nuforum/v...ic.php?t=14655




    Geändert von chro (14.04.2015 um 08:21 Uhr)

  12. #12
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    Das bestätigt mich in der Annahme, das vor allem auch das trennen der Chassis mit FIR, einen großen Vorteil bietet.



    Ich wage es ja garnicht zu sagen Aber ich habe meine großen Lautsprecher (Beyma TPL150=HT, PHL M3860=MT, Eighteensound LW2400=Bass) bislang nur im Raum abgestimmt. (0-Grad Messungen vor den Chassis und Lautsprechern, an etlichen Positionen und Winkeln, um möglichst den Raum auszublenden)


    Ziel ist es natürlich die Dinger für eine idealere Trennung in den Garten zu schaffen. Da dann die einzelnen Zweige zu messen, um dann eine FIR-Weiche erstellen zu können.

    Nichts destotrotz bin ich mit dem momentanen Ergebnis mehr als zufrieden.



    Ich werde mich jetzt ein wenig in rephase einfuchsen, und zumindest die Overall korrektur am Hörplatz einmal mit Rephase in FIR probieren.

    BG

  13. #13
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von sonicfury
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    >>Das bestätigt mich in der Annahme, das vor allem auch das trennen der Chassis mit FIR, einen großen Vorteil bietet.

    Ja hmm nein Jein. Hmmm. Oweh jetzt müsste ich dann lange ausholen und könnte es doch viel weniger passend erklären als die Kapazitäten. In der Praxis hört man gerade in diesem Bereich weniger, als man denkt. DIE Domäne würde ich vielmehr in der Korrektur des Raumes sehen. Die Filterarbeit zwischen den Chassis funzt herkömmlich auch super...
    Geändert von sonicfury (14.04.2015 um 09:51 Uhr)

  14. #14
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    Ok,ok


    Ja wie auch immer, ich möchte jetzt endlich mal was erreichen hier mit der ganzen FIR-scheisse


    Kann vielleicht jemand was dazu sagen, warum es bei mir die Phase so zerhäckselt??? Is das normal?


    Habe jetzt per Export>Measurement als txt>rephase> dann die Anzeige etwas angepasst, das es so aussieht. Aber irgendwie bekomme ich die Phase nicht so dolle zu sehen, außer ich gehe auf für mich komische Werte -2700 grad und so


    Messung ist der FG, so wie die LS momentan korrigiert sind am Hörplatz (Zum probieren)






    Auman, das datt alles immer so nervenaufreibend is bis es mal schwubt
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  15. #15
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    Hier der FG nicht ganz so gequetscht, hatte rumprobiert

  16. #16
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    Hoi zusammen,

    Ich würde das alles sein lassen und ordentlich passiv filtern. Weißt du, mit DSP kann jeder Lautsprecher entwickeln, die Herausforderung ist weg und zudem klingt es nachher langweilig.



    Cool was Du da machst.

    Julian, der bei Acourate bleibt und zur Theorie nix sagen kann

  17. #17
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    Meinst du das jetzt leicht ironisch?


    Ist ja nüscht so, das ich nicht auch schon passiv gebastelt habe.

    Aber dieses Aktivdigensgedöns hier, ist echt nicht schlecht. Zudem eben mit allem schnick-schnack, von Theshold Limiter, über IIR, bis FIR.

    Und über 3KW pro Aktivmodul. Das ideal, da könnte man sogar richtig boosten

    Aber auch klanglich. Das DSP hat sehr gute D/A Wandler. Aktuell gehe ich zwar Analog ins DSP, und es wird deshalb zweimal gewandelt. Hört sich aber trotzdem saugut an.

    Direkt digital ist sauberer. Da fehlt aber noch der Digitale VV.

    BG


    Edit: Ja eben Acourate is ja langweilig, das kann jeder. Möchte aber die FIR-Korrektur im Modul

  18. #18
    Joachim Benutzerbild von steini0807
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    Standard Gegenbassarray

    Hallo Chro,
    im Tieftonbereich korrigiere ich mit FIR (nutze hier nur Delay und Bandpass) die Raummoden über ein virtuelles Gegenbassarrray desselben Lautsprecher, also nicht über die normale Korrektur sonder über das "erneute senden" des Tieftonanteils des Musiksignals mit einem Delay der doppelten Raumlänge. Diese Variante könnte evtl. auch mit weniger Taps zu bewerkstelligen sein als die konventionelle FIR-Korrektur und klingt bei mir echt super.
    ich bin auch nur ein dummer Acourate-Nutzer. Aber ich finde deine DSP-Lösung gut - vielleicht kannst du mir mal den DSP näher zeigen/erklären.
    Elektrostat X2.5 (vorne) und Sourround-Elektrostaten, BMC-Ripol, Hypex NC400, miniDSP8x8, Acourate, RME UCX, EPSON EH-TW9100, Samsung 55ES7090

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