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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Gaga
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    Standard PC0 - kleine und preiswerte PC-Lausprecher....

    Moin zusammen,

    mit großem Vergnügen verfolge ich die beiden aktuellen Threads zum Bau von - offenbar richtig guten - PC-Lausprechern von Christoph Gebhard 'PC-Lautsprecher mit AMT- und Balanced Drive-Technologie' undChlang 'ChlangMon2'.

    Motiviert von den schön dokumentierten Entwicklungsbeschreibungen und weil - wie's der Zufall so will - ein Freund gerade PC-Lausprecher braucht, hänge ich mich gleich mal an die Entwicklung eines PC-Lausprechers dran.

    Da es bevorzugt etwas preiswerter werden soll und auch nicht ganz die Quälität der Konstrukte von Christoph und Chlang braucht, habe ich erheblich 'tiefer' in's Regal gegriffen.

    Mal sehen, was trotzdem geht, wo im Vergleich die Kompromisse liegen werden....

    Ziel: Volumen ähnlich CGs PC-Lsp (ca 3.3 L) und der ChlangMon2 (ca 5 L?). F3 ebenfalls zwischen 50 und 60 Hz.

    Gruß,
    Christoph

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Gaga
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    Standard PC-0 Chassis und Verstärker

    Moin,

    ganz tief im Regal lagen da noch..

    Der Mission CP-104


    Im Angebot bei Strassacker für 8,-€/Stück über den Tisch gegangen.

    Der TB W2-803SM


    Zur Zeit bei BPA für schlanke 7,97,-€ zu haben.

    Oder alternativ der TB W3-696S


    Ebenfalls aus einem Angebot von BPA für 8,-€/Stück.

    Ein Breitbänder mit Bass-Unterstützung soll's also werden. Die Wahl des Breitbänders wird davon abhängen, welcher sich einfacher mit dem CP-104 verheiraten lassen wird.

    Fehlt noch die 'Aktivierung':


    Die muß natürlich ebenfalls preiswert sein. Hier ein Lepai Tripath Amp TA2020A+ - für schlanke 20,15,-€.

    Preiswert wäre als schonmal gegeben. Zunächst wird's also darum gehen, dem CP-104 aus möglichst kleinem Gehäuse (3-5 Liter) Bass mit F3 zwischen 50 und 60 Hz zu entlocken.

    Vorschläge? Erfahrungen mit dem CP-104?

    Grüße,
    Christoph

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Gaga
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    Standard PC0 - Bass mit dem CP-104...

    Moin,

    die Frage ist immer noch dem CP-104 aus möglichst kleinem Gehäuse (3-5 Liter) Bass mit F3 zwischen 50 und 60 Hz zu entlocken.

    Vorschläge? Erfahrungen?

    Die TSPs (Angaben bei Strassacker):

    • Resonanzfrequenz fs = 57 Hz
    • Impedanz R = 4 Ohm
    • Kennschalldruck SPL = 86 dB (2,83V; 1m)
    • Gleichstromwiderstand Re = 3,3 Ohm
    • Kraftfaktor BL = 4,7 N/A
    • Effektive Membranfläche Sd = 61 cm2
    • Bewegte Masse incl. Luftlast mms = 7,33 g
    • Äquivalentvolumen Vas = 5,51 l
    • Freiluftgesamtgüte Qts = 0,34 (Qms=2,8, Qes=0,39)



    Aus TSP-Check:


    • Cms = 1.06 mm/N
    • Dd = 8.81 cm (effektiver Durchmesser)
    • Wirkungsgrad 86.1 dB
    • Rms = 0.94 kg/s



    Gruß,
    Christoph

  4. #4
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    Würde ja eventuell hierher passen!
    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...highlight=ikea
    War sicher ein Sylvesterscherz? Ich fände es aber schon interessant, so als Beobachter (Anfänger)!

    Gruß Jochen

  5. #5
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    Ich würde den kleinen Mission in ca. 4,5 Liter stecken und die Abstimmung um 60Hz legen. Großartig mehr ist nicht drin - meine Meinung.
    An sich hängt es aber auch davon ab, wie tief der verwendete BB nach unten spielen darf bzw. soll.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von fabel
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    Hey,

    ca. 5l mit nem Röhrchen von ca. 8 cm², Länge ca.12 cm sollten mit leichter Dämpfung zu nem f3 von umme 60 Hz führen.

