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Alt 29.09.2017, 09:40   #21
Trigi
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Registriert seit: 14.07.2017
Beiträge: 43
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Ich könnte das Gehäuse natürlich auch so aufbauen, dass das Chassis mit dem Magnet nach innen zeigt und damit die Vorderseite vom Chassis zur Zimmerwand 7 cm beträgt.
Das ist dann quasi wie bei einem Downfire Subwoofer.
Hätte der erste Vorschlag den Vorteil das die harten Downfire Resonanzen im Gehäuse eher unterdrückt werden?

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Alt 03.10.2017, 06:40   #22
Trigi
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Registriert seit: 14.07.2017
Beiträge: 43
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So... Ein Testgehäuse aus 19 mm Spanplatte in dem Ursprünglich zwei 8" Chassis platz finden sollten wurde jetzt für den 12"er umgebaut. 40 Liter effektives Volumen stehen ihm zur Verfügung.
Erster Eindruck: "wow " Hätte ich nicht gedacht das der Sub in der Gehäuse Bauform so spielfreudig ist. Trocken, knackig, tief und vor allem der Wirkungsgrad ist beachtlich.
Im dierektem Vergleich mit einem Teufel Concept E Subwoofer hat er eindeutig die Nase vorn.
Ich habe mich für die Magnet nach innen Variante entschieden. Bei Ausstellung am Finalen Hörplatz ist der Rand vom Chassis jetzt 8,5 cm von der Zimmerwand entfernt.* Beim Teufel Sub sind es nur 3,3 cm zum Fußboden. Somit sollte der MB Quart genug Luft zum Atmen haben.

Welches Material könnt ihr mir für das Final Gehäuse empfehlen? Oder macht es keinen nennenswerten Unterschied bei der Gehäusegröße.


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Alt 03.10.2017, 10:35   #23
Jonies Papa
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Registriert seit: 20.05.2017
Beiträge: 82
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Wenn es dir so gefällt, lass es so.
Ich finde die Idee gar nicht schlecht... Mal um die Ecke gedacht, cool.

Je nach Wohnraum das Gehäuse furnieren und wohl fühlen.

Edit: hat der Sub ne Polkernöffnung und Luft nach hinten zum atmen?
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Alt 03.10.2017, 18:19   #24
Trigi
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Registriert seit: 14.07.2017
Beiträge: 43
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*Ja, der Sub hat eine fette Polkernöffnung. Zwischen Magnet und Gehäuse sind noch 6mm Platz.
Vom Prinzip könnte ich das Gehäuse weiter verwenden, dazu müsste ich an der großen Stirnseite später die Wand entfernen um das Aktivmodul einzusetzen. Da der Subwoofer auch weiß lackiert wird, würde eine Weiterverwendung einiges an Arbeitsaufwand ersparen.

Ich konnte es mir nicht verkneifen und habe eine Bassreflex Bohrung gesetzt um zu sehen wie er sich mit Rohr verhält.
Noch auf ca. 30 Hz abgestimmt und siehe da. Es geht noch mehr unten rum. "Grins"
Obwohl laut Simulation ein Buckel im oberen Bereich entstehen müsste, gibt's überhaupt kein Unterschied ab 45 Hz aufwärts. Aber ab 40 Hz abwärts bleibt der Pegel Standfester und geht noch etwas tiefer als geschlossen. Vor allem spielt er so viel sauberer im Tiefgang weil durch Bassreflexrohrabstimmung das Chassis kaum noch Hub verrichtet.

Ich muss es einfach nochmal loswerden: Der pwd 304 von MB Quart ist ein Hammer Lautsprecherchassis! Schade das die Nachfolgemodelle nicht das gleiche Potenzial haben.

Macht richtig Laune den kleinen Sub nach langer Zeit wieder ein Zuhause zu geben.





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Alt 08.10.2017, 21:11   #25
Trigi
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Registriert seit: 14.07.2017
Beiträge: 43
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Heute haben wir einen Dierektvergleich einer meiner Satelliten mit einem vom Teufel Lt5 System Rev.1 durchgeführt. (2 Wege vs. 3 Wege)
Die größte Differenz gab es im Wirkungsgrad. Die Teufel Spielen bei gleicher Lautstärke Einstellung doppelt so laut, das ist den kleineren Hochohmigeren Chassis der Litle Grand verschuldet. (10cm vs. 13cm) aber die Leistung vom Reciver reicht alle mal aus um die Litle Grand an ihr Maximum zu bringen.
Zum Klang: Im Grundton, wo die Lt5 ihre Schwächen hat kann die Litle Ordentlich Punkten. Das ist Vorteilhaft wenn bei Stereowiedergabe der Sub nicht vorne stehen kann. Die Lt5 Satelliten sind im oberen Mittenbereich etwas vorlauter, was auf eine gezielte Effekt und Sprachwiedergabepräsenz rückschließen lässt. Eventuell nehme ich in diesem Bereich bei der Litle noch leichte Korrekturen vor.
Beide Lautsprecher spielen tonal klar und knackig.
Fazit: Die Litle braucht sich in ihrer jetzigen Abstimmung schon nicht verstecken und gibt im Vergleich der beiden Satelliten bei Musikwiedergabe* ein deutlich runderes Gesamtbild ab.





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