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Alt 19.10.2017, 11:39   #1
fosti
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Standard Digitale Lautstärkeregelung nach DSP in fertig

Moin!
Habe gerade diese elektronische Stereolautstärkeregelung gefunden:

https://www.intertechnik.de/Shop/Ver...de,7704,157036
Wenn die gut funktioniert und mehrere Platinen kaskadiert an einen (!) Drehregler angeschlossen werden könnten/können, wäre das eine praktikable Lösung für DSP Mehrwegeriche mit wenig Bastelaufwand HINTER dem DSP?!
fosti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 12:17   #2
Tom78
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Beiträge: 67
Standard

Zitat:
Zitat von fosti Beitrag anzeigen
Moin!
Habe gerade diese elektronische Stereolautstärkeregelung gefunden:

https://www.intertechnik.de/Shop/Ver...de,7704,157036
Wenn die gut funktioniert und mehrere Platinen kaskadiert an einen (!) Drehregler angeschlossen werden könnten/können, wäre das eine praktikable Lösung für DSP Mehrwegeriche mit wenig Bastelaufwand HINTER dem DSP?!
Die Idee hatte ich auch, allerdings ist da schon ein merkbarer Qualitätsverlust. Das Board rauscht ganz leicht.
Ich hatte weiter gesucht und bin dann bei den Franzosen hängen geblieben.
https://www.audiophonics.fr/en/pream...11-p-8968.html
Der Texas Instruments PGA2311 ist das beste was es im Bereich digitale Lautstärkeregelung gibt.
Falls Bedarf besteht, kann ich auch gerne mal was basteln. Bis auf das Netzteil ist alles recht unproblematisch. Schreib bitte wieviele einzelne Lines geregelt werden müssten. Ich bin recht fit in Mikrocontroller Geschichten. Es wäre also auch eine Eingangswahl per Bistabilem Relais drin und LCD und Infrarot. Das Gerät könnte recht problemlos Infrarot Fernbedienungen lernen (allerdings habe ich keine Lust alle möglichen Protokolle zu schreiben, am liebsten Universal Fernbedienung und dann Samsung, Phillips oder Sony Protokoll).

Der Vorteil vom PGA:
Dynamic Range : 120dB
THD+N : 0,0002%
-95.5dB bis +31.5 dB in 0.5dB Schritten
Quasi kompletter Vorverstärker, wenn man noch einen Puffer hinzufügt

Geändert von Tom78 (19.10.2017 um 12:30 Uhr).
Tom78 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 12:58   #3
Franky
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Standard

Ein Kollege von mir hat diesen Lautstärkeregler entwickelt.

Monacor UVCA-22

https://www.monacor-international.de...FLE/UVCA22.pdf

Demnächst gibts auch die passende direkt anschließbare Fernbedienung dazu. Laut Aussage des Kollegen lassen sich auch mehrere Geräte gleichzeitig ansteuern.
Franky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 13:10   #4
_Nico_
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Hallo,

das müsste das Volume Control Board von Sure mit dem pt2259 sein.

Habe ich auch ausprobiert; das von Tom78 angemerkte Rauschen kann ich bestätigen. Zudem sind die Koppelkapazitäten im Ein- und Ausgang zu gering und beschneiden so den Tieftonbereich.

Lässt sich durch Umbau beides etwas verbessern (Spannungsversorgung und Ein/Ausgangsbeschaltung des PT) aber wird nie richtig gut.

Ich würde es nicht weiterempfehlen.

Gruß

Nico
_Nico_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 13:14   #5
JFA
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Zitat:
Zitat von Tom78 Beitrag anzeigen
Der Texas Instruments PGA2311 ist das beste was es im Bereich digitale Lautstärkeregelung gibt.
Der ist nicht digital...

Ich verstehe sowieso nicht, warum man so etwas nicht direkt im DSP macht. Irgendwo im menschlichen Kleinhirn scheint da eine kognitive Sperre zu sein.
JFA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 13:34   #6
holly65_MKII
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Moin,

ich meine das der Lautstärkesteller in irgendeinem Thema letztens angesprochen wurde.

Mit PGA2311 habe ich eine Stereo Vorstufe - das Dingen ist sehr klasse!

Als 6 Kanal Lautstärkesteller könnte man dieses PGA2311 Modul (DVD Input) mißbrauchen:
https://www.ebay.com/itm/New-version...U-xIWWMefoW4yQ

Gibt es auch mit M62446:
https://www.ebay.com/itm/Assembled-b...IAAOxyY9VRPwE3
Mit dem habe ich aber keine Erfahrung.
Zitat:
Zitat von JFA Beitrag anzeigen
Irgendwo im menschlichen Kleinhirn scheint da eine kognitive Sperre zu sein.
Ja - und in der realen Welt hat das DSP keinen Lautstärke-Regler und keine Fernbedienung kann ihn nicht ansprechen.....