    Denke das kann was sehr Feines werden. Den kleenen tang habe ich auch gerade zwischen - werde ihn "Plutinieren" .

    Grüße Fabian

    P.S. Christoph hat den auch schon mal verbaut: http://www.hifi-forum.de/viewthread-267-10.html

  7. #7
    Chef Benutzer Benutzerbild von Christoph Gebhard
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    Zitat Zitat von fabel Beitrag anzeigen
    Christoph hat den auch schon mal verbaut: http://www.hifi-forum.de/viewthread-267-10.html
    Ich würde es heute anders machen Das Rohr war bei mir zu eng. Die Messung des BR-Anteils habe ich auch mit zu hohem Pegel gemacht. Das ist mit Vorsicht zu genießen...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Gaga
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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für euren Input!

    @Jochen
    Deine Idee und den link zum Ikea-Battle-Thread finde ich spannend.
    Der dort erwähnte Variera Holzkasten hat wohl ein Volumen von ca 3.5 Litern. Noch mehr reizen mich aber die Blanda Matt Holzschüsseln.

    Die 20 cm-Variante hätte ein Volumen von ca 3 Litern, leider noch weniger. Das könnte eng werden:

    Ich würde den kleinen Mission in ca. 4,5 Liter...
    ca. 5l mit nem Röhrchen von ca. 8 cm², Länge ca.12 cm sollten...
    @Fabian: Vielen Dank für den link zu Christophs Projekt mit dem CP-104!

    @Christoph
    Ich würde es heute anders machen Das Rohr war bei mir zu eng.
    Ich habe im Thread nachgeschaut, Du schreibst da'...Das Bassreflexrohr ist ein einfaches 25mm-Installationsrohr für elektrische Leitungen, was ich auf eine Länge von 65mm gekürzt habe....'.

    Im Netz geistern zum Mindestdurchmesser von BR-Rohren immer wieder die Faustformeln (i) >1/3 Membrandurchmesser und (ii) >1/5 Membranfläche rum. Das wären ca. 3cm bzw. ca. 2cm Durchmesser.

    Ich frage, weil die BR-Rohlänge bei dem Projekt auf jeden Fall kritisch wird und damit die Tendenz, den Durchmesser möglichst klein zu wählen....

    Bevor ich mich an Simulationen mache der Vollständigkeit halber die TSP aus HH 1/2008 zum CP-104:
    Re=3.5 ohm
    Le=0.24 mH
    Fs=56 Hz
    Qms=3.5
    Qes=0.44
    Qts=0.39
    Sd=59 cm2
    Vas=6.9 L
    Cms=1.4 mm/N
    Mms=5.8 g
    Rms=0.58 kg/s
    B*l=4.0 N/A

    Der HH Gehäusevorschlag (ich nehme an AJ-Horn-Simu): 6 Liter, Abstimmfrequenz 60 Hz, f3 49 Hz, BR-Durchmesser 40 mm, Länge 140 mm. Das hätte ich gerne kleiner....

    Grüsse,
    Christoph

  9. #9
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    Hi,
    ich puzzle aktuell auch mit nem 10er rum, dem Aura NS4...

    Das Problem: bei (zu) kleinen Gehäusen werden die Kanäle einfach zu lang, resp. man muss mit (zu) kleinen Querschnitten arbeiten....
    25/23mm Rohr, davon braucht mal 2.. Hängt natürlich vom "Hubraum" ab, da hat der NS4 mit 11mm Hub so viel wie ein normaler 13er, 56 cm³..

    PS:
    wenn ich deine Komponenten hätte, würde ich mir dazu noch einen Lepai holen, das Ganze mit EqualizerAPO DSP mäßig verwursteln,
    und mir dann ein paar "Linkwitz LXmini Clones" a la RÖHRICH bauen, ULB...

    Bin gerade dabei,

    Manfred

  10. #10
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    Hallo Christoph ,

    in einem "normalen" Gehäuse könntest Du es mit 3,5 Litern und diesem Rohr ungekürzt versuchen - das Rohr zur Not nach oben strahlen lassen... F3 wäre dann bei ca. 68 Hz, dafür mit leichter 80-100Hz-Bassanhebung. Macht sich bei so kleinen Lautsprechern meist recht gut und dürfte auch auf einem Schreibtisch funktionieren...

