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Das hat mir keine Ruhe gelassen. Ich hatte noch einen Testaufbau für Passivmembranversuche stehen, wo auch die Varianten CB und VB integriert waren. In dem Kontext habe ich R. Smalls MIB (Microphone in Box Messung) getestet.
Da kann man mit EINER Messung - also ohne Mergen und Pegel anpassen - den Halbraum-Frequenzgang einer Bassreflexbox bestimmen. Das klappt mit Hilfe von VCAD's Calculator-Tool bis ca. 200-300 Hz recht gut und bietet sich damit für diese Problemstellung förmlich an.
Meines Erachtens bewegt man sich bei Downfire zwischen den Extremen CB (Box steht auf dem Boden) und VB (normale Bassreflexbox, freistehend). Das finde ich durch meine Messungen auch bestätigt und ist sehr schön bei den Impedanzmessungen zu sehen. Bereits bei 5 mm Bodenabstand ist die Bassreflexwirkung zu sehen, wie erwartet durch Kopplung der im Spalt befindlichen Luftmasse tiefer abgestimmt, aber mit höhere Verlusten (leider habe ich keine 2,5 mm Messung gemacht). Bei meinem Versuch ist bereits bei 20 mm Bodenabstand kaum noch ein Unterschied zur unbeeinflussten Bassreflexmessung zu sehen.
Anhang 70236
Auch bei der SPL-Messung ist der gleitende Übergang von CB zu VB auszumachen
Anhang 70237
Gruß
Heinrich
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Moin
Zitat:
Zitat von
Joern
.... hier hab ich drei "Füßchen" drunter gestellt und sozusagen "gleichmässig" angehoben.
das sind meine Füßchen unter der Box ....
Unterhalb 20mm mußte da etwas improvisiert werden ;)
Anhang 70241
Die Würfel kann man für eine Endversion auch gut durchbohren und anschrauben oder kleben.
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Moin
so der Sommer verläßt uns - Zeit die Basteleien wieder vorzuholen - und mal Richting "fertig" zu marschieren....
Die beiden Trampa-Matten sind vollflächigig verklebt in den Gehäusen angekommen
, unten Dämmmaterial "Probeliegen" für einen Sumpf - dahinter der BR-Kanal.
Anhang 71385
Dann wurden die Basotect-Reste ( in Anlehnung an Jesse's Aurum ) ins Gehäuse gebracht.
Anhang 71386
Rückwand ist schon verklebet, verschraubter Boden dient als Montage-Öffnung.
Jetzt noch mal gutes Wetter abpassen und Außen-design weiterbringen ( Kanten fräsen, Terminal ganz vergessen ) - danach könnte es den ersten "finalen" Probelauf geben.
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So,
nachdem das Projekt lange gestanden hat, ging es endlich weiter....
Auf Hartmuts Gartenparty hatte das Projekt in diesem Stand- Gehäuse Premiere.
Anhang 74226
Hm - wie schon zu Hause klang das leicht muffelig - und das lag dann nicht nur an den Raumnoden.
Den Sperr-Saugkreis hatte ich ja am gleichbreiten Kompaktgehäuse entwickelt - siehe Post #1
So eine Standbox funktioniert dann doch anders...
Schwarz eine Messung dessen, was in Gartenhäuschen spielte.
Grün "ohne alles" - also nackt direkt am Verstärker
Rot ist der aktuelle Stand mit angepaßtem Sperr- und Saugkreis.
Deutlich lebendiger und mit mehr Raum und Details.
So kann das durchaus bleiben - fehlt nur wenig zum Glück.
Mal sehen - ggf. noch ein klein wenig Feintuning.
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Moin
Die Speaker spielen hier immernoch - und "natürlich" ist die Rohversion in weiß geblieben :prost:
Nochmal angepaßt hab ich die Beschaltung.
Sperrkreis: L= 1,5mH Luft 0,35 Ohm - R = 6,8 Ohm MOX 11W - C = 3,3µF Kombis aus Jansen "rot" 2,2µF plus Mundorf EvoÖl 1µF parallel
Saugkreis: L: 0,68mH Luft 0,7mm - R = 3,9Ohm Mox 5Watt - C =1,2µF MKT o.MKP (hier braucht es kleine Streuung ! ) - dämpft 5,5kHz-Peak
Anhang 77626