DIY-HIFI-Forum

Zurück   DIY-HIFI-Forum > Elektronik > Allgemeine Themen
Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Alle Foren als gelesen markieren

» Veranstaltungen
 
 
Themen-Optionen
Alt 08.12.2017, 08:02   #1
The_Nuge
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 23.11.2016
Ort: LK Ludwigsburg
Beiträge: 13
Standard Drossel und Pufferkondensatoren Siebung

Hallo zusammen,
Ich habe mir ein Winterprojekt "gebraucht" angeschafft, betehend aus 2 Thel Accusound Pro Platinen und eine doch recht üppig dimensionierte Netzteil, und dazu hätte ich ein paar (Anfänger-) Fragen....

Das Netzteil ist 2-teilig, mit Haupt- und Zusatzspannung:

Hauptnetzteil:
Ringkern 1240VA 2x50V ==> Gleichrichter ==> 12x 10.000uF

Zusatznetzteil:
Ringerkern 120VA 2x65 ==> Gleichrichter ==> 4x 6.800uF

Beide Siebungen symmetrisch aufgebaut grob nach Schema STP von Thel.

1. Thel's platinen haben zwischen Trafo und Gleichrichter ein Drossel pro Seite. Welche Größe bräuchte ich da? Oder kann man auch ohne leben?
2. Die Thel originale haben am ende der Siebkette einen 0,1uF KP Kondensator. Ich habe nur Kondensatoren auf der Hauptsiebung, in diesem Fall 0,047uF. Wofür sind die Kondensatoren da, und ist der Wert kritisch?
3. Die Ausgangsspannung von dem Zusatznetzteil ist tendenziell ein bisschen zu hoch. Gibt es einen einfachen Weg diesen um ca. 5V zu verringern?

Tut mir Leid wenn die Fragen schon gestellt worden sind, ich habe aber gefühlt das Internet zweimal zu Ende gelesen ohne Antworten zu finden

Viele Grüße

Esben
The_Nuge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2017, 09:42   #2
Olaf_HH
HSG Bremen-Hamburg
 
Registriert seit: 19.11.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.797
Standard

Hallo Esben
welche Spannungen werden denn für die Endstufen benötigt ?
Wenn die Travos 50 bzw 65V haben, dann haste nach der Siebung jeweils ca 70,5 und 92 Volt anliegen, wenn die von Dir angegebenen Werte auf den RKT Stehen.
Ich vermute mal, die Endstufen haben getrennte Spannungsversorgungen für Treiberstufe und Endstufe ?

Eine CLC Spannung reduziert den Brumm noch etwas mehr, als wenn Du nur die Siebung per Kondensator machst.
Die kleinen Kondensatoren dienen der Unterdrückung von Störspitzen aus dem Netz, eventuell auch der Gleichrichterdioden.

Die Drossel muss für den Max Strom ausgelegt sein, der vom RKT abgegeben werden kann. Spulen aus dem Lautsprecherbau gehen da eher nicht.

Eine einfache Spannungsreduzierung ist per Diode in Reihenschaltung möglich, 0,7V Pro Diode.
Wenn der Strom genau bekannt ist, der konstannt Fließt, wäre auch ein Wiederstand möglich, macht man im Röhrenverstärker Bau so.
__________________
Gruß Olaf

Nächstes Treffen der HSG Bremen-Hamburg:

Aktuelles Projekte:
Buddy_S
Noun MK2
EL12n PPP Endstufe



Olaf_HH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2017, 10:33   #3
a.j.h.
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.10.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.151
Standard

Olaf hat das schon richtich gesagt: Eine Drossel in einer CLC-Kette siebt effektiver als ein vergleichbarer Widerstand in einem Shuntnetzteil (CRC).
"Vergleichbar" meint hier, dass die Drossel den gleichen Kupferwiderstand (Rdc) hat wie der Widerstand einen ohm'schen Widerstand hat.
Durch den induktiven Anteil der Drossel steigt der "Wirkwiderstand" mit steigender Frequenz (der Störspannungen).
Wie bei einem LAutsprecher.

Wenn du die Spannung reduzieren willst, ohne einen regelbaren Spannungsregler (z.B. LM317) zu haben, musst du den genauen Verbraucherstrom kennen.
Dann kannst du über die Größe des Widerstandes (CRC) oder durch den Kupferwiderstand der Drossel CLC) einen Spannungsabfall erzeugen: U = R * I
__________________
Beste Grüße,
Andreas

"Don't you think if I were wrong I'd know it" - Dr. Sheldon Lee Cooper
a.j.h. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2017, 12:30   #4
The_Nuge
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 23.11.2016
Ort: LK Ludwigsburg
Beiträge: 13
Standard

Hallo Olaf und Andreas,

Vielen Dank!
Die Endstufenmodule haben in der Tat getrennte versorgungen für Treiber- und Endstufenmodule.
Ich habe Gestern das Ganze in Betrieb genommen, und da sah es schon "besser" aus - ich habe +- 69,4VDC and den Endstufen und +-90,3VDC an den Treibern anlegen. Optimal wäre es aber wenn die Treiberstufen runter auf ca. 85VDC kommen könnte.
"Geklungen" hat es übrigens gut, ohne Brummanteile etc. Dazu muss gesagt werden dass ich mit eine aktive Sitronik Lucius Weiche arbeite, und diesen Verstärker arbeitet nur unterhalb ~500Hz.
Grüße
Esben
The_Nuge ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Powered by vBadvanced CMPS v3.2.2
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 03:35 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.