    LG Micha
    Geändert von miwa (14.01.2015 um 21:03 Uhr)

  11. #11
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von fabel
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    Hey,

    Stichwort: Hubraum

    Da würde ich mich nicht mit verrückt machen, der kleene Mission ist sicher kein Max-Pegel-Chassie. Klar werden bei so kleinen Kisten die Rohre länger, aber wie laut soll den gehört werden?

    Wichtiger ist mMn das vermeiden von Mittelton-Müll aus dem Rörchen. Ob´s im Grenzbereich auch etwas röchhelt ist am PC eher akademisch ... -

    Ich habe Pico-Lino 1 am Rechner und mit mehr als so 55 - 65 dB höre ich eher selten. Da reichen dann auch die 0,65 cm Hub die der BB kann.

    G F

  12. #12
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    Bau doch ansonsten ein Testgehäuse einer Größe Deiner Wahl/Simu, verschaffe Dir ein Bild über optimalen Rohrdurchmesser und -länge und integriere dann den entspr. Port in die Endgehäuse. Mag ich persönlich sowieso lieber leiden als die ewigen runden Löcher. Und 'n Testgehäuse in dieser Größe ist keon großer Aufwand ( rohe Spanpl.)
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  13. #13
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Gaga
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    Moin zusammen,

    ich möchte eure Vorschläge zur Abstimmung des CP-104 Gehäuses aufgreifen - vielen Dank! - und ein paar Simulationen zeigen.

    @Manfred
    An die Bass-Fähigkeiten des Aura NS4 wird der kleine Mission sicher nicht rankommen - aber mal sehen, was geht... Danke auch für den Verweis auf die '"Linkwitz LXmini Clones" a la RÖHRICH'. Das könnte eine Variante sein, ausreichend Volumen für den Bass zu schaffen, wenn's denn nicht anders geht.

    Aber wie Fabian zurecht meint, braucht es beim PC0 keine großen Hubreserven, zumal der Anwender kein 'Gamer' ist, sondern einfach gepflegt am PC Musik hören möchte.

    Zu den BR-Simulationen. Zunächst mit dem online-Rechner von Jürgen Micka:




    Die Spalte 'Bassreflex' zeigt den Vorschlag des Rechners als 'Optimal Bassreflex'. Der liegt bei einem Gehäusevolumen von 6.27 Liter.

    Die Simu mit dem BR-Wizzard von 'Transmission Line' schlägt ein Gehäuse mit einem Volumen von 7,25 Litern und ein BR-Rohr mit 4,3 cm Durchmesser und ca 18 cm Länge vor:


    Damit käme man an den 50-60 Hz-Bereich ran...

    Die Simulation angelehnt an Michas Vorschlag
    ...in einem "normalen" Gehäuse könntest Du es mit 3,5 Litern und diesem Rohr ungekürzt...


    Lange Simu, kurzer Sinn: Es braucht 6-7 Liter für eine gute BR-Abstimmung - oder einen möglichst guten Kompromiss, wenn's halt wirklich klein werden soll....

    Bevor ich wie Matthias vorschlägt ein Testgehäuse baue, will ich noch weiter versuchen, möglichst viel Bass aus einem möglichst kleinem Gehäuse zu bekommen, was den Einsatz von IKEA-Gehäusen möglich machen würde, vielleicht sogar von 'Holzkugeln'.

    Dazu werde ich noch Compound-Anordnungen mit dem CP-104 simulieren. Vielleicht gleich mit AkAbak - dann könnte ich bei der Gelegenheit auch den Einfluß der Aufstellung (Tischplatte...) ausloten.

    Bis dahin, Grüße,
    Christoph

  14. #14
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    Moin,

    ich habe die Teile auch daheim und werde bei Gelegenheit und ggf. mit Partner damit basteln.

