» Veranstaltungen
» Navigation
» über uns
|
-
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
winziger Sub für winzigen Raum
Hellöchen,
da die lieben Kinder natürlich immer an erster Stelle kommen, haben die jetzt die schönen Zimmer und das elterliche Schlafzimmer wanderte in die Besenkammer ;)
Wir haben hier feudale 2,28 x 2,38 x 2,92 m³. Also Doppelbett rein und der "Raum" ist voll.
Ein kleiner Plasma passt noch an die Wand und dazu ein Paar Vifantastisch, welche die Kids aus lauter Dankbarkeit immerhin noch ganz hübsch bemalt haben.
Hörposition gegenüber in Wandnähe - natürlich.
Anhang 77624
Nun klingt das so, wie man es schon vermutet - die Mitten ganz ok, aber um die 70Hz mächtig überhöht und unter 50 geht nix mehr.
Könnte man hier mit einem aktiven Sub noch irgendwas retten?
Platz ist natürlich kaum vorhanden, wenn dann nur ganz flach an die Wand oder halt unterm Bett, da hätts 20cm in der Höhe.
Habe leider kaum Erfahrung mit Subs - hättet Ihr da Ideen und würde das unterm Bett überhaupt funktionieren?
Die 70Hz kommen ja vom Raum - kann da die Position des Subs was ändern oder bräuchte es da eher einen DSP?
Das ganze sollte möglichst low cost sein, audiophile Ansprüche gibt es hier nicht. Aber bissel Spass solls schon machen ;)
Für den oder die Tieftöner würde ich daher gern unter 200€ bleiben. Wenn nötig inkl. AM80 oder sowas,
Bereits vorhanden wären noch diverse China-Verstärkermodule und so ein kleines Wondom APM2 DSP - allerdings bin ich dort bisher immer an der Software gescheitert...
Ein UMIK1 wäre auch vorhanden, allerdings weiß ich nicht, wie sinnvoll man in so einer kleinen Kammer messen kann?
Vielleicht habt Ihr ja auch einfach nur ein paar Anregungen, ich probiers dann gerne mal aus.
viele Grüße
Henryk
-
Ein Sub kann schon was helfen.
Aber aktiv mit DSP ist aus meiner Sicht Pflicht.
Zum einen kannst du dann zu deinen Lautsprechern ordentlich trennen und zum anderen kannst du auf deinen Hörplatz entzerren und natürlich kannst du auch einen kleinen geschlossenen Sub tiefer abstimmen.
Meine Empfehlung:
1 , oder besser 2 davon
https://www.parts-express.com/Peerle...604?quantity=1
in je ca 5 Liter mit Bassreflex auf ca. 54 Hz. (Hilft gegen Raummoden,wenn du die beiden Subs in unterschiedliche Ecken verteilst).
dazu eine Mini DSP mit 2 in , 4 out und einen ~80€ class D Verstärker.
-
-
Moin,
Zitat:
Zitat von kyrneh
Habe leider kaum Erfahrung mit Subs - hättet Ihr da Ideen und würde das unterm Bett überhaupt funktionieren?
Die 70Hz kommen ja vom Raum - kann da die Position des Subs was ändern oder bräuchte es da eher einen DSP?
wenn die 70 Hz vom Raum kommen der Subwoofer in dem Bereich dann parallel zu den Vifantastisch läuft, wirst du sehr wahrscheinlich ein Verbesserung der Wiedergabe um 70 Hz erhalten, weil die Raummode anders angeregt wird. Mit mehr Subwoofern an unterschiedlichen Stellen wird es voraussichtlich noch besser. Ein DSP ist dann trotzdem noch zu empfehlen.
Unterm Bett wird natürlich die Matratze plus die daraufliegenden Körper tüchtig dämpfen, also sollte der Subwoofer gar nicht so klein sein. Muss er ja auch nicht, sieht ja keiner, es muss nur der Formfaktor passen. Gefühlt würde ich einen 8" in CB nehmen, oder zwei 6" in CB. Die 2x Variante hat den oben beschriebenen Vorteil, durch die Verteilung von mehr Subs das modale Verhalten des Raums noch zu verbessern.
