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Alt 12.02.2017, 21:08   #41
Kripston
Chef Benutzer
 
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Hallo Nils,
Zitat:
Zitat von FoLLgoTT Beitrag anzeigen
@Kalle
Wie kommst du eigentlich zu der irrigen Annahme, wir Simulierenden würden später nichts nachprüfen und schon gar nicht probehören? Hältst du uns für dumme Anfänger?
da bezieht er sich wohl auf meine diesbezügliche Aussage, dass ich durchaus auf Nachmessung verzichte, da ich ohnehin (wie langweilig..) immer Deckungsgleichheit Simulation/Nachmessung hatte.
Und natürlich wird das Konstrukt nach Fertigstellung auch gehört, dafür ist es ja schließlich gebaut worden.

Sollten sich dann aber Ungereimtheiten ergeben, muss man (ich) sich eingestehen, dass das Pflichtenheft / das Konzept Fehler hatte und muss ggf. auf Los zurückziehen...

Gruß
Peter Krips
__________________
Kripston ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2017, 22:14   #42
Alexander
Heißmann-Acoustics
 
Registriert seit: 10.05.2010
Ort: Pommelsbrunn
Beiträge: 922
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Hallo

Zitat:
Zitat von nical Beitrag anzeigen
... sondern der ein freundliches zur-verfügung-stellen einer geleisteten arbeit darstellt, welche kilometer spart und von doch einigen dankbar angenommen wird.
Auch wenn dem Einen oder Anderen die Informationen nicht gefallen mögen, sollte dieser Aspekt mE auch gesehen werden.

Zitat:
Zitat von tiefton Beitrag anzeigen
Vielen Dank für den Artikel.
Sehr gerne, Thomas

Zitat:
Zitat von tiefton Beitrag anzeigen
Hallo,
Für Xover hat die Igdh das Hosting übernommen, findet ihr auf der Vereinswebsite. Dort gibt es auch ein kleines tutorial.
Die Arbeit von Alexander ist eine super Ergänzung und es wäre gut, das von beiden Seiten zusammen zu führen.
Super! Machen wir. Ich hatte keine Infos, wo Xover zu finden ist, und die Suchmaschine hat nichts geliefert.

@Peter:
Ich bin Dir gerade durchaus dankbar, daß Du auf Alles so ausführlich antwortest

@All
Es wurde eigentlich Alles gesagt ... Trotzdem

Es gibt eine Philosophie Lautsprecher sollten Wiedergabegeräte sein. Ein Wiedergabegerät soll Wieder-geben.
Ein Wiedergabegerät sollte zB auch keine Vorlieben für verschiedene Musikrichtungen haben.
Wenn ich bestimmte messtechnische Ziele verfolge (und das unterstelle ich jedem Entwickler, der ein Mikrofon vor seinen LS stellt), gibt es Techniken diese effektiver/einfacher bzw. überhaupt zu erreichen.
Über eine dieser Techniken habe ich einen Artikel geschrieben...

Viele Grüße
Alexander

Geändert von Alexander (13.02.2017 um 00:01 Uhr).
Alexander ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2017, 01:33   #43
Kalle
Vorsicht schräger Humor
 
Registriert seit: 01.12.2016
Ort: Düren
Beiträge: 651
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Hallo Alexander,

Dank für den interessanten Link, ich werde mich mal durcharbeiten.

Gruß Kalle

An einige andere, oben habe ich mehrfach geschrieben, dass ich die Simulationsmöglichkeiten nicht als Teufelszeug betrachte, sondern, wenn ich im Bereich der Lautsprecherentwicklung professionell arbeiten würde, ich sie auch einsetze , allein schon um bestehen zu können.........kann man oben gerne nachlesen..
Kalle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2017, 01:39   #44
jhohm
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Und warum, Kalle, bist du dann so dagegen, sie auch im Hobby einzusetzen?
Wieso reitest du immer auf ISO 9000 rum, was hat das mit Hobby zu tun?
Das habe ich schon einmal gefragt, vielleicht bekomme ich jetzt eine Antwort...
__________________
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jhohm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2017, 09:35   #45
MOD Gabrie
ausgeschieden
 
