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Alt 07.11.2012, 22:12   #41
Matthias.S
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Moinsen,

jo, da ist Öl drin. Ich würde auf der abblasenden
Seite auch einen Behälter vorsehen in dem sich
das Öl sammeln kann. Ab und zu kontrollieren
und leeren sowie das Öl im Kompressor auffüllen.

Ne ordentliche Anleitung wie man den Kompressor
behandeln muss gibt's hier. (allerdings für den
wesentlich anspruchsvolleren Airbrush-Kompressor-
Betrieb. Öl in der Luft kan man dort überhaupt nicht
gebrauchen, ist also kein großes Thema)

Cu,

Mat

PS: Denke auch gerade über 'ne DIY-Waschmachine mit
Kühlschrankkompressor nach. Hab' wohl am Woe beim
AAA-Forum Blut geleckt...
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Alt 09.01.2013, 14:05   #42
Personal Jesus
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.11.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 203
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ich wasch meine Platten mit der Hand. Was dann nicht klingt und knistert ist wirklich meist hinüber
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Alt 09.01.2013, 14:10   #43
Alex.G
Der Gelöschte
 
Registriert seit: 05.11.2008
Beiträge: 7.985
Standard

Ich denk ja auch noch immer über eine DIY-PWM nach.

Leider finde ich keine brauchbare, preiswerte Pumpenlösung. Ein Kühlschrankkompressor ist imho keine Lösung, weil der Öl braucht.

Einige Bastler haben einen Staubsauger angeflanscht. Hat damit jemand Erfahrung?

Mat (nichtmeinebaustelle) hatte DIESES Teil gefunden. Das sollte passen, aber ich habe auch keine Lust, 85 Ocken zu zahlen, wenn mir das Ergebnis evtl. nicht gefällt...
__________________
Gruß Alex

Meine aktuelle Entwicklung: Crazy

Alex.G ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2013, 14:16   #44
Personal Jesus
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.11.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 203
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Ich mach das wie folgt (eine Kumpels auch) und zwar sehr erfolgreich:

Lauwarmes Wasser mit Spüli anreichern, anschließend mit Nassem Küchentuch sanft in Drehrichtung, also mit der Rille waschen. Anschließend mit viel Wasser "klarspülen". Trocken tupfen und zum Schluss mit der Kohlefaserbürste den Rest rausholen.

Funktioniert seit Jahren, so manche Flohmarktrille hat dadurch deutlich gewonnen. Wenn die Platte allerdings runter ist hilft auch das nicht mehr
Personal Jesus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2013, 19:06   #45
JODie
so viele Fragen ...
 
Registriert seit: 14.12.2008
Ort: Ennigerloh
Beiträge: 69
Standard PWM - Selber bauen ...

http://www.heise.de/hardware-hacks/p...o-1777969.html

Den Quellcode hat der Entwickler in einem anderem Forum veröffentlicht. Auch ein Video zur Funktion.
__________________
if ($ahnung == 0)
{
read FAQ;
use search;
ask member;
}
JODie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2013, 21:48   #46
Marcus.S
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Beiträge: n/a
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Da war jemand schneller als ich. Na, meine Version kriegt zwar auch nen Arduino als Controller (wenns die Dinger nur schon vor 20 Jahren gegeben hätte!), die Basis ist aber ein alter billig Tangentialdreher. Durch den spare ich mir den Servo, weil der Arm ohnehin Motorgeführt ist.
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Alt 24.04.2013, 22:13   #47
MrFlorian
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.01.2013
Beiträge: 650
Standard

HI,

stell ganz Frech meine Frage jetzt einfach hier rein.
Möchte mir auch eine Art, PWM bauen.
was vorhanden oder besorgt werden kann ist.
Ein Plattenspieler und ein Kärcher Nasssauger.

Wenn ich mir jetzt nen alten Plattenspieler nehme,
und mir sowas wie na Halterung für Bürsten wie zB.
von der Knosti baue, könnte ich die Reinigungsflüssigkeit
per Hand auftragen und die Bürsten ihre Arbeit machen lassen.
Danach die Bürsten abnehmen (oder hochklappen),
und dann den Schmodder absaugen.
Aber wie .
Gibt es vielleicht ne Absaug irgendwas (mir fällt gerade kein Name ein) im Zubehör/Ersatzteilhandel von bestehenden Systemen die ich verwenden könnte?
Müsste man dann halt mit nem Adapter an den Nassauger anschliessen.
Ist das ganze nen Versuch wert, oder soll ich die Idee gleich verwerfen. Bin mir auch nicht sicher, ob der Kärcher genug Unterdruck macht (vieleicht zieht er auch die letzten Noten aus dem Vinyl).

