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Alt 21.09.2017, 09:05   #14
ctrl
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Registriert seit: 21.07.2011
Beiträge: 251
Standard

Hallo,

Zitat:
Zitat von mtthsmyr Beitrag anzeigen
"nicht zuviel absenken" greift mMn noch zu kurz: es kann in manchen Fällen sogar Sinn machen, in der Horizontalen eine kleine Überhöhung einzubauen, um den EFG wieder glatt zu ziehen. Selbst wenn das bei 3 kHz geschehen müsste.
Bisher kehrte bei allen Versuchen mit neutralem FG auf Achse die Aggressivität im Präsenzbereich wieder zurück. Werde aber eine extrem neutrale Weichenversion mit minimaler Anhebung im Präsenzbereich testen.

Zitat:
Machs einfach so wie fast alle:
5'' MT und große 28mm Kalotte, steile aktive Trennung, wenns geht bei 1600Hz (Scanspeak 9800 oder 6600) ... und bei 2-3 (max 4) kHz eine leichte (BBC) Senke. Langzeittauglich, wunderbar
Die Geschichte nahm mit "machs wie alle" eigentlich seinen Anfang. Daher der Ansatz 4'' (5'' habe ich auch getestet) + 1'' (Seas 27TBCD, 27TAFC, 27TFF) oder 0,75'' (Scan Speak 851100) HT in MT-HT oder MT-HT-MT Anordnung mit möglichst niedriger Trennung.
Würde dies den traditionellen HiFi-Ansatz nennen. Hat bei mir aber nicht funktioniert, da wie schon gesagt, hören >=90dB nicht langzeittauglich ist aufgrund von Aggressivität im Präsenzbereich.
Dann frägt man sich, wie erhält die zu hörende Musik denn ihre Endabmischung und landet zwangsläufig bei den Studiomonitoren.
Einer der transparentesten Hersteller, ist in meinen Augen, Genelec, da sie relativ viel Information zu ihren Konstrukten liefern. Deshalb nehme ich öfter Bezug auf diesen Hersteller (wenn der Hersteller mir ein paar 8000€ Speaker schenkt geb ich Bescheid ;-)).
Da merkt man schnell, dass deren Ansätze komplett andere sind. Grob vereinfacht (es machen nicht alle so, aber Tendenz ist da) große MT mit hoher Trennung zum HT (sehr oft mit WG).

Zitat:
Eine hohe Trennung zu 4" geht von CD ab. Die Kombi 0,75" mit 6,5" oder 8" ist ganz weit von CD weg.
Habe wir eine unterschiedliche Definition von CD-Verhalten? Mir ging es bisher so, dass gerade mit der klassischen Kombination es kaum möglich war CD-Verhalten herzustellen.
Die Messungen sind in Post#2 zu sehen. Hier ist noch der Directivity Index (rote Linie) den mir VituixCAD für die oben gezeigten Messungen 6,5'' MT plus 0,75'' HT ausspukt:
TL-160.12dB.24dB.v144.LS-1_DI.jpg
Berechnet aus den horizontalen Messungen 0°-90° der Einzelchassis.
Warum ist der Bereich 800-8000Hz, wie du sagst, weit weg vom CD-Verhalten?

Zitat:
10"(oder 8") - 4" - 1" getrennt bei ~500Hz und ~2,0-2,5kHz auf einer 50cm breiten Schallwand hat man einen Halbraumstrahler mit ziemlich konstantem Abstrahlverhalten. Die Bündelung ist allerdings nicht sehr hoch so 3-4dB aber zwischen 300-7000Hz doch sehr konstant. >300Hz auf einen konstanten Freifeldfrequenzgang entzerrt. Damit solltest Du mal Hörplatzkurven messen (in einem Würfel mit ca. 50cm Kantenlänge um Deinen Kopf herum).
Eine 50cm Schallwand habe ich nicht getestet (ein Stand-LS mit 50x160cm, wäre selbst mir etwas zuviel des Guten ;-)).
Weichenversionen mit 23-30cm Schallwand und diesem Ansatz habe ich in unzähliger Anzahl bei mir auf dem Rechner liegen. Die meisten in MT-HT-MT Anordung, da sich MT-HT nochmal deutlich aggressiver angehört hatte. Das hat messtechnisch (auf den ersten Blick) nicht so übel ausgeschaut, aber wie gesagt, war bei hoher Lautstärke nicht langzeittauglich.

Ob der "neue" Ansatz mit 6,5'' plus 0,75'' HT sich auf Dauer durchsetzt muss sich noch zeigen, sieht aber nicht so schlecht aus.

Gruß Armin
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