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Alt 29.06.2017, 21:17   #41
fosti
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Moin Kay,

je enger am Kern, desto besser..also wenn Du einlagig hinkommst, mach' es so.
Das mit dem dünneren Draht ist auch richtig, nur kannst Du den Spartrafo nicht mehr so einfach umdrehen, weil dann die Belastbareit absinkt.
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Alt 30.06.2017, 08:08   #42
a.j.h.
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Japp,

enger wickeln - erhöht die Induktivität

Ich bin gespannt.... Und egal: Auch wenn du den Trafo dann nicht mehr umdrehen kannst,... Wie ich dich kenne, wirst du sowieso noch weitere Experimente machen und andere Autoformer wickeln.


Ich brauche z.B. einen relativ "schwachen" Autoformer, um meine ESS-AMT1 um 1dB oder 1,5dB oder 2dB abzusenken. Da reichen mir 4mH dicke und ein Ei66 Blechpaket von wenigen Lagen auch. Ich trenne den sowieso weit oberhalb 2kHz.
Nur die Eisen sollten schon erstklassig sein.

Wie glüht man eigentlich Trafobleche am praktischsten und wie... Ja: Wie?

@Karsten: Hast du den Trafo durch einen Entkoppelkondensator entlastet?
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Beste Grüße,
Andreas

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Alt 30.06.2017, 09:07   #43
Kalle
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Zitat:
Zitat von a.j.h. Beitrag anzeigen
Wie glüht man eigentlich Trafobleche am praktischsten und wie... Ja: Wie?
Moin,
eine schöne alte Elektrokochplatte wirkt Wunder.
Die findest du in jeder klassischen Metallwerkstatt.
Vielleicht darfst du unbeaufsichtigt (Frisörtermin) auch an den neuen Induktionsherd... aber Induktion ist ja eher das, was du nicht willst.
Gruß Kalle
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Alt 30.06.2017, 09:20   #44
a.j.h.
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Hmmmmm?

Dochdoch: Induktion wollen wir. Ganz viel, aber....
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Beste Grüße,
Andreas

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Alt 30.06.2017, 12:58   #45
Kaspie
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Andreas,
Zitat:
Wie glüht man eigentlich Trafobleche am praktischsten und wie... Ja: Wie?
Das Glühen ist nicht das Thema. Wie lange und bei welcher Temperatur. Wie muss der Abkühlprozess laufen?
Dann stellt sich die Frage, wie das Eisen beschichtet werden muss. Die Trafobleche müssen isoliert (lackiert) sein.

Wie sind denn die Monacöre aufgebaut? Das sin glaube ich 0,35mm Bleche. sind sie kororientiert? Lackiert sind sie , glaube ich? Uch werde wohl am Sonntag mal einen davon opfern.

Ich finde das schön bekloppt. Aber so etwas selbermachen macht einfach Spass und man lernt eine Menge dazu.
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LG
Kay

Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)
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Alt 30.06.2017, 13:03   #46
fosti
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Kornorientiert können sie nicht sein, dann müssten Joche und Schenkel Einzelteile sein. Man kann einen E-I oder M-Schnitt nicht gleichzeitig in zwei verschiedene Richtungen walzen.

Ohne Lackschicht könnte man sich das Gebleche auch gleich sparen. Geh' davon aus, dass die Elektrobleche lackiert sind.

Mit dem "Glühen" (und Abkühlen) stellt man nur die Magnetisierungskurve ein. An der Leitfähigkeit des Materials ändert sich nichts.
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Alt 30.06.2017, 13:20   #47
Kaspie
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Zitat:
Zitat von fosti Beitrag anzeigen
Kornorientiert können sie nicht sein, dann müssten Joche und Schenkel Einzelteile sein. Man kann einen E-I oder M-Schnitt nicht gleichzeitig in zwei verschiedene Richtungen walzen.
Schau mal bitte hier nach
http://www.roehrentechnik.de/html/ausgangstrafos.html
Zitat:
Unsere Ausgangsübertrager sind generell mit hochwertigem Material namhafter Firmen gefertigt. Als Kernmaterial für die Ausgangsübertrager kommt ausschließlich kornorientiertes Siliziumeisen M111 in 0,35mm Stärke, welcheszur weiteren Reduzierung der Verluste und Wiederherstellung der magnetischen Eigenschaften auch im Randbereich, nachgeglüht wird. Erkennbar ist das an den dunklen Außenseiten des Blechpaketes. Ungeglühte Bleche sind außen dagegen metallisch blank
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Kay