-
Genau, möglichst viele Subs an zufälligen Stellen, das wäre der Harmon Kardon - Ansatz.
Oder ein double bass array (DBA).
https://de.wikipedia.org/wiki/Double_Bass_Array
Musst mal rechnen, je nach gewünschter oberer Grenzfrequenz reicht vielleicht ein 2x1 Array.
-
Danke Euch erstmal.
Ein miniDSP ist mir leider zu teuer, wenn auch sicher reizvoll. Ich werde mich wohl doch nochmal an das Wondom Ding heranwagen...
@Sepp
Danke für das Angebot aber so albern es klingt, die Kleinen sind trotzdem noch zu groß...
Aber die peerless Chassis scheinen tatsächlich interessant zu sein, kleiner oder größer, guck ich mir nochmal genauer an.
Ein DBA für so eines Zimmer erscheint mir erstmal crazy - aber am Ende vielleicht genau das Richtige... :D
-
DBA kann sein, dass je ein Sub relativ mittig an zwei gegenüberliegenden Wänden reicht. Zur Ansteuerung brauchst Du Delay, also alten AVR oder halt Wondom. Nachteil ist halt, dass die Position vom Sub ziemlich fix festgelegt ist.
Vorteil vom DBA: die Bässe werden im Raum auch wieder geschluckt, d.h. es dringt weniger in Nachbarräume.
Vorteil von Multisub ist halt, dass Du die Subs irgendwo hinpacken kannst, wo noch Platz ist.
-
im grunde musst du nur dein gehäuse entsprechend flach aufbauen - ist das richtig?
dann ergeben chassistiefe plus 2,5cm deine gehäusetiefe; volumen dann situationselastisch :D über länge und breite. man könnte sich also auch eine flache TML bauen...
noch kleiner als die cubus 6.5 wird schwierig - mir fiele da ad hoc lediglich der visaton w100x ein (bzw. für mehr tiefgang als beim peerless bei gleichem volumen der w130x).
-
Jetzt erst das Eingangsbild angeschaut. Der Raum ist 2,92 m hoch? Dann also vermutlich Altbau und keine Trockenbauwände, in denen man einen Sub verstecken könnte.
An der gegenüberliegenden Wand ist vermutlich auch schwierig, weil da Kopfende vom Bett? Ich überlege gerade, ob Du mit einem Sub unter und einem an der Decke was werden kannst. Oder halt von links und rechts.
-
Hallo, paar Gedanken.
Die Raumakustik wird wahrscheinlich aufgrund der Raumabmessungen bereits mit dem Bett als Absorber nicht verkehrt sein. Deine Angabe „um die 70Hz mächtig überhöht und unter 50 geht nix mehr“ sollte daher typisch nicht vom Raum kommen.
Zu tiefen Frequenzen ergibt sich aufgrund des akustischen Druckkammereffektes ein Erhöhung. Bei deinen Raumabmessungen setzt diese vergleichsweise früh ein. Wie ausgeprägt ist abhängig von der Schwingungsfähigkeit von Wänden, Decke, Boden.
Meiner Einschätzung / Erfahrung, wenn du mit dem Mittel/Hochtonbereich klanglich zufrieden bist sollte eine gute Lösung auch ohne DSP via Verstärker mit Aktivweiche für Sub und die vorhandenen LS als Satelliten möglich sein. Halt etwas mit Pegel, Trennfrequenz und Polung spielen, bis die Phase und Frequenzgang passt.
Es gibt einige gute Chassis als Sub mit ca. 165 mm (6 Zoll). Dann passt es zu den von dir angegebenen 20 cm gut unters Bett. Für vergleichbaren Schalldruck wie bei größerer Membranoberfläche braucht es hierfür halt mehrere der kleinen Subchassis, das macht es etwas höher im Preis.
Bei der Raumhöhe geht auch Sub an Decke, eine nicht übliche Variante. Lässt aber ein größeres Chassis zu.
Gutes Gelingen
-
Zitat:
Zitat von kyrneh
Danke Euch erstmal.
Ein miniDSP ist mir leider zu teuer, wenn auch sicher reizvoll. Ich werde mich wohl doch nochmal an das Wondom Ding heranwagen...