    Der Mission kann als 10cm-Töner ja etwas Bass und soll Unterstützung bekommen. Daher würde ich den so konzipieren, dass der auch Bass macht. Abgesehen davon wollen die beiden Spielpartner ja auch etwas Volumen. Daher wird das mit dem Mission und den Partnern evtl. tatsächlich nicht ganz so klein wie gewünscht. Auch die Weiche mit den Filtern und Sperrkreis will untergebracht werden. Alternativ bleibt ein guter 3-Zöller, der Fullrange spielt und auch im Oberbass etwas übertreibt. Den Mission im FAST einzusetzen, dadurch die Weiche teurer machen und dann auf Tiefgang verzichten, ...?

    Ich werde eher zur Kalotte greifen und dem Mission mehr als 3.5 - 4L geben. Mal schauen.

    Bin gespannt, wie es hier weitergeht.

    LG Gazza


    P.S.: Der billige weiße TB wird nach meiner Erfahrung nicht mit einem einfachen Sperrkreis laufen.

  15. #15
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    Hallo Alex,

    vielen Dank! Das ist sehr nett und ich nehme das Angebot sehr gerne an.

    Kannst Du bitte mit den Innenmaßen 12cm x 20cm x 16 cm simulieren BxHxT? Das ist immer noch ein sehr geringens Volumen (3,84 L). Falls Dir das gleich unsinnig erscheint, dann bitte mit 14cm x 20cm x 16cm (4,48 L).

    Auch wenn ich gerne eine IKEA-Kugel basteln würde, starte ich dann meine Simus mit den selben Maßen.

    Die TSPs aus HH sind oben im Beitrag. Die TSPs für Series Isobaric Anordnung poste ich im nächsten Beitrag. Will damit auch gerne 'spielen'...

    @Gazza
    Den Mission im FAST einzusetzen, dadurch die Weiche teurer machen und dann auf Tiefgang verzichten, ...?
    Ich teile Deine Bedenken durchaus. In der Phase des Projekts leiste ich mir einfach Spielereien und den Spaß, auch eher 'unkonventionelle' Varianten zu betrachten.

    P.S.: Der billige weiße TB wird nach meiner Erfahrung nicht mit einem einfachen Sperrkreis laufen.
    Hier würde ich später im Projekt gerne auf Dich und Deine Erfahrungen zurück kommen....

    Grüsse,
    Christoph
    Geändert von Gaga (15.01.2015 um 18:12 Uhr) Grund: Die Tippfehler...

  16. #16
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    Hallo Alex,

    vielen Dank für Deine Simulationen!

    Ich habe mit den selben Gehäuse-Maßen und den TSPs aus HH 01-2008 eine AkAbak-Simulation des kleinen Gehäuses gemacht. Ich habe ebenfalls mit einem Vorwiderstand von 0.5 Ohm simuliert und die Füllung mit Dämpfungsmaterial durch Angabe von Viskosität und akustischem Widerstand versucht. Der Port zeigt nach vorne (ich gehe davon aus, daß Du Deine Simulation ebenfalls mit einem Port auf der Gehäusevorderseite durchgeführt hast).



    Ein kleiner copy-paste-Vergleich der Simulationen:


    Ich meine das haut ganz gut hin im Wesentlichen. Deine Simulation sieht vorteilhafter aus - vielleicht habe ich die relative Einbalage von Chassis und Port noch nicht richtig berücksichtigt...

    Vielen Dank daher auch für Deinen Hinweis zur Einbaulage des BR-Ports.
    Den Grafiken kannst Du die Maße sowie die Positionen von Chassis und Port entnehmen. Das ausgewogenste Verhältnis zwischen Portresonanzen und Performance stellt sich ein, wenn der Port sich "auf halber Höhe" befindet.
    Ich habe darauf hin Simulationen mit dem BR-Port auf der Gehäuserückseite...


    ...und mit dem BR-Port auf der Gehäusevorderseite unter Berücksichtigung der Gehäusemaße bzw. Diffraktion durchgeführt:


    Die Unterschiede sind schon signifikant - ich hatte das beinahe übersehen. Klasse auch, daß das MJK-sheet das berücksichtigt.

    Ich werde die AkAbak-Simulation weiter verfeinern und den nächsten Schritten die relative Einbaulage von Bass und BR-Port (hier schwimme ich noch ein bischen), den Breitbänder, als auch die Umgebung (Tischplatte!) mit berücksichtigen. Und natürlich eine mögliche isobaric-Anordnung.