Registriert seit: 26.02.2016
Beiträge: 410
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Hallo Junx,
jetzt beruhigen wir uns bitte alle wieder!
Hier, das ist auch mein Hobby, bei dem ich gerne Spaß habe. Und manches Mal denke ich bei mir selber, Ganz toll, da hat wieder einer die drei überstehenden Bartstoppel im Gesicht des anderen entdeckt! -
Was dann auch schnell ins OT, Persönliche ab gleitet!
Bleibt bitte, sachlich beim Thema!
Herzlichen Gruß! Gabriel, im Namen
der Moderation!
MOD Gabrie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2017, 10:55   #46
jhohm
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Moin ,

ich habe den Verdacht, dass sich "Verstärkerklang" und "Boxenenwickeln nach Excel" gegenseitig aufschaukeln...

Ich entwickle die Weiche zwar nach Formel und Gehör, und es klingt gut, aber wehe, der Verstärker kommt mir der unbekannten Imedanz nicht klar, dann klingt es Mist...
Dann werden die tollsten Konstrukte ausprobiert, bis es endlich passt und die "Traumkombination" ist geboren...

Quasi Punkt 2 von Kaspies Statement

Zitat:
2) Die Kette ist ein komplexer Zusammenhang von Interpretation, Abmischung und deren Interpretation, Peripheriegeräten und deren Qualitäten ( CD Player Dreher Tonarm, System Riaa, VV....) Verstärker, Lautsprecher und Raum.
Was möchtest Du hier messen und wie wird Die Interpretation der
Würde mann bei der Boxenentwicklung gleich mit modernen Methoden arbeiten, würden solche Überraschungen ausbleiben, und man könnte einfach einen normal durchentwickelten Verstärker von der Stange nehmen, um Musik zu geniessen...

Den Raum lasen wir mal aussen vor; oder entwickelst Du eine neue Weiche, wenn Du das Wohnzimmer umstellst?
( Das ist ein Fall für MESSEN!!!! und DSP)

Gruß Jörn
__________________
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jhohm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2017, 13:00   #47
Kaspie
Loud`n`crazy
 
Registriert seit: 27.02.2014
Ort: Schwelm
Beiträge: 1.514
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Zitat:
Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
Moin ,

ich habe den Verdacht, dass sich "Verstärkerklang" und "Boxenenwickeln nach Excel" gegenseitig aufschaukeln...

Ich entwickle die Weiche zwar nach Formel und Gehör, und es klingt gut, aber wehe, der Verstärker kommt mir der unbekannten Imedanz nicht klar, dann klingt es Mist...
Dann werden die tollsten Konstrukte ausprobiert, bis es endlich passt und die "Traumkombination" ist geboren...

Quasi Punkt 2 von Kaspies Statement



Würde mann bei der Boxenentwicklung gleich mit modernen Methoden arbeiten, würden solche Überraschungen ausbleiben, und man könnte einfach einen normal durchentwickelten Verstärker von der Stange nehmen, um Musik zu geniessen...

Den Raum lasen wir mal aussen vor; oder entwickelst Du eine neue Weiche, wenn Du das Wohnzimmer umstellst?
( Das ist ein Fall für MESSEN!!!! und DSP)

Gruß Jörn
Hallo Jörn,
ein bischen Grundkenntniss gehört schon zum Handwerk.
Stangenware ist auch nicht so mein Ding.
Wenn der Verstärker nicht zu den Boxen passt, laüft irgend etwas schief.
Und ja, einen Kondensator habe ich schon des öfteren den neuen Raumumgebung angepasst.
Abgestimmt nach Ohr. Das ist kein großen Hexenwerk sondern bedarf Geduld und Muse.