Schau dir den mal an
https://store.sure-electronics.com/product/830
Gruß
-
Kann man das Gerät mit Sigma Studio programmieren?
-
Wie wäre es mit 2 Bassshakern unter dem Bett?
-
Zitat:
Zitat von Franky
Kann man das Gerät mit Sigma Studio programmieren?
Unter 50€ für 2.1 Verstärker + DSP klingt erstmal für so kleine Bastelprojekte gut.
Ich kann mir vorstellen, dass man über onboard pins evt sogar mit dem Programmer->USB->SigmaStudio drauf kommt.
Die angabeb auf der Website dazu sind widersprüchlich.
"This intuitive design makes it effortless to personalize your sound in real time, giving you complete control over your audio experience without the need for software or complex settings."
"Integrated with ADAU1701 DSP: The BLV-D3 comes integrated with Analog Devices ADAU1701 DSP, enabling precise audio customization via onboard controls."
gut, kommt drauf an, was sie mit "onboard controls" meinen
Hier schreibt wodom, dass ihre geräte mit ADAU1701 prinzipiell programmierbar sind.
https://store.sure-electronics.com/d...cation-note/47
Allerding ist das AA-AS32991 Board nicht explizit aufgeführt.
-
Zitat:
Zitat von FF
Wie wäre es mit 2 Bassshakern unter dem Bett?
Das fiel mir beim Lesen des Themas direkt auch ein.
Jrooß
-
Tolle Idee, nur was hat man davon, wenn man auf der Matratze hockt? Das braucht dann schon einen ganz schön ordentlichen Shaker, oder?
-
War ja sicher eher Spaß - oder? ;)
Shaker erzeugen ja keinen Bass im herkömmlichen Sinn, eher noch irgendwelche anderen Töne durch resonierendes Geschepper des angeregten Mobiliars...
@Diplo
Das kann schon durchaus sein. Habe jetzt noch mitbekommen, dass die Vifantastisch unter 60Hz sowieso nicht mehr viel bringen kann, daher werden Subs ganz sicher helfen.
Suche grad mein Messzeug zusammen, dann werd ich mal sehen, ob ich in der Druckkammer irgendwas Plausibles angezeigt bekomme.
Bin nur erstmal paar Tage unterwegs, danach gehts aber los!
@capslog
Ja, die Kammer ist 2,92m hoch, Altbau aber mit abgehängter Gipskartondecke.
Kopfende an der Wand gegenüber vom TV und dort auch so etwa die Hörposition.
@kasbc
Danke für den Tip, aber den 1701 Wandom DSP hab ich ja schon. Müsste mich nur mal richtig damit beschäftigen...
@herr_der_ringe
Ja, flach oder halt nicht zu hoch für unters Bette. Wär halt am praktischsten. Mit 16cm TT würde das ja gehen.
Aber flach und diese DBA Sache hat sicher auch seinen Reiz - schaunmermal. Bissel WAF brauchts ja auch noch...
-
Du könntest in die abgehängte Decke je einen direkt an der Wand mit dem Fernseher und der mit dem Kopfende vom Bett bauen. Das ist äquivalent dazu, dass Leute je einen Sub auf den Boden in die Mitte der jeweiligen Wand stellen. Durch die Spiegelschallquellenwirkung gibt das ein einigermaßen brauchbares DBA, aber halt mit niedrigerer Grenzfrequenz nach oben.
-
Hallo kyrneh,
stellt sich die Frage welches Board/Gerät du hast in dem de ADAU1701 verbaut ist. Das ist nämlich nur die Bezeichnung des DSP-Chips :D
Falls es dieses Gerät namens Wondom DSP ist, ein kleiner Tipp. Das Ding gibt es baugleich von HS-Sound. Allerdings sind dort die Potis und Schlater (zumindest für mich) "sinnvoller" belegt.
Der Clou ist jetzt, dass du dir das SigmaStudio Projekt von HS-Sound runterladen und mit dem Programmer (z.B. ICP5) auf das Wondowm-Teil laden kannst. Dazu musst du dich nicht viel einarbeiten.
Gruß
|