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Alt 14.09.2015, 18:27   #1
2pi
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Standard Hypex DLCP Zubehör für Standalone Betrieb

Ich bin gerade dabei, miniDSP den Rücken zu kehren und auf Hypex DLCP umzurüsten.

Diese sind ja ansich eine feine Sache und insbesondere klanglich sollten sie miniDSP toppen.

Leider muss man anfangen, zu basteln, wenn man die F-weiche nahe der LSP haben möchte. Denn dann hilft einem das Hypex add-on set mit input und control board nicht wirklich, da es für einen zentralen, vorverstärkerähnlichen Einsatz mit 1 oder 2 DLCP gedacht ist. Diese Art der Verkabelung mag ich nicht.

Also habe ich genau das getan: gebastelt.

Und zwar habe ich drei Anschlussadapter für die analogen Ein- und Ausgänge und den USB Port gemacht. Jeder Adapter ist eine kleine Platine, welche gute Anschlußklemmen für eine eigene Verkabelung hat. So umgeht man Flachbandkabel und teure Kabel von Hypex.

Zusätzlich benötig man für jeden Eingang einen HF Tiefpass, welcher im Datenblatt beschrieben ist. Diese finden sich ebenfalls auf dem Eingangsboard.

Damit's farblich passt, habe ich die Platinen in schwarz machen lassen.

Wer so was auch braucht, kann mich gerne anschreiben.

Wer doch lieber die Kabel für die Ausgänge crimpen möchte, der kann auch die entsprechenden Molex Stecker und Goldkontakte von mir bekommen. Ich hab da mal ne Hand voll bestellt, da ja Porto bei den großen Elektronikhändlern immer so ne Sache ist.

Allerdings bräuchte man dafür eine gewinkelte Buchsenleiste für die Eingänge (Mitte), da sonst die Platine im Weg ist. Gibt es bestimmt, nur bei Reichelt nicht in der gewünschten Breite.





Grüße
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2Pi-online.de
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Alt 17.04.2016, 20:37   #2
2pi
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Standard

So, nach längerer Unterbrechung läuft die Hypex jetzt anstatt miniDSP 2x8.



Die gute Neuigkeit: Ohne es exakt quantifizieren zu können, rauscht die DLCP an dem Setup im Leerlauf im direkten Vergleich nur noch ca. halb so viel wie die 2x8.

Auch wenn man die Eingangsempfindlichkeit der Hypex von 0dB auf +6...18dB erhöht, ändert das nichts daran.

Mit meinen Endstufen mit ihrer 10-fachen Verstärkung hört man das Rauschen an den Tieftönern von Zwischenspiel quasi nur noch wegen der 5KHz Membranresonanz, welche ja aufgrund der aktiven Filter vom Rauschen voll angeregt wird, direkt an der Membran. Am Hörplatz in 1,8m Entfernung ist es definitiv unhörbar geworden. Bei den Hochtönern ist es ebenfalls am Hörplatz bei absoluter Stille unhörbar geworden.

Klanglich ist es nicht ganz so leicht, eine Aussage zu treffen. Vielleicht klingt die DLCP noch etwas klarer. Die Filter-Parameter habe ich 1:1 übertragen aber noch keine Messung gemacht, um zu beweisen, daß das kein Effekt einer Tonalitätsänderung ist. Da aber keine offensichtliche Eile geboten ist, werde ich das irgendwann nachholen.

S/W seitig gefällt mir miniDSP besser. Die Hong Kong S/W ist besser zum Experimentieren geeignet und auch die Eingänge kann man ja equalizen. Ich denke, sie ist für Anfänger auch intuitiver.

Bei der Hypex gibt es nur einen one-way upload der Parameter und keinen bidirektionalen Echtzeitaustausch. Dafür kann man sich Messfiles importieren und danach arbeiten. Das muss man bei miniDSP mit externen Tools machen.

