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Alt 17.11.2017, 20:46   #1
josh_cpct
Eigener Benutzer
 
Registriert seit: 26.07.2016
Ort: 5429x
Beiträge: 480
Standard Brückenendstufe messen

Moin

Alle Welt sagt immer nicht die Soundkarte an gebrückte Endstufen hängen. Jetzt will ich aber die Verzerrungen Brücke vs ohne Brücke messen
Wie machen?

Reichts nicht wenn die USB-powered Soundkarte am Akku-Laptop ohnehin Erdfrei ist? Evtl kann ich die Endstufe auch noch zusätzlich über Trenntrafo betreiben.

Gruß
Josh
josh_cpct ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2017, 10:39   #2
Sepp
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.06.2009
Beiträge: 382
Standard

Das hat nichts mit der Erdung des Stromnetzes zu tun.

Es geht darum, dass die Schaltungsmasse bei Brückenendstufen nicht am Ausgang zu finden ist.
siehe folgendes Bild :
https://roehrenmusik.jimdo.com/br%C3%BCckenendstufe/

Bei den meisten Soundkarten (unsymetische Ein- / Ausgänge) ist die Masse verbunden, damit würdest Du bei einer Brückeendstufe eine Ausgangsseite auf Masse ziehen.
Das könnte u.U. zu Defekten in der Endstufe oder Soundkarte führen.
Bei einer Soundkarte mit symetrischen Eingängen (keine Masse an Pin 2 +3 !) könnte das u.U. funktionieren ....

Grüße Dirk
Sepp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2017, 12:14   #3
josh_cpct
Eigener Benutzer
 
Registriert seit: 26.07.2016
Ort: 5429x
Beiträge: 480
Standard

u.U. machts aber auch Bumm?
josh_cpct ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2017, 12:29   #4
Achenbach Akustik
gewerblich
 
Registriert seit: 19.11.2008
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Beiträge: 348
Standard

Zitat:
Zitat von josh_cpct Beitrag anzeigen
Reichts nicht wenn die USB-powered Soundkarte am Akku-Laptop ohnehin Erdfrei ist? Evtl kann ich die Endstufe auch noch zusätzlich über Trenntrafo betreiben.

Gruß
Josh
Das Problem ist, dass Du ja nicht nur den Eingang der Soundkarte brauchst, sondern auch den Ausgang, um ein Messsignal in die Endstufe einzuspeisen. Wenn das nicht alles symmetrisch verbandelt ist, dann hast Du spätestens dann ein Problem. Das unsymmetrische Ausgangssignal der Soundkarte stellt einen Massebezug her.
Machbar wäre das noch mit einem Übertrager vor dem Eingang der Endstufe, aber da weiß man auch nicht, wie viel Klirr der schon verursacht. Aber auch das lässt sich ja messen.

Gruß
Dieter
__________________
Achenbach Akustik
www.achenbach-Akustik.de
Achenbach Akustik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2017, 13:57   #5
josh_cpct
Eigener Benutzer
 
Registriert seit: 26.07.2016
Ort: 5429x
Beiträge: 480
Standard

Hallo.
Ich könnte noch mit einer Studio Karte messen.
Die hat symmetrische ein- und Ausgänge.
Die Endstufe hat auch einen symmetrischen Eingang.
Dann noch Spannungsteiler (1:100?) an SK Eingang und alles gut?

Gruß
Josh
josh_cpct ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2017, 18:25   #6
severb
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.10.2016
Ort: Mülheim an der Ruhr
Beiträge: 115
Standard

Hi Josh,

ja so sollte es funktionieren. Ich messe meine TAMPS auf ähnliche Weise, wobei ich die symmetrischen Ausgänge meiner emu1616m noch durch einen INA134 und einen pga2311 schicke. Die Eingänge der emu schütze ich noch mit 10u0 MKPs (je einen auf hot und cold) und bei power-Messungen noch mit Vorwiderständen. Der genaue Teilungsfaktor der Vorwiderstände spielt bei Verzerrungsmessungen keine so große Rolle, wichtig ist nur, dass deine SK nicht zu viel Spannung bekommt. Die Masse/0V der SK-Eingänge hängt bei mir "in der Luft".

Gruß Peter
severb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2017, 10:18   #7
Hornfan
Benutzer
 
Registriert seit: 14.08.2009
Beiträge: 41
Standard

Hallo,

ich hab das zwar selbst noch nicht benötigt, aber wenn die Soundkarte (wie viele Terratec z.B.) auch einen Toslink Ausgang hat könnte man doch das Messsignal über einen einfachen Toslink - Cinch Konverter DAC einspeisen und so galvanisch vom zu messenden Endstufenausgang trennen.
Oder seht Ihr da Probleme wegen des DAC Delay?

Grüße
Ralf
Hornfan ist offline   Mit Zitat antworten
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