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Alt 19.03.2016, 10:21   #1
Saarmichel
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Standard Gremlin- kleiner Class-T Amp- ganz groß.

Hallo.


Vorstellung des kleinen Sure-Electronics Class-T Verstärker, Artikel-Nr: AA-AB32512

Zur Beachtung: Wenn ich hier "Anfänger-freundlich" schreibe, bedeutet das nicht, dass man(n) sich gar keine Gedanken mehr über Sicherheits-Aspekte zu machen braucht.

Auch ein Anfänger sollte gewisse Grundkenntnisse mitbringen. Sind die nicht- oder nur unzureichend vorhanden, dann sollte man(n) der eigenen- und der Sicherheit der Mitmenschen wegen, sich besser ein Fertig-Produkt kaufen.










Vorgeschichte

Alles begann HIERMIT

Mein Frust war nach der Verwandelung des Nob-Sounds TDA-7498E in einen ab-rauchenden No-Sound Verstärker ziemlich groß, vor allem weil dieses Drecks-Ding beim Ableben fast noch meine LS (mit)gekillt hatte.

2x 160 Watt ???, das waren höchsten 2x 50-80 Watt. Ich hatte die Schnauze voll und wollte endlich mal einen Klein-Amp mit richtig Rumms + Wumms unterm Deckel. Das No(b)-Sound Gehäuse war ja vorhanden, eine andere Platine wäre schnell eingebaut.

Also mache ich mich auf die Internet-Recherche, was es da so denn noch gibt und evtl. die großspurigen Werbeversprechen wenigstens halbwegs halten kann. Klar war, ein TDA-7498E wird und kann es nicht mehr sein. Dieser Chip konnte mich bisher weder klanglich- noch von der Leistungsfähigkeit her so richtig überzeugen.

Ein möglicher Kandidat war der TI TAS-5630-Chip, soll 2x 300 Watt liefern. Ein Fertig-Verstärker war schnell gefunden und wurde bei Ibäh sogleich bestellt. http://www.ebay.de/itm/261993273070 . Die Platine alleine ( gibt es auch auf Ibäh ) wäre nur unwesentlich günstig gewesen.

Bei der Suche stolperte ich auch über div. Verstärker von Sure-Electronics. Mit Sure-Electronics hatte ich aber bisher aber ausnahmslos nur negative Erfahrungen gemacht. Allerdings, die beworbenen 2x 500 Watt weckten dann doch meine Neugierde. Lachhaft bei diesen kleinen Induktoren- so vermutete ich zumindest.

Diesen kleinen Amp gab es auch im Hobbyhifi-Laden aus Deutschland zu kaufen. Der geringe Aufpreis- in Deutschland zu bestellen, war es mir wert. Bei Nicht-gefallen hatte ich ja ein Rückgaberecht. In China bestellt, wäre es bei Nicht-gefallen, dann dagegen ein Total-Verlust. Also flugs bestellt- zusätzlich habe ich auch gleich noch für 10 €uro den Pegelsteller geordert.

Als das Ding dann binnen 2 Tage Lieferzeit kam, hatte ich nicht allzu große Hoffnung, dass das Ding mich klanglich überzeugen würde. Die Induktoren waren noch winziger als vermutet und SMD-Bauteile so weit das Auge reicht.





Also mal das SMSL-SA98E SMPS angestöpselt. Rauschen + zirpen klang aus dem HT und bei hohen Lautstärke verzerrte der Klang doch deutlich. Allerdings, dass Ding hatte bei zivilen Lautstärken klanglich durchaus was, dass sich durchaus hören lassen konnte. Deshalb beschloss ich dem Amp noch eine Chance zu geben, zumal ich den Amp auch nur mit 32 Volt / 4,5 Ampere betrieb- mehr gibt das SMSL-SMPS nicht her. Ich beschloss mir dann gleich ein klassisches NT mit fettem 500 Watt RKT und reichlich Sieb-Kapazität ( 10x 10.000 µF + jeweils 1µF Folie gebrückt ) aufzubauen.



Das NT gab wieder Erwarten leider nur 43 Volt DC ( 48 Volt geplant ) her, sollte aber reichlich Stromreserven haben. Angeschlossen- und BINGO, der Verstärker war tatsächlich nun absolut still. Kein rauschen, brummen, spratzel, zirpen- rein gar nichts, als absolute Ruhe. Na also geht doch !!!. Nun war ich gespannt ob sich klanglich auch was geändert hatte.