LG

Karsten
__________________
Die einfachste Art glücklich durchs Leben zu gehen ist die eigenen Erwartungen möglichst niedrig zu halten.
holly65_MKII ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 14:04   #7
jhohm
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Moin Karsten,

Du sprichst mir aus der Seele!
Aber es wird nicht mehr lange dauern, dann gibt es dafür eine App

Gruß Jörn
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Dekadenz ist geil, wenn man Geld hat
guggst Du hier : http://www.joern-hohmann.de
jhohm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 16:15   #8
JFA
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Zitat:
Zitat von holly65_MKII Beitrag anzeigen
Ja - und in der realen Welt hat das DSP keinen Lautstärke-Regler und keine Fernbedienung kann ihn nicht ansprechen.....
Und der PGA hat einen IR-Empfänger und Dekoder eingebaut?

Humbug, das muss man genauso über einen uC leuten wie beim DSP - mit dem Vorteil beim DSP, dass da häufig schon einer gleich drangeflanscht ist.

Das ist doch einfach nur Software: ein Register, und im Programmcode ist es eine Multiplikation pro Kanal. Rechenzeit: nicht nennenswert.
JFA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 16:46   #9
holly65_MKII
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Zitat:
Zitat von JFA Beitrag anzeigen
Und der PGA hat einen IR-Empfänger und Dekoder eingebaut?

.....................

Das ist doch einfach nur Software: ein Register, und im Programmcode ist es eine Multiplikation pro Kanal. Rechenzeit: nicht nennenswert.
Ich kann das nur nach Augenschein anhand meines Preamps vermuten.
Der manuelle Geber geht direkt per Kabel auf das Board (PGA) - 2 Kanal* Dekoder ist also vermutlich implementiert.
*Daher wohl 3x PGA auf dem oben von mir verlinkten 6 Kanal Board.
Der IR Empfänger und dazugehörender Chip sitzt direkt auf und hinter dem "Display" Board
und geht dann per Kabel auf das PGA Board - IR ist also vermutlich separat.

.................

So ist das vermutlich bei meinem Reckhorn DSP6 gelöst.

LG

Karsten
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Alt 19.10.2017, 17:11   #10
Sparrow
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Der Lautstärkereglung hat den PT2259 drauf, ein rauschen ist mir nicht aufgefallen, hat evtl. was mit dem Wirkungsgrad der Boxen zu tun? https://www.hobbyhifiladen.de/wondom...l-board-pt2259

Ansonsten, auch ein auf dem PGA2311 basierender Vorverstärker: https://www.hobbyhifiladen.de/vorver...-fernbedienbar

Letzteren habe ich mit IRS2092 Hexfet Endstufen verknüppelt, läuft sehr gut.
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Alt 19.10.2017, 18:56   #11
capslock
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Zitat:
Zitat von JFA Beitrag anzeigen
Der ist nicht digital...

Ich verstehe sowieso nicht, warum man so etwas nicht direkt im DSP macht. Irgendwo im menschlichen Kleinhirn scheint da eine kognitive Sperre zu sein.
Naja, der ist ein digital gesteuerter Analogschalter.

Im DSP um 12 dB abzuschwächen, kein Problem. Aber 30 - 50 dB geht dann schon auf Rauschabstand bzw. Verzerrungen. Immer eine Frage der Ansprüche.
capslock ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 20:06   #12
JFA
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Gerüchte aus der Zeit der Altvorderen. Die DSPs haben ausreichend Wortbreite um keine Verzerrungen bei der Multiplikation zu verursachen, egal obe Fest- oder Fließkomma. Außerdem sollte man natürlich dithern. Wobei: mit 24 Bit im DAC kann man sich das eigentlich auch schenken, die Dynamik ist hoch genug.

Das dithern geht auch mit noise shaping, damit kann man das Rauschen meilenweit unter jegliche Hörschwelle drücken.
JFA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 21:10   #13
capslock
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Ich seh das Problem auch mehr im DAC. Die billigen und mittleren Modelle versinken nach unten im Rauschen, während sie in den oberen 6 dB der Aussteuerung munter verzerren. Wenn ich eh nur gute 90 dB THD+N habe, muss ich damit nicht rumaasen. Wenn dahinter natürlich ein Class D werkelt oder eine sehr simple gestrickte Class AB-Endstufe, dann ist es auch schon fast egal...

Auch die meisten AVR-S haben einen solches Analogschalter-Poti, nicht ohne Grund.
capslock ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2017, 21:52   #14
JFA
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Zitat:
Zitat von capslock Beitrag anzeigen
Auch die meisten AVR-S haben einen solches Analogschalter-Poti, nicht ohne Grund.
Das ist ja was mich wundert. Es gibt dafür absolut keinen rationalen Grund, weder technisch noch preislich. Kann sich also nur um Faulheit oder kognitive Sperre handeln.
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Alt 20.10.2017, 00:51   #15
jhohm
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Zitat:
Zitat von JFA Beitrag anzeigen
Das ist ja was mich wundert. Es gibt dafür absolut keinen rationalen Grund, weder technisch noch preislich. Kann sich also nur um Faulheit oder kognitive Sperre handeln.
Es hat schon seinen Grund, und wenn es auch nur 10 cent weniger Herstellungskosten sind. Völlig Rational...