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Alt 30.06.2017, 13:59   #48
fosti
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Nee, nehme verlässlichere Quellen :

Zitat:
Elektrobleche kornorientiert

M111-35N ist ein kornorientiertes Transformatorenblech. Kornorientiert heisst, der magnetische Fluss kann in der Vorzugsrichtung mit kleineren Verlusten geführt werden. Quer dazu sind die Verluste jedoch bedeutend grösser. Um dem abzuhelfen wurden bei den MD-Schnitten die Joche verbreitert. Durch diese Querschnittsvergrösserung nehmen die Induktion und somit auch die Verluste wieder ab.
Quelle: http://www.wagnergrimm.ch/de/wickelt...materialkunde/

Wie gesagt, die "großen" Trafos draußen werden komplett mit in Vorzugsrichtung kornorientierten Blechen gebaut. Das geht dann aber tatsächlich nur, wenn Joche und Schenkel aus Einzelblechen bestehen.
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Alt 30.06.2017, 14:48   #49
Kaspie
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Danke,
die Seite ist sehr gut.
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Kay

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Alt 02.07.2017, 16:56   #50
Kaspie
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Hallo Andreas,

ich habe gerade einen EI66 Monacor auf dem OP-Tisch. Da sollten mit den 1,5mm Draht ziemlich genau 100 Wicklungen drauf gehen.
Das Blech scheint geglüht zu sein. Es ist jedenfalls blau angelaufen.

Jetzt habe ich eine Frage, bevor ich alles abwickeln muss. Die 40%, kann ich die als letzte Wicklung auf dem Träger( innen ) lassen, oder müssen die zum Schluss (außen)drauf?
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Kay

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Alt 03.07.2017, 08:22   #51
a.j.h.
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Moin Kay,

kannst'e drauf lassen... Wenn du vorher weißt, dass es auch wirklich 40 Wicklungen waren.
Du kannst auch anders vorgehen: Wickel das Ding ab, bis es etwa 5 mH hat. Dann guckst du, wo die Impedanz liegt.
Jetzt den Rest runterwickeln und dabei die Windungen zählen.
Diese Wicklungszahl ist jetzt deine Referenz und
du wickelst die die Abgriffe da anteilig (%) wieder rauf...
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Beste Grüße,
Andreas

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Alt 03.07.2017, 09:23   #52
Kaspie
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Moin Andreas,

die EI Spule hat 4,4mH und 1,5mm Draht. Auf einer Lage passen genau 20 Windungen. Ich wickle also alles bis auf ca. 2 Lagen ab.
Auf der EI Spule passen genau 100Windungen drauf , und hat noch etwas Reserve.
Ich schaue zu, dass ich die diese Woche fertig hab.
Gestern habe ich die Ringkerne versucht zu wickeln. Funktioniert ganz gut und man bekommt sie auch recht stramm gewickelt. Belzerithammer hilft dabei.
Die 40% Wicklung beträgt dabe ca 3 m. Der Rest liegt um die 1m.
Ist also leicht machbar.
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LG
Kay

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Alt 05.07.2017, 19:47   #53
Kaspie
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Hallo,
mir tun jetzt die Finger weh.
Der erste Versuch mit den Ringkernen ist daneben gegangen. Ich habe mit der 40% Wicklung angefangen und bin dann zum Glück richtig durcheinander gekommen. Ich hatte eine Wicklung zuviel
Heute habe ich aber weitergemacht. Angefangen habe ich mit der 1.Wicklung (20%) und habe mich weiter auf 16%, 13%,und 11% vorgearbeitet.
Hier habe ich zur Hilfe einen 10 er Ringschlüssel genommen, da eine Spindel/Schiffchen nicht zur Hand war. Mit einem kleinem Belzrithammer habe ich die Wicklungen recht gut angedengelt bekommen und mit dem Stil innen andrücken können.
Die letzte 40% Wicklung habe ich zum Schluss angebracht. Da mir der Platz nicht ausgereicht hat ( dicker Brain-Fehler), habe ich die Wicklung auch dafür genommen, um die ersten Wicklungen zu fixieren.
Meine ersten Exemplare stehen jetzt zur Löt-Vorbereitung bereit.
Um den Lack von dem Draht abzubekommen habe ich mir in einem Edel-Desing-Laden für knappe 2€ einen Flammenwerfer gekauft.
Wenn alles klappt, werde ich morgen löten und mit Silikon vergießen. Als Hülle werden wohl zwei kleine Erbsendosen aus unserem allgemein geschätzten Feinkosthandel Pate stehen
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Kay