Und die Klangqualität hatte sich tatsächlich enorm verbessert. Da fehlte absolut nichts, dass war sogar richtig gut- was ich da zu hören bekam. Also lauter- die Klangqualität veränderte sich nichts zum schlechten hin- ganz im Gegenteil. Also noch ein Rechtsdreh und noch einen, und noch einen. Mir klappte irgendwann regelrecht die Kinnlade runter. WOW, wo nimmt dieser kleine Krüppel nur diese unglaubliche Power her. Ich konnte es einfach nicht glauben mit welcher Wucht und Präzision dieser Winzling meine LS antreiben kann. Selbst bei höchster- schon unerträglicher Lautstärke, war der Klang immer noch glasklar und hatte sogar immer noch beachtliche Dynamik-Reserven. Wahnsinn- einfach nur Wahnsinn. Das die winzigen Induktoren und SMD-Bauteile in irgend einer Weise die Leistung- oder den Klang limitieren, erwies sich damit als absolut gegenstandslos.

Mit dem einfachen Versuchsaufbau hörte ich dann ein paar Tage. Mir fehlte es klanglich- in Vergleich zu den ganz-großen Class-D Amps wirklich an nichts- aber rein gar nichts. Vielmehr traten die klanglichen Vorzüge des kleinen Verstärkers immer mehr zu Tage. Leistungs-Limits stellten sich auch nicht ein. Auffällig war der tiefe- druckvolle Bassbereich, der zudem auch noch extremst präzise ist. Diese Qualität hatte ich so noch nie zuvor von irgend einem anderen Verstärker gehört. Der Verstärker setzt in dieser Beziehung absolut Maßstäbe. Auch die Höhen sind sehr-sehr fein aufgelöst. Diese Qualität an Auslösung kannte ich bisher auch nur von meinen Hypex UcD2K. Die Mitten klangen auch genau so seidig- und Klangfarben-froh, wie ich sie von meinen UcD2K kannte. Die UcD2K waren deshalb bisher immer im MHT-Bereich meine Referenz. Allerdings klingen die Bässe bei den UcD2K-Monos zu weich und zu unpräzise. Der Zwerg brachte es tatsächlich fertig, in den Mitten + Höhen, dass hohe klangliche Niveau der UcD2K zu erreichen- bringt aber auch zusätzlich den deutlich bessern Bass zu Gehör. Auch am Dynamik-Verhalten gibt es keinerlei Kritikpunkte. Fein- wie Grobdynamisch ist alles im Lot- ohne das sich das mit der Lautstärke ändert. Das macht das Klangbild lautstärkeunabhängig extrem transparent, griffig und sehr gut durch-hörbar. Dadurch wird dieser Verstärker selbst bei hohen Lautstärken nicht nervig(er). Lauthören macht deswegen wirklich ungemein Spaß- ja geradezu süchtig. Da gibt man gerne immer mehr Gas

Zudem stimmt das Timing. Der Verstärker spielt quasi immer direkt auf den Punkt. Das dürfte auch der Grund für den extrem präzisen und durchhörbaren Bassbereich sein. Hier passt das berühmte Zitat: Wie aus einem Guss- mal wirklich.

Ich habe dann den kleinen Verstärker die letzten Wochen gegen alle Verstärker gehört, die ich die letzten Jahre aufgebaut habe. Keiner kann da in der Summe aller Eigenschaften mithalten.

Kein L-15D, kein Connex-Amp, keine anderer IRS-2092S Amp, kein Abletec / Anaview, kein Hypex. Der L-15D klingt zu mager-analytisch und hat bei weiten nicht diesen gnadenlosen Output + Durchschlagskraft. Denn Connex-Amps fehlt es meist an Tiefstbass und an differenzierten Höhen, die Abletec / Anaview klingen zu synthetisch- unnatürlich, die Hypex-Amps vergleichsweise langweilig, teilweise zu fett und der NC400 zu nüchtern. Der Winzling vereint aber alle Stärker dieser Amps in sich- ohne jeweils deren Schwächen zu haben.

