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Alt 15.09.2015, 11:34   #1
Eismann
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.12.2008
Ort: Köln
Beiträge: 829
Daumen hoch Dem Hoschi sein Workshop....

Tach zusammen,

wie schon oben erwähnt, fand ich beim Treffen den Workshop am spannendsten.
Einmal weil Oli beim Thema Restauation den richtigen Mix aus Wissen und Geduld hat. Und das konnte er auch noch lebendig vermitteln.

Spätestens jetzt weiss ich, das ich so etwas eher nicht machen werden und wo ich es eventuell hintragen würde....
Chassis auseinandernehmen lief bei mir fast immer auf Töten hinaus.

Schöne Grüße aus Köln,
Eismann
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Alt 15.09.2015, 20:29   #2
bee
wohnt neben dem Mühlstein
 
Registriert seit: 19.11.2008
Ort: Taunus
Beiträge: 756
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War doch gar nicht so schwer.

Schaber, Pinsel, Aceton, Papier, Spritze, Kleber.....
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Grüße

Bernd



Zum Zweithobby hier entlang
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Alt 15.09.2015, 21:39   #3
hoschibill
LAUTsprecher
 
Registriert seit: 19.03.2009
Ort: Bremen
Beiträge: 5.601
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Hi zusammen
Die Sicken für den Workshop wurden gesponsort von



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LG
Olli
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Alt 15.09.2015, 21:54   #4
SNT
in die Hände gespuckt....
 
Registriert seit: 06.01.2009
Ort: Regensburg
Beiträge: 2.533
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Mist, da hab ich wohl was verpasst? Auf jeden Fall hätte mich das auch mal interessiert! Respekt!
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Alt 15.09.2015, 22:21   #5
ton-feile
Registrierter User
 
Registriert seit: 18.04.2013
Ort: München
Beiträge: 894
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Hi,

Hätte mich auch interessiert, zumal Olli wirklich ein Händchen für Gedultspielchen zu haben scheint.

Bei mir ist bisher immer Kernschrott entstanden...
Das letzte Mal bei einer JBL C1...

Gruß
Rainer
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Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche
Gustav Mahler


Die natürliche Gerechtigkeit ist eine Abmachung über das Zuträgliche, um einander gegenseitig weder zu schädigen noch sich schädigen zu lassen.
Epikur

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
Immanuel Kant


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Alt 15.09.2015, 22:58   #6
Bizarre
HSG Franken
 
Registriert seit: 03.12.2013
Ort: Hammelburg
Beiträge: 532
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Jo,

quasi alle Fragen beantwortet, war . Z.B. der Trick mit der Kaffeetasse
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Alt 15.09.2015, 23:06   #7
ton-feile
Registrierter User
 
Registriert seit: 18.04.2013
Ort: München
Beiträge: 894
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Ah ja...Ok, der Trick mit der Kaffeetasse. Uralt, seit es Kaffetassen gibt!
Was soll denn daran bitte neu sein!

(Äh... über eine eingehendere Beschreibung würde ich mich ehrlich gesagt sehr freuen. )

Verstehe als "Nicht dabei Gewesener" nur Bahnhof...

Zugegebene Grüße
Rainer
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Alt 15.09.2015, 23:18   #8
Bizarre
HSG Franken
 
Registriert seit: 03.12.2013
Ort: Hammelburg
Beiträge: 532
Standard

Die leere Kaffeetasse drückt die Membran nach hinten, vermindert so den Spalt zwischen Sicke und Membran, und hält die ganze Chose ruhig ... So klebt sichs viel einfacher....

Zuerst wird die neue Sicke am Korb angeklebt. Da der innere Sickenrand plan zum Korb liegt, der Membranrand aber nicht, gibt's dort einen Spalt, der beim Kleben immer wieder aufgehen will..
__________________

Geändert von Bizarre (15.09.2015 um 23:29 Uhr).
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Alt 15.09.2015, 23:26   #9
ton-feile
Registrierter User
 
Registriert seit: 18.04.2013
Ort: München
Beiträge: 894
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Vielen Dank für die Aufdröselung!

Aha, so ist das also.


Gruß
Rainer
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Alt 16.09.2015, 11:02   #10
hoschibill
LAUTsprecher
 
Registriert seit: 19.03.2009
Ort: Bremen
Beiträge: 5.601
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Moin zusammen
Zitat:
Zuerst wird die neue Sicke am Korb angeklebt.
Das ist falsch. Der Ablauf:

  1. Korbrand und Membran von den Resten der alten Sicke befreien.
  2. Sicke einlegen und positionieren.
  3. Membrane mit einem Kaffebecher oder einem Glas beschweren, so dass die innere Klebelippe sauber am Membranrand anliegt.
  4. Mit einer Spritze mit 1mm Kanüle (Spitze abschneiden) Klebstoff zwischen Membrane und Sickenrand auftragen.
  5. Sicke leicht andrücken bis der Kleber anzieht. Während des Andrückens sind noch leichte Korrekturen möglich. Trocknen lassen.
  6. Klebstoff zwischen Sicke und Korbrand auftragen und die Sicke dabei leicht in der Runde andrücken. Dabei immer wieder die Freigängigkeit im Luftspalt prüfen. Beim Dynaudio reicht da leichtes Bewegen der Membrane mit der Hand. Bei anderen Chassis verwende ich dafür einen 30Hz Sinus, der die Membrane in leichte Bewegung versetzt und dadurch die Spule im Luftspalt zentriert.
  7. Nachdem alles trocken ist, kann noch eine feine Naht mit schwarzem Kleber am Übergang zwischen Membrane und Sicke aufgetragen werden. Das ist aber rein optisch.
Die abschließende Impedanzmessung beider Chassis hat ergeben, dass beide Chassis einwandfrei funktionieren und auch sehr paargleich sind.


LG
Olli
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Alt 16.09.2015, 11:40   #11
tiefton
Vinylist IGDH Geldmensch
 
Registriert seit: 19.11.2008
Ort: München
Beiträge: 4.659
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Schritt 6 kann man auch mit einer Messung in LIMP gleichzeitig machen und so kontrollieren.
Einfach wenig Pegel, dann zentriert sich das von alleine und am Monitor kann man das am impedanzverlauf nachvollziehen.
__________________
Viele Grüße, Thomas

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Alt 16.09.2015, 15:35   #12
Gabrie
HSG Köln/Bonn und Bergisches Land
 
Registriert seit: 07.01.2011
Ort: KÖLN ( Altstadt )
Beiträge: 1.965
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Hi, Thomas,
Sehr gute Idee!
Dank und Gruß Gabriel
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Der Raum und die Aufstellung werden im Allgemeinen unterbewertet!
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