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Alt 05.07.2017, 20:16   #54
SNT
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Hallo Kay,

als auch am Abend 'währendm Fernsehen mit den eigenen Händen Ringkerntrafo Wickler' lese und leide ich interessiert mit. Obwohl kein Gleichstrom durch den Kern fliesst, ist die absolute Wicklungszahl nicht beliebig niedrig, sondern hängt mit der unteren Grenzfrequenz, dem
Kernquerschnitt und der maximal angelegten Spannung zusammen. Das macht sich umso bemerkbarer je höher die Ausgangsimpedanz des vorgeschalteten Vorverstärkers ist. Das heisst schon mal grundsätzlich für einen ersten Versuch ohne grosse Rechnung: Wickeln was das Zeug hält und einen möglichst grossen Kern wählen ( naja jetzt nicht unbedingt einen E75) Ich habe zwar noch keinen Eingangsübertrager gewickelt, aber ich würde mal dran denken, mehere Abschnitte bifilar zu wickeln und dann diese einzelnen Abschnitte anschliessend zu verbinden. Viel Erfolg!

Gruss von Sven
SNT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2017, 20:34   #55
Kaspie
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Hallo Sven,
der Ringkern hat die Größe der Silvercor-500Hz-Übertrager. Diese Übertrager werden die Runde machen.
Ich habe anstelle der 25 VA Trafos auch noch 40 VA´s hier, die ich schlachten werde. Aber erstmal locker anfangen und spielen. Erfahrungen sammeln.
Ich habe auch einen EI 66 4,7 mH von Monacor geschlachtet. Den fange ich die nächsten Tage an zu vergewaltigen. Draht wird 1,2 mm sein.
Die 1,6 mm werden nicht mit 4 Abgriffen passen. Und sind auch für meine sensiblen Wurstdalben kaum geeignet.
Aber so ein Projekt macht einfach Freude. Vor allem, wen man positiven Feedback und Hilfestellung bekommt.
ich habe ein bestimmtes Ziel vor Augen. Hoschi hat mir zwei exzellente 414 Z besorgt. Die möchte ich mit einem Jensen RP103 verheiraten. Die FW soll mit einer an der original Serien FW angelehnt sein. Aber mit Autotrafo, und das selbst gebaut.
Wir sind ja hier auch im DIY HF Forum und wollen und müssen lernen.
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LG
Kay

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Alt 05.07.2017, 23:04   #56
Kalle
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Hallo Kay,
Silikon .... ich weiß nicht ...da ist die Wirkung doch höchstenfalls optisch und läßt die Wicklungen weiterhin frei schwingen, da ist billigstes Acryl aus dem Baumarkt sinniger .... oder dann doch lieber PU-Kleber wie der hier (Sikaflex221) .... oder nach alter Väter Sitte Kerzenwachs, sehr stilisch ..... Ponal bindet in der Dicke zwar ewig ab, ist aber auch brauchbar.
Gießharz wäre das Mittel der Wahl, aber das wäre dann für immer und ewig, sonne Art Bernstein mit eingefangener Grille.
Wenn du das Ganze in ein mittleres Gurkenglas beim Ausgießen stellst, im Deckel ein Röhrchen einlötest, kannst du mit einer Unterdruckpumpe das auch im Vakuum machen.
Gruß Kalle

Geändert von Kalle (06.07.2017 um 07:32 Uhr).
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Alt 06.07.2017, 12:22   #57
SNT
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Ach so jetzt kapier ich erst.. du möchtest den Trafo vor den Lautsprecher schalten -quasi wie ein AÜ. Ja dann muss ganz klar was grosses her.

Gruss von Sven
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