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Alt 20.09.2017, 12:07   #5
ctrl
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Registriert seit: 21.07.2011
Beiträge: 252
Standard

Hallo,

Zitat:
geht es Dir also vornehmlich um die Optimierung des Frequenzbereichs der Übergänge zwischen verschiedenen Chassis - was ja auch von deren Anordnung, Trennung etc. abhängt (und auch von der Messposition - in Höhe des HT oder des MT oder, oder, oder...)... und was z. B. bei einem BB (für diesen Bereich) nicht so wichtig ist.
Es geht natürlich um den "optimalen Klang" insgesamt, aber in meinem Fall zeigt sich, dass der problematischste Bereich zwischen 1-4kHz liegt, wo meist auch die Trennung erfolgt.
Für mich zeigt sich immer mehr wie wichtig die feinen Details der (insbesondere horz.) Abstrahlung sind. Daher versuche ich messtechnisch heraus zu arbeiten wie man zu besseren Ergebnissen kommt - natürlich sind das nur meine persönlichen Höreindrücke, deren Änderungen ich aber versuche messtechnisch zu verifizieren.
Die Messpositionen sind immer so gewählt wie allgemein üblich (1m Abstand, MT-HT-MT auf Höhe des HT, bei MT-HT halbe Höhe der akustischen Zentren).

Zitat:
Hast Du denn eine Box mit einem BB oder einem Koax diesbezüglich schon mal in Betracht gezogen?
Hab da schon was geplant, wird aber noch einige Zeit dauern bis ich dazu komme.

Zitat:
...wäre z. B. eine DRC-Lösung (bzw. die digitale Korrektur des F-Gangs auf einen Hörplatz)
FG Korrekturen bei Frequenzen über dem Bass-Bereich sind in meinen Augen keine gute Idee, da es den eigentlichen Fehler der nicht zueinander passenden Abstrahlung der Chassis (am besten sichtbar im normierten Abstrahldiagramm) nicht korrigieren kann. Dazu wurde hier im Forum schon einiges gesagt und ich würde mich freuen wenn dieser Kelch am Thread vorüber gehen würde ;-)

Zitat:
Du glaubst, daß die Reflexionen im Raum (auf die ja das Abstrahlverhalten auch einen Einfluss haben könnte) keinen Einfluß auf die "letzten 10%" des (vermeitlich) optimalen Klangs haben.... eine in meinen Augen - und nach meiner Erfahrung - sehr gewagte Annahme...
Nein das sagte ich nicht (zumindest nicht bewußt ;-)). Ich sagte zu den Raumeinflüssen, dass die beobachteten/gehörten problematischen Musikstücke unabhängig von der Aufstellung im Präsenzbereich praktisch konstant auftreten, dass Decken- und Bodenreflexionen sehr unwahrscheinlich den Hauptanteil am Phänomen haben, da auch bei Variation des vertikalen Abstrahlverhalten die Problematik erhalten blieb und mein Abhörraum eher weniger stark reflektierend ist.
Bei Dominanz der Raumeinflüsse müssten praktisch alle LS in diesem Raum die problematischen Höreindrücke liefern - was nicht der Fall ist.
Daraus folgere ich, dass die Raumeinflüsse nicht die Hauptursache für die Probleme im Präsenzbereich sind. Das schließt nicht aus, dass der LS in einem akustisch optimierten Raum besser klingen könnte.
Aber ein LS der konzeptionell und messtechnisch Mängel aufweist, wird auch im besten Raum nicht "optimal" (im Sinne von möglichst unverfälschter Wiedergabe der Endabmischung des Toningenieurs) klingen.
Diese in meinem Raum fehlenden 10% kommen daher in erster Linie vom LS. Mag sein, dass bei den letzten verbleibenden Prozent der Raum eine immer größere Rolle spielen wird.

Gruß Armin
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