Simprogs und Messungen sind ja kein Höllenwerkzeug, sondern sind dienliche Werkzeuge für die Entwicklung von Lautsprechern. Aber es zwingt einen doch keiner, deswegen seinen Menschenverstand einzusetzen und die kpl. Kette mit einzubeziehen?
Das ist aber etwas , was sich nicht simulieren und nachmessen lässt.
__________________
LG
Kay

Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)
Kaspie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2017, 20:17   #48
nical
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aber darum gehts ja.
es handelt hier um ein tool, das menschen, welche LS nach prof. kriterien entwickeln wollen, die arbeit wesentlich zu erleichtern scheint = so weit wie möglich objektiv.
du sprichst von einer sehr subjektiven vorgangsweise - erlaubt ist, was gefällt - mehr oder weniger.
ist ja in ordnung; völlig in ordnung.
nur versteh ich nicht, was die ganzen einwände hier sollen - sind aus meiner sicht völlig deplaziert.
wenn jemand eine sehr brauchbare technische zeichnung erstellt, die einiges erhellt und vereinfacht, fang ich ja auch nicht an, davon zu schwärmen, wie schön doch meine aquarelle sind.
andere spielwiese.
gruß reinhard
nical ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2017, 20:46   #49
EMP
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Dein Beispiel mit der technischen Zeichnung fasst diese Diskussion meiner Meinung nach perfekt zusammen
__________________
Viele Grüße
EMP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2017, 21:49   #50
Alexander
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Ich denke das Thema hat jeden Faden verloren, oder? Trotzdem schön daß wir darüber gereded haben!
Ausführlich auf Alles einzugehen macht wohl keinen großen Sinn mehr. Für diejenigen die sich für das eigentliche Thema

Zitat:
"Simulation vs. Realität"
noch interessieren ...

Ich habe über die Technik der software gestützten Frequenzweichenentwicklung, und deren manigfaltigen Möglichkeiten, einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Herzliche Grüße
Alexander
Alexander ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 08:52   #51
jhohm
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Zitat:
Zitat von Franky Beitrag anzeigen
Es gibt aber nun mal Leute die z.B. auf große Magnetostaten, Linienstrahler, Hornsysteme oder offene Schallwände stehen. Die haben alle was spezielles und lassen sich nicht einfach über einen Kamm scheren. Mehr wollte ich garnicht sagen.
Trotzdem kann man doch auch dafür die Gehäuse, Weichen und Entzerrungen durch Messen und Simulieren bestimmen und ist nicht mehr auf Trial and Error angewiesen...
__________________
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jhohm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 09:13   #52
Joern
hört-zu
 
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Moin
Zitat:
Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
T....ist nicht mehr auf Trial and Error angewiesen...
was macht Euch eigentlich so sicher, dass eine "Zu Fuß Entwicklung" so was wie "Stochern im Nebel" ist und quasi Ausschließlich "Try and Error" sei ?

Wie wird dann angefangen ?

Beispiel ein Tieftöner, der irgendwo bei 2000Hz getrennt werden soll.

Das überlegen sich doch sowohl der "EDV-Mensch" als auch "Praktisch Aufbauer/Handwerker" auf gleiche Weise, dass das schon mal ein guter Anfang sei.

Der Unterschied:
- Der Eine gibt einige Zahlen/Werte in ein EDV Programm ein
- Der Andere sucht sich das Teil mit diesem Werten aus seiner Schublade raus und steckt zusammen.

Gleich:
Beide bekommen ein Ergebnis.
Verschieden:
- Der eine auf Knopfdruck und bewertet mit den Augen (Bildschirm).
- Der Andere holt seinen Meßrüssel raus und bewertet mit den Augen (Bildschirm). Er kann/könnte sofort auch seine Ohren fragen.

Ich sehe da wenig Unterschiede, wenn das zielgerichtet durchgeführt wird.

Wie aus vielen Postings in Foren zu lesen ist - immer dann, wenn die Simus "weglaufen" - ist auch der Umgang mit EDV keinesfalls selbstverständlich.
Wahllos "Knöpfchendrücken" wird genausoviele Zufallstreffer in die eine oder andere Richtung enthalten wie "wahllos in die Teilekiste greifen".

Es sind halt einfch zwei verschiedene Werkzeuge, um den gleichen Weg zu gehen.
Ich glaube, dass Simus schneller sind und man einfacher mehrere (un-)abhängige Parameter durchspielen kann.

Erfahrerne Handwerker können das eben auch "immer noch" sozusagen "zu Fuß" und wenn Ihnen diese Arbeitsweise liegt, nehmen sie die auch.