    Bis dahin,
    Christoph

  17. #17
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    Gefallen mir, was haltet ihr davon nur den B W2-803SM oder alternativ der TB W3-696S zu verwenden. Weiche nötig, für niedrige ansprüche z.b. ins Bad?

    Den TB W3-696S find ich leider nicht bei BPA

  18. #18
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    Moin,

    den 3er TB gab es dort mal im Angebot. Der sieht unbeschaltet in einer doch etwas breiteren Schallwand so aus:



    Das geht erstmal; aber in einer schmaleren Schallwand sieht es dann vermutlich nicht ganz so freundlich aus. In einer für solche Töner üblichen SW würde ich den Baffle-Step und auch den Dipp entzerren. Müsste man dann tatsächlich messen und überlegen, ob es evtl. ohne geht, wenn nebenbei die Dusche, der Fön, der Rasierer, etc. läuft. Für mich klingt das aber ohne Entzerrung meist unnatürlich nasal, quätschig, ...

    Der W2 wird zwar als 'Fullrange' gelistet, aber selbst, wenn der theoretisch etwas Bass könnte, ist der in meinen Augen eher ein Kandidat, um den MT-HT-Anteil einer Box zu bestreiten. Wirklich sinnvoll fullrange im eigentlichen Sinne sollte der wahrscheinlich nicht laufen; eher ab 400-500Hz in einem Fast (wie vorgeschlagen). Habe den auch im Keller liegen, aber noch keine Messungen gemacht.

    LG Gazza

  19. #19
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    Standard PC0 - Testgehäuse und Messungen

    Moin zusammen,

    ich habe vor weiteren Simulationen zunächst ein - angemessen preiswertes - Testgehäuse aus einer fertigen Holz-Stapelbox aus dem Baumarkt gebaut.

    Den CP-104 habe ich in eine Seitenwand eingebaut, die offene Seite mit Dichtband, einem Holzbrett und drei Zwingen geschlossen.


    Das Gehäuse hat die Innenmaße 27,5 cm H x 11,5 cm B und ist 18 cm tief. Das sind brutto (ohna Abzug des CP-104 oder BR-Rohr) ca 5,7 Liter. Da mir das Volumen etwas zu groß war, habe ich es mit einem Getränkekarton und einer 0.7-L Flasche (auf dem Foto nicht zu sehen) auf ca 4 Liter verkleinert. Das BR-Rohr ist aus 3,2 cm D Rohr, Innendurchmesser ca 2,8 cm, Länge 16cm.


    Zunächst die Impedanz des CP-104 im nicht eingebauten (nicht eingespielten) Zustand:


    Auffällig ist die bekannte Resonaz bei 6 kHz.

    Eingebaut in das Testgehäuse, ca 4 Liter, BR-Rohr 2,8 cm x 16 cm.


    Nahfeldmessungen von Bass und BR-Rohr dann im nächsten Beitrag....

    Grüsse,
    Christoph

  20. #20
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    Standard PC0 - Nahfeldmessungen im Testgehäuse

    Nahfeldmessungen von Bass und BR-Rohr im 4 Liter-Gehäuse, BR-Rohr 2,8 cm x 16 cm.

    Blau: Bass, Grün: BR-Port mit PIR/Flächenkorrektur, Rot: Power Average der beiden Messungen.


    Nur die Power-Average Kurve:


    Das kommt mir ein wenig zu optimistisch vor - fast voller Pegel bis 40 Hz?

    Zur Kontrolle: Vergleich der nicht korrigierten Messung des BR-Ports (blau) und der Flächen-korrigierten Kurve.


    Nur schlappe 2 dB Unterschied - ist das ok? Die Korrektur wurde mit PIR-Scaling in ARTA durchgeführt, PNF = PD + (SP / SD)^0.5 * PP, also
    '6/ 50^0.5', (Fläche BR-Rohr 6 cm2, Fläche Bass 59 cm2).

    Kontrollmessung mit zugestopftem BR-Rohr.
    Blau: Bass offenes BR-Rohr, Grün: Bass geschl. BR-Rohr, Rot: BR-Rohr (offen).


    Habe ich irgendwo einen groben Fehler eingebaut? Ich simuliere jetzt mal mit den Daten des Test-Gehäuses....

    Gruß,
    Christoph

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