Gruss
Flo



Nachtrag: Heisst wohl Absaugarm
MrFlorian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2013, 08:37   #48
crestfallen
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Registriert seit: 26.02.2011
Beiträge: 53
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Zitat:
Zitat von Alex.G Beitrag anzeigen
Einige Bastler haben einen Staubsauger angeflanscht. Hat damit jemand Erfahrung?
ja, hab ich gemacht und das tut. kann bei gelegenheit mal ein foto von der konstruktion machen.

crestfallen
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Alt 25.04.2013, 13:08   #49
Alex.G
Der Gelöschte
 
Registriert seit: 05.11.2008
Beiträge: 7.985
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Zitat:
Zitat von crestfallen Beitrag anzeigen
ja, hab ich gemacht und das tut. kann bei gelegenheit mal ein foto von der konstruktion machen.

crestfallen
Hi,

jo mach bitte mal...
__________________
Gruß Alex

Meine aktuelle Entwicklung: Crazy

Alex.G ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2013, 10:08   #50
Marcus.S
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Beiträge: n/a
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@Flo ...

Den Kärcher halte ich für massiv übertrieben (eigentlich mag ich solche Sachen ja ). Verwenden könntest du den eventuell für eine Flächenabsaugung wie bei den Clearaudio oder Hannl PWM. Allerdings macht das Ding einen ziemlichen Lärm. Mir würde das nicht gefallen, aber darum gehts ja hier nicht.

Beim Großteil der selbstbau PWM handelt es sich um sog. Punktsauger, die über eine an einem (ehemaligen Ton-) Arm befestigte Düse die Flüssigkeit absaugen. Dazu muss der Arm über den relevanten Bereich der Platte bewegt werden. Das funktioniert mit alten Tangentialdrehern bei denen der Arm ohnehin per Motor bewegt wird recht gut. Bei diesen kannst du die Vortriebgeschwindigkeit recht einfach erhöhen, sodass du nicht 30 Minuten für eine Plattenseite benötigst.

Die Konstruktion der mir bekannten PWM ist durchgängig so, dass ein wie auch immer geartetes Gerät zur Erzeugung von Unterdruck (Pumpe, Kühlschankkompressor etc.) in einem Tank (z.B. Einmachglas) einen Unterdruck erzeugt. An diesem Tank ist ein weiterer Schlauch angeschlossen, der zur eigentlichen Absaugeinrichtung führt. Das hält die Gesamtkonstruktion recht kompakt und die dreckige Flüssigkeit läßt sich einfach ausgießen.
Durch einen derartigen Aufbau wird recht effektiv verhindert, dass der Unterdruckerzeuger mit der Flüssigkeit in Berührung kommt. Du musst nur den Füllstand des Tanks im Auge behalten.

Hilft dir das ein wenig? Wenn nicht einfach fragen. Ich versuche gern zu helfen.

lg
Marcus
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Alt 27.04.2013, 22:13   #51
MrFlorian
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.01.2013
Beiträge: 650
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Hi,

dachte mir auch schon dass der Kärcher wohl etwas zuviel des guten ist, aber er ist nunmal vorhanden.
Das mit dem Einmachglas habe ich auch schon gesehen,
dann würde man halt nen Staubsauger anschließen.
Mein Problem ist der Absaugarm für ne Flächenabsaugung.
Habe welche gefunden, dann aber nur für 7 und 10 Zoll ,
und dann auch noch für 45 EUR.
Ich bräuchte also ne Idee zur Flächenabsaugung.

Gruß
Flo
MrFlorian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2014, 19:29   #52
Frank K.
Lernwillig !
 
Registriert seit: 06.03.2014
Ort: Rotenburg
Beiträge: 21
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Moin,
ich hab schon mal daran gedacht die Platte einfach sehr schnell laufen zu lassen nach dem Waschvorgang. Dann fliegt der Schmodder nach außen und lässt sich da ja gut abfangen. Z.B. mit einer modifizierten runden Abwaschschüssel in dem das Reinigungsgerät dann steht. Da könnte man beim Abspülvorgang dann einfach über die Bürste noch mal viel Flüssigkeit nachschieben. Stell ich mir einfach vor. Das muß dann natürlich alles mit geringer Spannung laufen. Gleichstrommotor mit Impulsbreitensteuerung. Dann hat das Gerät auch bei niedrigen Drehzahlen noch Kraft gegen die Bürste anzulaufen.
Viele Grüße,
Frank

Geändert von Frank K. (15.03.2014 um 08:59 Uhr).
Frank K. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.12.2014, 07:59   #53
flippy
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Ort: Ostfriesland
Beiträge: 2
Standard Makita-wasch

Meine erfahrung nach halt eine platte (auch ein 180 gramm exemplar) 1200 umdrehungen aus!!! Also der drehzahl meine akkuschrauber. Ich wasche erst mal mit knosti wie gehabt, und schleuder den dreck dan weg. Biss jetzt noch nie eine platte kaputt gemacht.
flippy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2014, 22:59   #54
Siegfried
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Ort: Guteborn - im wilden Osten
Beiträge: 60
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Es sind ja nun schon ein paar Tage her, dass das Thema „Schallplattenwaschmaschine“ hier gestartet wurde.
Da die LP vorerst nicht ausstirbt, möchte ich meinen Beitrag zur PWM beisteuern.
Die „Knosti“ hatte ich auch mal (vor vielen Jahren) gekauft. Das Ergebnis war katastrophal, weil der „Sabber“ einseitig auf der LP antrocknete.
Gewiß könnte man wie „flippy“ mit dem Akkuschrauber die Platte schleudern. Aber das ist nicht mein Ding.