In meiner persönlichen Rang-Liste rangiert dieser Verstärker deshalb nun ganz-ganz oben- da er klanglich in allen Bereichen den Maßstab setzt. Damit hätte ich im Vorfeld selbst nie + nimmer gerechnet. Alles was ich davor aufgebaut habe, wurde entzaubert und war eigentlich unnötig.

Wenn man mal bedenkt, was dieses kleine Ding dabei gerade mal kostet, ist das Ganze im Grunde schon regelrecht absurd, gerade auch- oder insbesondere, in finanzieller Hinsicht.

Ach ja, einen "griffigen-passenden Namen" habe ich dem kleinen Ding dann verdienter Maßen auch gegeben. "Gremlin" - kleines Monster, habe ich den Winzling getauft. Sieht vielleicht niedlich + unscheinbar aus, mutiert aber bei Stromzufuhr zu einem wahren Monster. Wehe wenn er losgelassen wird.

Das beste zum Schluss: Dieser Verstärker ist auch absolut Anfänger-freundlich. Wenn als NT zB. das Meanwell HLG-320-36A zum Einsatz kommt, habe ich auch keinerlei Sicherheitsbedenken. Den Netzstecker an diesen hermetisch geschlossenen SMPS kann wohl auch ein absoluter DAU montieren. Die Ausgangsspannung mit höchstens 39 Volt ist auch noch ungefährlich.



Bei meinem HLG-320-36A habe ich aber als Netzanschluss eine Neutrik-Powercon-Buchse montiert und mit Schrumpfschlauch isoliert. DC-Ausgangsseitig ist eine Neutrik-Speakon-Buchse verbaut ( + = 1+ / - = 2- ).

Klanglich ist das HLG-320-36A dem klassischen Trafo-NT absolut ebenbürtig. Ich konnte jedenfalls keine klanglichen Nach-oder Vorteile, für das eine- oder andere NT erkennen. Auch leistungsmäßig nicht, die 320 Watt des HLG-320-36A reichen vollkommen aus.

Eine kleine Einschränkung habe ich allerdings mit / an einem LS-Exoten erlebt. An einer Martin-Logan CLS hat der Verstärker leider klanglich total versagt. Die 1,6 Ohm im HT-Bereich der CLS und der erbärmliche Wirkungsgrad haben den Kleinen nämlich überhaupt nicht behagt. Die kleine rote Clipping-LED hat schon bei relativ geringer Lautstärke signalisiert, dass diese Kombi sowohl Impedanz- als auch Wirkungsgrad-mäßig überhaupt nicht zusammen passt. Das Klangbild war ziemlich matt + lustlos. Auch der Lüfter jaulte unablässig. Klanglich bester Verstärker an diesem extrem anspruchsvollen LS, waren noch vor den Hypex UcD2K-Monos, die Hypex NC400 Monos. Hier wurde der kleine Amp von den Hypex-Monos regelrecht deklassiert. Bei halbwegs "normalen" LS habe ich aber keine bedenken, dass es nicht passen wird.


Edit: Nachtrag: Thermo-Management.

Was mich allerdings enorm gestört hat, war, dass der kleine Lüfter ziemlich laut jault.

Der Umbau auf Passiv-Kühlung ( mit Verlust der Garantie verbunden ), ist aber relativ einfach.

Der kleine Lüfter ist genau so schnell demontiert wie das kleine Kühlkörperchen auch. Der Kühlkörper hat sogar schon zahlreiche Löcher gebohrt, die sich gut eignen um daran einen Aluwinkel zu montieren.

Der Kühlrippenabstand beträgt 2,5 mm. Folgendes Alu-Winkelprofil, erhältlich bei BAUHAUS eignet sich daher ideal.



Damit habe ich dann bei einem Aufbau über ein weiteres Alu-Winkelprofil eine Wärmebrücke zu den Gehäuse-Kühlkörper gebaut.



Funktioniert wirklich prächtig, der Verstärker erreicht gerade mal 40 Grad-Celsius Betriebstemperatur.

Bei dem zweiten Verstärker- den ich auch auf Passiv-Kühlung umgerüstet habe, habe ich einen Alu-Kühlkörper TOP-seitig auf die beiden Alu-Winkelprofile geschraubt.



Damit bleibt die Betriebs-Temperatur sogar unter 30 Grad-Celsius.


Gruß

Michael

Geändert von Saarmichel (17.04.2016 um 12:13 Uhr).
Saarmichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 11:00   #2
Saarmichel
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Zitat:
Zitat von Sepp Beitrag anzeigen
Hallo,

ich nehme mal an das ist ein SURE AA-AB32512 ?

