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Alt 18.12.2017, 22:45   #1
Sathim
Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2016
Beiträge: 97
Standard Fountek CD 3.0 + 15W/9530K02 vollaktiv mit DDRC88BM im Vota-Gehäuse

Hallo zusammen,

einige haben ja schon die Ideenfindung zur Verbesserung meiner
Vota gelesen und kräftig unterstützt, für alle anderen nochmal kurz
die Rahmenbedingungen der Entstehung dieses noch namenlosen Lautsprechers:

Ein Bild:


Vorhanden sind also 2 Vota im leicht angepassten Gehäuse, die auf je
einem Tangband W8Q 1071f stehen und von diesem untenrum entlastet werden.

Aufgrund einer gewissen Unzufriedenheit, die nach Recherche und Diskussion
a.e. am Klirr des HT im Bereich um 3 Khz liegen mag, sowie aus Lust am Basteln
und dem Wunsch nach "mehr" (yeah - Relevatoren!!!111 :-D ) werde ich die
Tieftöner der Vota tauschen.

Zum Gehäuse:
- Schallwand 19*30cm (geht mit 15mm langen, 15° steilen Fasen auf 20cm Breite)
- etwa 10l Innenvolumen, wenn ich den Innenteiler rausnehme
- geschlossene Bauweise geplant
- 4 Kanal Speakon schon drin

Weitere Technik:
- DDRC88BM für Weiche und Entzerrung
- IcePower 50ASX2 Module für den Antrieb
(Vorkondensatoren für die HT liegen bereit, keine Angst)

Messtechnik:
- MiniDSP Umik, von hifi-selbstbau nachkalibriert
- Drehscheibe (wird noch gebaut)

Bisher habe ich noch keinen LS selbst entwickelt, das hier wird
also mein Erstlingswerk - gelesen habe ich schon sehr viel, grundsätzlich
möchte ich mich an Alexanders Tutorial zur Software gestützten
Frequenzweichenentwicklung mit Xover orientieren, welches leider
nur passive Filter (also für die Simulation) ermöglicht - die kann
ich natürlich dann wieder digital nachbauen, trotzdem passt mir
das noch nicht so ganz.

Aktuell stehen zwei Fragen auf dem Plan:
-wie stelle ich die Software-gestützte Weichenentwicklung "geschickter" an?

- sind die Fasen steil genug, um nicht ins Gewicht zu fallen?
(Ist die Schallwand als "wirklich" nur 19cm breit)

Hintergrund ist, dass ich mir ein Testgehäuse bauen will um in Ruhe experimentieren zu können.
Das muss ja dann aber entweder einfach nur 19cm breit sein ODER aber die Fasen haben.

Geändert von Sathim (19.12.2017 um 11:38 Uhr).
Sathim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2017, 23:50   #2
xajas
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.06.2017
Beiträge: 413
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Schönes Furnier/Farbe
xajas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 10:07   #3
Olaf_HH
der mit den nassen Füssen
 
Registriert seit: 19.11.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.908
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Hi, schau dir auch mal den satori mwp16 an, der könnte im Bereich um 3 KHT eventuell besser passen als der Revelator. Preislich etwas besser, und vermutlich von den Gleichen Dänischen Entwicklern.
__________________
Gruß Olaf

Was mich aktuell bewegt:
www.rhino-force.org
Artenchutz istwichtig


Meine Aktuellen Projekte:
Buddy_S
Noun MK2
EL12n PPP Endstufe




Olaf_HH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 11:36   #4
Sathim
Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2016
Beiträge: 97
Standard

Zitat:
Schönes Furnier/Farbe
Nussbaum, dreimal mit Osmo Seidenmatt geölt

Zitat:
satori mwp16
Der ist erstens deutlich zu groß und zweitens habe ich die ScanSpeak schon.
(Gab's knapp über dem halben Neupreis gebraucht, da musste ich zuschlagen)

Angeschaut habe ich mir den aber auch, reizvoll.
Sathim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 15:25   #5
mtthsmyr
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.03.2016
Ort: Güstrow
Beiträge: 335
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19cm oder 20cm mit steiler Fase sollte sich nicht viel nehmen. Das kannst du für den Prototypen so machen, denke ich.

Matthais
mtthsmyr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 20:15   #6
doe
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 07.09.2016
Beiträge: 3
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Zitat:
Zitat von Sathim Beitrag anzeigen
-wie stelle ich die Software-gestützte Weichenentwicklung "geschickter" an?
Das DDRC88BM kenne ich nicht. Aber üblicherweise kann man den gemessenen Frequenzgang in die DSP Software importieren. Dort wählt man dann Filter und EQs und kann während man an deren Werten dreht direkt den resultierenden Frequenzgang sehen. RTFM
doe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 22:43   #7
Sathim
Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2016
Beiträge: 97
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Nun, ich war der Meinung Alexanders Artikel zur Software-gestützten Frequenzweichenentwicklung wäre hier bekannt...

Da die letzten Posts auf das Gegenteil schließen lassen, nochmal der link zu Software und Methode:

http://heissmann-acoustics.de/softwa...enentwicklung/

Kurz gesagt werden beide Treiber zuvor auf Achse sowie unter allen relevanten Winkeln gemessen,
die Software gibt dann bei jeder Änderung an der Weiche sowohl alle (Winkel-) Frequenzgänge UND
den Energiefrequenzgang aus - simultan und automatisch.

Problem an Xover ist wie gesagt nur, dass es nur mit analogen Filtern arbeitet, die ich ja aber
gar nicht verwende ... sondern schlichte PEQs usw.