Folgende Überlegung hatte ich dann umgesetzt:
Mein Plattendreher ist ein Technics 1210. Also ein Direkttreiber – Robust und verzeiht die Geschwindigkeitsabweichnungen.
Auf diesem habe ich ein Gestänge plaziert, außen in der Vertiefung und innen über den LP-Aufnahmedorn. Auf diesem Doppelgestänge soll ein Schlitten laufen, der einen Schlauch aufnehmen kann, welcher 1 - 2 mm über der LP schwebt. Der Schlauch (Gartenbedarf / Baumarkt) mit  10 mm habe ich an den Haushaltsstaubsauger angeschlossen. Das ist deshalb möglich, da hier sehr geringe Flüssigkeitsmengen anfallen.

Benötigt wurden

Gestänge:
2 x Messingwinkel 15 x 15 x 80 (mm)
2 x  6 mm Messingstange ca. 200 mm lang
15 x Muttern M6
1x Langmutter M6x20* Sackloch mit 7,5 mm Bohrer aufbohren für Aufnahmedorn
1 x U-Scheibe 30/8 x 1,5mm (als Schutz zwischen der LP und der Langmutter)
2 x Rohre  10 mm x 27 mm (Begrenzung für den Schlitten)
2 x Gewindestange M6 x 60 (zwecks Kippen)

Andruckrolle
1 x Rolle  15 mm x 15 mm ( xxx )
1 x Schraube mit Flachkopf M4 x 30
1 x U-Scheibe 10 / 4 x 1 mm
3 x Muttern M4
1 x Winkel 20 mm breit (40 / 25) mm
1 x U-Scheibe 20/6 x 1,5 mm

Schlitten
2 x Messing-Flachmetall 110 x 20 x 2 (mm) zurecht biegen.
2 x Muttern M6
2 x Flachkopf-Schrauben M6 x 10 mm
1 x Schlauch 10 mm 500 mm Lang (z.B. Gardena 8 x 1,5mm)
1 x Flachdüse (vom Staubsauger)
1 x Klebeband

Haushalts-Staubsauger

Werkzeuge:
Schraubstock
Bohrmaschine
Bohrer: 10; 7,5; 6; 4; 2
Körner
Senker
Metallsäge
Feile
Gewindeschneider M6 (Außengewinde)
Gabelschlüssel 10; 7;
Schraubendreher
Cutter-Messer

Reinigungszubehör: Mischungsverhältnis 700 + 300 + 1 (ml)

700 ml Destiliertes Wasser (Ampuva) aus der Apotheke (Kein anderes destiliertes Wasser !)
300 ml Isopropanol-Alkohol
001 ml Netzmittel (z.B. Tetenal – Mirasol)

1 x Sprühflasche (1,5 Liter), damit immer nur saubere Reinigungsflüssigkeit aufgetragen wird.
1 x weicher, kurzhaariger Pinsel
1 x Untertasse oder Schälchen (Pinselablage)

1 x LP-Trockenständer besteht aus

runden Holzscheiben mit 80 mm bis max. 100 mm Durchmesser,
die auf einer  6 mm 250 mm langem Stab mit je einer LP gestapelt werden.

Nach dem waschen die getrockneten, sauberen LPs in neue Hüllen stecken.


Und nun einen „guten Rutsch“ Deiner Platten-Nadel.

Hinweis:
Die Führungsstangen sind 45 mm auseinander.
Ampuva ist das einzige destiliertes Wasser ohne Rückstände.
Die Rolle dient dazu, dass die LP nicht vom Staubsauger hochgezogen wird.
Statt Messing kann auch normaler Stahl verwendet werden.

Hoffe, dass ich zum Nachbauen eine nützliche Idee liefern konnte.

Gruß
Siegfried
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Siegfried ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2016, 12:49   #55
welcherspieler
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Beiträge: 1
Standard Okki-Nokki

Ich würde dir zur der Okki-Nokki raten, benutze die selbst seit einiger Zeit und bin immer zufrieden gewesen!
LG Jana
welcherspieler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2016, 13:29   #56
zeppi
I.S.D.N.
 
Registriert seit: 07.07.2009
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 2.481
Standard

Hallo Jana / Kim!

Der Thread ist schon etwas älterer Natur

Aber genau die von Dir empfohlene Platenwaschmaschine steht bei mir rum.

Gruß

Frank
__________________
gelsen-pen: Mein Blog über Gelsenkirchen, das Ruhrgebiet und die Welt

zeppi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2016, 11:39   #57
Werner
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 02.03.2011
Beiträge: 6
Standard

Meine selbstgebaute Schallplatten Waschmaschine ist gerade fertig geworden

Ein Video von der Funktionsweise : https://quik.gopro.com/v/CMWcD40jY6/

Wünsche Allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr

Gruß
Werner
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