Achtung bei Bestellung / Lieferung :
Ich hatte mir den bei Audiophonics bestellt, ist auch sehr schnell geliefert worden.
Beim Auspacken musste ich aber feststellen, dass zwar AA-AB32512 auf der Verpackung steht,
aber AA-AB32313 drin war.

Die beiden Typen unterscheiden sich schon :
AA-AB32512 :
2 * 500 W, DC 25 - 50 V
AA-AB32313:
2 * 400 W, DC 15 - 48 V

Gleich mal reklamiert, die Teile im Lager Audiophonics sind wohl genau so falsch bestückt.

Scheint eine komplette Fehlleistung / Lieferung von SURE zu sein.

Wenn ich mir die Bilder beim Hobbyhifiladen steht da auch 2 * 500 W, es ist aber auch dort ein AA-AB32313 abgebildet.

Grüße
Dirk
Hallo Dirk,

ich antworte Dir mal hier, nicht im L-15D Thread.

Ich werde das mal nachher bei meinen zwei Gremlin-Amps kontrollieren. Einer ist vom HH-Laden und einer von Audiophonics.

Ich habe nämlich den Eindruck, dass der Erstere- vom HH-Laden, ein wenig besser klingt.

Gruß

Michael
Saarmichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 11:00   #3
Sepp
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Danke für die ausführliche Beschreibung.

Man muss aber aufpassen was man geliefert bekommt, siehe hier :
http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...postcount=3317

Grüße Dirk
Sepp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 11:02   #4
Saarmichel
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Zitat:
Zitat von Sepp Beitrag anzeigen
Danke für die ausführliche Beschreibung.

Man muss aber aufpassen was man geliefert bekommt, siehe hier :
www.diy-hifi-forum.eu/forum/showpost.php?p=177613&postcount=3317

Grüße Dirk
Bäää

Ich war schneller

Kannst Du den kleinen Amp übrigens schon klanglich einschätzen.

Gruß

Michael
Saarmichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 11:53   #5
bg20
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Beiträge: 865
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noch besser als die green wonder
__________________
seien wir realistsch
versuchen wir das unmögliche
bg20 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 12:22   #6
Saarmichel
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Zitat:
Zitat von bg20 Beitrag anzeigen
noch besser als die green wonder
Ich brauche im Moment jedenfalls nicht mehr als diese Mini-Anlage hier



Tip

https://www.youtube.com/watch?v=IOs-YD3_u78

Damit MP3 erzeugen.

http://www.listentoyoutube.com/

Hören > vergleichen > beurteilen

Gruß

Michael
Saarmichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 12:32   #7
buyman
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Zitat:
Zitat von Saarmichel Beitrag anzeigen
Ich habe nämlich den Eindruck, dass der Erstere- vom HH-Laden, ein wenig besser klingt.
Das Modul scheint aber jetzt bei beiden nicht verfügbar zu sein, oder?
buyman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 14:46   #8
Saarmichel
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Zitat:
Zitat von Sepp Beitrag anzeigen
Man muss aber aufpassen was man geliefert bekommt, siehe hier
Hallo Dirk,

dass hier.

Der Amp vom HobbyHifi-Laden.



Der von Audiophonics






Nach dem Platinen-Aufdruck wären dann beide Amps, dass AA-AB32313 Modell.

Wobei das evtl. ja nichts bedeuten muss- wichtig wären das das drin verbaut ist, was drin sein sollte.

Bei meinen beiden Modulen ist jedenfalls der STA-516BE verbaut.

Preislich gäbe es aber sehr wohl einen Unterschied von mehr als 20 €uro, zwischen beiden Modellen.

http://www.hobbyhifiladen.de/aktivmo...tt-t-amp-board

http://www.hobbyhifiladen.de/aktivmo...tt-t-amp-board

Ich werde da mal Herr Frank Anhäusser vom HobbyHifi-Laden um eine entsprechende Stellungnahme bitten. Mal sehen was es als Mehrwert- im Service bringt, den Mehrpreis für einen deutschen Händler zu zahlen. Werde dann hier berichten.....