Aktuell lese ich mich bei VituixCAD ein
Sathim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2017, 18:35   #8
doe
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 07.09.2016
Beiträge: 3
Standard

Zitat:
Zitat von Sathim Beitrag anzeigen
Nun, ich war der Meinung Alexanders Artikel zur Software-gestützten Frequenzweichenentwicklung wäre hier bekannt...
Der Punkt ist, XOver ist für deinen Anwendungsfall nicht geeignet. Wenn du mit XOver eine passive Weiche strickst, kannst du aus den Bauteilewerte keine Filter oder PEQ Einstellungen ableiten die du dann in deine DSP Software eintragen kannst. Das bringt also nichts.

Für MiniDSP gibt es z.B. das:
https://www.minidsp.com/applications...sover-designer
Hier kannst du die PEQs verstellen und siehst die Auswirkungen auf den importierten Frequenzgang.

Die Alternative dazu ist, LS messen, in der DSP Software Einstellungen verändern und wieder messen. Das ist hier beschrieben:
https://www.minidsp.com/applications...with-ddrc-88bm

Gruß,
doe
doe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2017, 20:51   #9
Sathim
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Registriert seit: 08.02.2016
Beiträge: 97
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Genau diesen Punkt habe ich doch schon im ersten Post diskutiert...

Daher ja auch meine Frage, wie man das geschickter anstellt.
Eine passende Software habe ich ja schon erwähnt, muss mich nur noch schnell einarbeiten

Trotzdem erstmal danke für die Links von zu MiniDSP, da habe ich noch längst nicht alles gelesen.
Sathim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2017, 08:06   #10
icebaer
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2016
Beiträge: 23
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Einige hier nutzen ja auch direkt REW zum messen.
Da ist ein Tool integriert, mit dem man Filter generieren und direkt deren Auswirkung auf den FG sehen kann.
Es gibt sogar eine Option, um direkt Filter für MiniDSPs generieren zu lassen.

Denke das wäre meine erste Wahl für diesen Anwendungsfall.
icebaer ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2017, 08:59   #11
Sathim
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Registriert seit: 08.02.2016
Beiträge: 97
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REW unterstützt aber keine Frequenzweichen Filter im Sinne von Butterworth oder Linkwitz Filtern sondern nur einfache Hoch und Tiefpassfilter, welcher auch in keiner Weise modifiziert werden können.

Die EQ Funktionen von REW sind nicht für die Frequenzweichen Entwicklung geeignet.


Damit werde ich arbeiten müssen:
https://kimmosaunisto.net/Software/Software.html
Sathim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2017, 09:28   #12
fosti
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Registriert seit: 01.11.2010
Ort: Jägermeister Capital
Beiträge: 2.446
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Zitat:
Zitat von Sathim Beitrag anzeigen
REW unterstützt aber keine Frequenzweichen Filter im Sinne von Butterworth oder Linkwitz Filtern sondern nur einfache Hoch und Tiefpassfilter, welcher auch in keiner Weise modifiziert werden können.....
Man kann bei REW nicht die Güte des Filters einstellen? Würde mich aber sehr wundern. Alle Filtercharakteristiken setzen sich aus "einfachen" Filtern 1. und 2. Ordnung zusammen, nur die Güte muss angepasst werden:
2. Ordnung Butterworth Q=0,7
2. Ordnung Linkwitz-Riley Q=0,5
4. Ordnung Linkwitz-Riley Kaskade aus 2x Butterworth 2. Ordnung
4. Ordnung Butterworth Kaskade aus 2x 2. Ordnung mit Q1=0,54 und Q2=1,31

Wobei das alles wieder nur rein elektrisch gilt! Am Ende zählen die akustischen Filterflanken!

EDIT:

Quelle: http://douglas-self.com/ampins/books...ver%20book.htm
__________________
DSP loudspeaker crossovers done right
http://www.grimmaudio.com/site/asset...8/speakers.pdf

Geändert von fosti (21.12.2017 um 09:52 Uhr).
fosti ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2017, 11:30   #13
Alexander
Heißmann-Acoustics
 
Registriert seit: 10.05.2010
Ort: Pommelsbrunn
Beiträge: 972
Standard

Hallo Sathim

Zitat:
Zitat von doe Beitrag anzeigen
Aber üblicherweise kann man den gemessenen Frequenzgang in die DSP Software importieren. Dort wählt man dann Filter und EQs und kann während man an deren Werten dreht direkt den resultierenden Frequenzgang sehen. RTFM
Womit wir aber das Problem hätten, daß wir immer nur mit einem Winkel arbeiten können, und das will Sathim ja anders machen, zurecht!

Zitat:
Zitat von Sathim Beitrag anzeigen
Kurz gesagt werden beide Treiber zuvor auf Achse sowie unter allen relevanten Winkeln gemessen,
die Software gibt dann bei jeder Änderung an der Weiche sowohl alle (Winkel-) Frequenzgänge UND
den Energiefrequenzgang aus - simultan und automatisch.
Zitat:
Aktuell lese ich mich bei VituixCAD ein
Thats the way to go!

Viel Spaß damit
Alexander
Alexander ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2018, 13:29   #14
Sathim
Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2016
Beiträge: 97
Standard

@Fosti

Man kann bei REW doch auch die Güte der Hoch/Tiefpässe einstellen, ich habe die Funktion bisher nur ignoriert


Ansonsten bin ich gerade über die Frage gestolpert, ob denn die Messung der Impedanz bei vollaktivem Betrieb notwendig ist?
(bin halt faul ... )

Eigentlich beinflusse ich die ja mit meiner digitalen Weiche nicht...


Ich habe am Montag die Zuschnitte für die Testbox bei Dabenmo bestellt, einen Platte für den Drehteller auch gleich mit.
Sathim ist offline   Mit Zitat antworten
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