Gruß Jörn
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jhohm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2017, 07:15   #16
Tom78
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Ich habe einen MiniDSP gestern geliehen bekommen und jetzt weiss ich wieder, warum ich sowas nicht benutze.
Welche DSPs benutzt ihr denn ? Die ADCs und DACs eines MiniDSPs sind ja grausam schlecht. Ich nutze sonst einen PCM1794a mit LiFePo4 Netzteil und bin da vll was verwöhnt, aber der Mini ist nix.
Kennt ihr vll einen DSP mit I2S oder USB Audio Eingang und I2S Ausgang. Ich würde gerne digital reingehen in den DSP und dahinter meinen eigenen DAC nutzen.
Tom78 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2017, 07:19   #17
JFA
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Zitat:
Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
Es hat schon seinen Grund, und wenn es auch nur 10 cent weniger Herstellungskosten sind. Völlig Rational...
Ist das schön, wenn man nicht einmal im Ansatz über seine Aussagen nachdenken muss...

Bei vorhandenem DSP gibt es 5 Möglichkeiten, aufgelistet mit ansteigendem Preis:
1) Soft-Volume mit DSP-internem DAC. Ist meistens wirklich richtig ranzig, die DACs taugen nichts
2) Soft-Volume mit externem Ranz-DAC. Ist halt ranzig.
3) externer Ranz-DAC mit PGA dahinter. Ist immer noch genauso ranzig, dafür teurer als Möglichkeit 2. Es ist ja nicht so, als ob der PGA plötzlich die Fehler vom Ranz-DAC ausbügeln würde
4) Soft-Volume mit externem Top-DAC
5) externer Top-DAC mit PGA dahinter. Ist dann genauso gut wie 4), dabei aber teurer

Also: wieso sollte man nochmal bei vorhandenem DSP einen PGA dahinter klemmen?
JFA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2017, 09:15   #18
kampfameise
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Zitat:
Zitat von Tom78 Beitrag anzeigen
Ich habe einen MiniDSP gestern geliehen bekommen und jetzt weiss ich wieder, warum ich sowas nicht benutze.
Welche DSPs benutzt ihr denn ? Die ADCs und DACs eines MiniDSPs sind ja grausam schlecht. Ich nutze sonst einen PCM1794a mit LiFePo4 Netzteil und bin da vll was verwöhnt, aber der Mini ist nix.
Kennt ihr vll einen DSP mit I2S oder USB Audio Eingang und I2S Ausgang. Ich würde gerne digital reingehen in den DSP und dahinter meinen eigenen DAC nutzen.

Mini dsp hat den minisharc (I2S-in/out). Wenn Du einen I2S-Wandler (zB XMOS) davor hängst, hast auch einen USB-Eingang.
kampfameise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2017, 09:16   #19
_Nico_
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Guten Morgen,

ich habe mir gerade noch einmal mein PT2259-Board angesehen, da ich das Layout etwas anders in Erinnerung hatte als auf dem Bild bei Intertechnik. Der Einwurf von Sparrow er habe kein Rauschen bemerkt hat zusätzlich motiviert.

Anbei zwei Bilder:

Das auf Bild 1 (PT2259_aaab41128v200) gezeigte Board habe ich ausprobiert. Meiner Erfahrung nach würde ich dieses wegen der oben beschriebenen Schwächen nicht weiterempfehlen.

Auf Bild 2 (PT2259_aaab41116v102) sieht man das von Fosti verlinkte Board. Dieses hat ein deutlich abweichendes Layout. In dieser Variante sieht es so aus als wäre Sure mindestens eines der Probleme angegangen und hat Spannungsversorgung vom PT und dem Digitalteil des Drehencoders getrennt realisiert (zwei Linearregler). Zu diesem Board kann ich mangels Erfahrung keine Aussage machen; möglicherweise ist dieses deutlich besser?

@ Sparrow und Tom78: Welches von den beiden Boards war bei Euch im Einsatz?

Gruß

Nico
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg PT2259_aaab41128v200.jpg (227,1 KB, 9x aufgerufen)
Dateityp: jpg PT2259_aaab41116v102.jpg (114,8 KB, 7x aufgerufen)
_Nico_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2017, 09:16   #20
fosti
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Danke für die Antworten! Insbesondere die letzte von Jochen.

Ich bin da eh' nicht so Bange mit der Regelung VOR dem DSP. Wenn mich doch mal ein schlechtes Gefühl beschleichen sollte, dann reicht mir das Feature von den größeren Hypex Modulen 3-4 Presets von außen (ohne Software) umstellen zu können:

1: Zimmerlautstärke (wir bei mir am meisten gebraucht, Musik dudelt den ganzen Tag, abends TV/DVD)
2: Gehobene Zimmerlautstärke (wenn es mal mehr Spaß machen soll)
3: Full Throttle (eher selten, da müssen meine Lieben dann mal außer Haus sein)
fosti ist offline   Mit Zitat antworten
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