Dirk, hat sich Audiophonics dazu dementsprechend bei Dir geäußert

Ein Vorteil haben zumindest die Internet-Foren. So was bleibt nicht lange unentdeckt. "Uns" verarscht man durch die Vernetzung der User nämlich nicht so schnell

In diesem Sinne, Gruß

Michael
Saarmichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 15:09   #9
chancenvergeber
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Gibt's irgendwo Frequenzmessungen bei unterschiedlichen Impedanzen? Bei Hypex und Abltec ist das ja normalerweise kein Problem.

Zu diesem Chip konnte ich bisher nix finden.
chancenvergeber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 16:55   #10
Sepp
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Hallo Michael,

Zitat:
Zitat von Saarmichel Beitrag anzeigen
....
Preislich gäbe es aber sehr wohl einen Unterschied von mehr als 20 €uro, zwischen beiden Modellen.

Ich werde da mal Herr Frank Anhäusser vom HobbyHifi-Laden um eine entsprechende Stellungnahme bitten. Mal sehen was es als Mehrwert- im Service bringt, den Mehrpreis für einen deutschen Händler zu zahlen. Werde dann hier berichten.....

Dirk, hat sich Audiophonics dazu dementsprechend bei Dir geäußert

.....
der Preisunterschied ist ein Punkt in der Geschichte, was ich schlimmer finde sind die unterschiedlichen Versorgungs- Spannungsbereiche.
Beim AA-AB32313 - DC 15 - 48 V vs. AA-AB32512 - DC 25 - 50 V, mögliches Potential für Defekte .... ?

Audiophonics hat gleich mal sein Lager gecheckt und dort das selbe vorgefunden, ...512 steht auf der Verpackung - ...313 ist drin.
Sie haben dann wohl den Lieferanten kontaktiert, war aber erst gestern -> noch keine weitere Rückmeldung.
Mir hat Audiophonics gleich ein Retourenlabel geschickt, das Teil ist wieder auf dem Weg zurück.

Gehört habe ich das Teil leider noch nicht, warte noch auf Netzteil und Gehäuse Lieferungen.

Grüße
Dirk
Sepp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2016, 18:00   #11
Saarmichel
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Hallo Dirk,

von Herr Anhäusser vom HobbyHifi-Laden hatte ich auch innerhalb einer Stunde eine Rückmeldung.

Herr Anhäusser wird den Sachverhalt mit Sure-Electronics nächste Woche wohl umgehend abklären.

Mir wurde sogar eine Rückerstattung des Differenzbetrages- oder eine Ersatzlieferung angeboten. Darum geht es mir aber gar nicht, da ich mit den Amps absolut glücklich + zufrieden bin.

Werde dann berichten, wenn ich näheres erfahre.

Gruß

Michael
Saarmichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2016, 08:41   #12
Saarmichel
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Guten Morgen.

http://highpoweramp.sure-electronics...20Brochure.pdf

Wahnsinn was heute so alles möglich ist. 3,9"x 3,9" entspricht einer Kantenlänge von gerade mal 10 cm.

Gruß

Michael
Saarmichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2016, 09:22   #13
nic-enaik
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Das ist mal hart....ich stell mir grad das Bild vor.

Dicker 21" Subwoofer wird angetrieben von so einer kleinen Platine.

Da scheucht die Maus den Elefanten
__________________
nic-enaik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2016, 10:53   #14
Saarmichel
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Zitat:
Zitat von nic-enaik Beitrag anzeigen
Da scheucht die Maus den Elefanten
Na ja, die Maus braucht aber auch eine entsprechend große Futter-Dose

Sollte man auch berücksichtigen. Von nix kommt nix

Gruß

Michael
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Alt 20.03.2016, 11:53   #15
nic-enaik
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Ja da muss ein dicker Trafo dran,

hab noch einen aus ner QSC GX3.

Müsste nochmal nachmessen, der hatte was um die 132V am Voltmeter gezeigt.

Wenn man die Bezeichnung von dem eingibt findet man die Trafos.
http://www.americantoppower.com/toro...formers.htm500

TD-120-0500#

TD-230-0500#

2×(12~60)

25.0~4.0

6

127×68

4.3

M8×80
__________________
nic-enaik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2016, 12:22   #16
nic-enaik
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Damit könnte man die ganz grosse mit 1+2000Watt betreiben
__________________
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Alt 20.03.2016, 19:16   #17
PR54
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Zitat:
Zitat von Saarmichel Beitrag anzeigen
Guten Morgen.

http://highpoweramp.sure-electronics...20Brochure.pdf

Wahnsinn was heute so alles möglich ist. 3,9"x 3,9" entspricht einer Kantenlänge von gerade mal 10 cm.