Aufgrund der Größe der Weiche und der Rauscharmut bin ich jedenfalls meiner Lösung einen guten Schritt näher gekommen.

Grüße
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Alt 17.04.2016, 21:04   #3
Thryller
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Moin

Irgendwie hab ich deinen ersten Post verpasst, daher schon jetzt sorry, dass ich mit ner Frage dazu um die Ecke komme:
Da das DLCP auch irgendwann bei mir einziehen wird wüßte ich gern, was - neben der Geschmacksfrage - gegen den VV-Artigen Einsatz spricht. Längere NF-Leitungen sind idR ja kein Thema und solang die Endstufen nah an den LS sind habe ich da wenig Schmerzen mit.
Oder habe ich deinen Ansatz schon nicht verstanden?

Und danke für das Update!

LG
Marcus
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Vakuum? Sand? Mir Latte, es muss nur immer Musik da sein. (frei nach den Broilers)

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Alt 17.04.2016, 21:30   #4
2pi
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Hi Marcus,

ich fahre halt gerne nur mit einer NF oder digitalen Leitung nebst Netzkabel für die Endstufen in einen Lautsprecher.
Klar kann man auch ein mehradriges NF kabel nehmen wenn man die DLCP als VV in der Nähe der Quellen verwendet. Wird halt starrer/dicker. Ist also hauptsächlich nur eine Präferenz.

Wobei miniDSP ziemlich hochohmige Ausgänge hat und wirklich lange Kabellängen unvorteilhaft wären. Ich gehe davon aus, daß das bei der DLCP besser ist. Gibt aber keine Angaben im Datenblatt.

Grüße

P.S. Der Testaufbau entspricht nicht der endgültigen Lösung.
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Alt 18.04.2016, 20:07   #5
Kleinhorn
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Gute Idee mit den Zusatzplatinen !
Kannst Du mal Maß nehmen wie hoch das baut mit eingesteckten Steckern ?
Wäre eine Verlagerung auch möglich durch Flachbandleitung ?

Interessehalber frag ich mal...mit den Frontends hab ich ja noch zu tun...

Gruß
Pedda
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Alt 18.04.2016, 20:48   #6
2pi
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Hi Pedda,

das sind 50mm und dabei steht die DLCP noch auf 8mm oder so Abstandshalter weil sie beidseitig bestückt ist.
Prinzipiell ist gegen Flachbandkabel nichts einzuwenden, wenn die Leiter was taugen und es nicht zu lang wird. Idealerweise würde man die Leiter auch noch verdrillen.

Grüße
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Alt 18.04.2016, 21:19   #7
Kleinhorn
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Danke Dir für die Info.
Das hört sich gut an...käm ich also hin mit meiner 40 mm Kiste bei Flachbandverdrahtung...

Noch eine Frage. Was hast Du für ein Netzteil genommen ? Eigentlich reicht ja das von den VV. Das Schaltnetzteil ist mit 65 mm für meine Kiste zu hoch...10 watt sind ja nun nicht viel.

Gruß
Pedda
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Alt 19.04.2016, 16:05   #8
2pi
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Läuft am geregelten Netzteil für die Chipamps bei +-17V.
Ist so hoch wie für HeadamPi.

Grüße
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Alt 19.04.2016, 18:12   #9
Kleinhorn
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Hi Oliver,
danke für die Info.
Ein komplettes Netzteil hätt ich noch... einstellbar...wenn auch einstellbar gemacht..

Pedda
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Alt 31.10.2016, 05:53   #10
Kleinhorn
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Hi...
ein paar Kleinigkeiten fehlen noch...der PE baumelt da noch rum und ich muß die Spannung für den DLCP noch einstellen...
Mit der Einschaltung/Standby raff ich noch nicht...
aber schon mal ein Bild...
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg DLCP.jpg (111,9 KB, 48x aufgerufen)
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Antwort

Stichworte
hypex dlcp , standalone betrieb , zubehör

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