Gruß

Michael
Gibt es für solche Sachen überhaubt Schatnetzteile?

Gruß Peter
PR54 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2016, 22:09   #18
Saarmichel
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Zitat:
Zitat von PR54 Beitrag anzeigen
Gibt es für solche Sachen überhaupt Schaltnetzteile?
Hallo Peter,

habe jedenfalls keines mit solch hoher Ausgangs-Spannung gefunden. Das 2KW Modul AA-BK31381, für 4-8 Ohm Impedanz, will ja gut+gerne 180 Volt sehen. Am besten mit min. 10 Ampere Stromlieferfähigkeiten Gefährlich-gefährlich-gefährlich, ist sowas

Ist schon heftig. Das ist wohl nur mit einem klassischen linearen NT zu realisieren. Damit ist der Größenvorteil dann hinfällig.

Aber viel wichtiger.

Habe heute mal das Meanwell HRP-600-48 an den Gremlin angeschlossen. Klang damit deutlich schlechter. Der Bass klang nicht mehr ganz so präzise und der MHT-Bereich erschien zu nervös, zippelig und kratzig.

Zuerst habe ich es mit 48 Volt getestet, weil ich die Erfahrung gemacht hatte, dass mehr Spannung bei den Class-D Amp meist dynamischer klingt. Hier verschob sich die Klangbalance aber eindeutig in die falsche Richtung. Deshalb habe ich das HRP-600-48 auf 40 Volt herunter geregelt. Das brachte aber auch keine hörbare Besserung.

Oder hatte ich vielleicht selbst einen schlechten Tag erwischt

Ein Rückbau auf das Meanwell HLG-320-36A ( 39 Volt ) hat dann die Verhältnisse wieder umgehend gerade gerückt. Der Klang war nun wieder deutlich glatter und präziser. Auch das RKT-NT klingt deutlich besser, wobei mir das RKT-NT etwas dynamischer erschien.

Ein erneuter Versuch mit dem HRP-600-48 zeigt mir nochmals sehr deutlich, dass ich mich nicht getäuscht hatte. Der Klang war deutlich schmutziger + körniger, unrein.

Das erklärt mir jetzt im nach hinein auch so einiges- nämlich warum mir die Hifimediy T4 Mcap Doppelmonoendstufe, den ich vor Jahren aufgebaut hatte, nie klanglich gefallen hat. Das Ding fand ich klanglich auch nur schauderhaft.



Leider sind mir beide T4 abgeraucht, als ich die mal als Subwoofer-Verstärker eingesetzt habe. Die Strombegrenzung hatte nicht funktioniert, alle 4 ST-Chips sind futsch.

Der Gremlin-Amp zeigt jedenfalls, dass die Stromversorgung klanglich einen enorm großen Einfluss hat. Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass man deshalb an dieser Stelle nicht sparen sollte. Das der Einfluss aber so gravierend ist, hätte ich selbst nicht vermutet.

Also mal wieder was gelernt

Im diesem Sinne, Gruß

Michael
Saarmichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2016, 22:46   #19
frankobollo
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Ort: in der Nähe von Bonn
Beiträge: 74
Standard Gremlin

Guten Abend, bei mir läuft der Gremlin seit einer Woche und ich bin sehr zufrieden. Er hat eine Green Wonder Endstufe verdrängt, die deswegen aber nicht schlechter geworden ist.
Das Klangniveau hat sich bei mir zu Hause vom sa50, l15d, alc300, über den green wonder bis hin zum Gremlin immer weiter verbessert.
Lieber Michael, dafür mal herzlichen Dank. Von alleine wäre ich da nie hingekommen. Für diesen Klang muss man im Fertigsegment schon achteckig Geld hinlegen.
Gruß Frank
frankobollo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2016, 23:33   #20
Icebreaker82
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.12.2015
Ort: Hattingen
Beiträge: 25
Standard

Kann man auch das Netzteil vom Hobbyhifiladen nutzen dafür und es dann direkt mit ins Gehäuse packen?
Icebreaker82 ist offline   Mit Zitat antworten
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