Hat wohl auch ein bißchen was mit unterschiedlichen Generationen zu tun - EDV im weiteren Sinne bekommen schon unsere Kinder in die Hand gedrückt und fangen an, damit zu arbeiten.
Andere haben das erst nach langer praktischer Erfahrung als "Zusatzwerkzeug" kennengelernt.

So ein bißchen frg ich mich, welche Gründe es gibt, sich immer mehr auf extrem-Standpunkte einzuschießen und den jeweils anderen Standpunkt zu ""bekriegen".... Gibt's sonst nix im wahren Leben ?

Wo bleiben die "Zwischenmöglichkeiten" von schwarz und weiß ?
50 Grautöne gibt es gerade in der 2.Auflage im Kino - macht 100 Zwischentöne.
__________________
Beste Grüße
Jörn

what the bleep do we ... - listen to ?

Bedenke gut, was Du wünschst ! So ein Wunsch kann auch mal in Erfüllung gehen...
Joern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 09:40   #53
jhohm
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@ Jörn,

aber fängt nicht der Unterschied schon vorher an?

Ich überlege doch ersteinmal, was ich will.
Dann entscheide ich anhand von Messwerten, welche(s) Chassis ich nehme bzw wie sich die vorgegebenen Chassis verhalten.

Nachem die Chassis in der vorgegebenen Behausung eingebaut sind, mess ich wieder und mit diesem Messungen füttere ich das Simulationsprogramm.

So weit ist es alles technisch.
DANACH kommen die "Künstlerischen Feinheiten", möchte ich eine Betonung des Hochtonbereiches; oder eine Mittenabsenkung, oder gar einen Bassbuckel?

Bei der Try and Error-Entwicklung nehme ich Chassis, aber auf Grund von welchen Auswahl-Kriterien?
Die ganz harten nehmen sie nach dem Leumund ( der geht bis 3 kHz, das denke ich!), oder sie sehen sich immerhin Messwerte an.
Dann wird nach Formel etwas aufgebaut, und so lange angepasst, bis es dem Gehör gefällt.
Soweit, so gut.
Aber : was ist mit der impedanz? Geht die ggfs soweit in den Keller, das der Verstärker in Mitleidenschaft gezogen wird?
Darüber habe ich bei der Try-Error-Methode keine Kontrolle...
Hier ist alles Tagesformabhängig...
Der Mittelweg wäre, messen, aufbauen, messen, ändern, hören, messen, ändern, messen hören, etc.
Geht auch, geht gut, dauert aber sehr lange.
Man lernt sehr viel dabei, und zu Anfang macht es auch Spaß...
Nur, wenn man sich verrennt, kommt man nicht weiter, bzw verschenkt Potential...

Da hilft einem ein Simuprogramm doch etwas auf die Sprünge...

Gruß Jörn
__________________
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jhohm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 09:46   #54
newmir
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Zitat:
Zitat von Joern Beitrag anzeigen
Es sind halt einfch zwei verschiedene Werkzeuge, um den gleichen Weg zu gehen.
Ich glaube, dass Simus schneller sind und man einfacher mehrere (un-)abhängige Parameter durchspielen kann.
Ich denke damit hast Du die Diskussion auf den Punkt gebracht.

Allerdings denke ich der Unterschied ist doch groesser .... Simus sind SEHR VIEL schneller .... wenn man die ganze Iterationenkette bedenkt ... Raussuchen, Loeten oder Klemmen, Messen ....je nach Routine wuerde ich den Faktor Zeit bei 10 - 100 sehen. Und das ergibt dann eben doch alleine deswegen wieder eine neue Dimension. Natuerlich nur, wenn man nicht wild durcheinander probiert ... aber systematisches Durchprobieren ergibt nach meiner Erfahrung dann ein viel besseres Verstaendniss dafuer, warum passiert da was und welche Trends ergeben sich ... am Ende ein besseres Verstaendniss fuer die Zusammenhaenge. Geht auch auf herkoemliche Weise, aber braucht halt viel laenger ...am Ende schaffst du die Erfahrungen, die Du in 30 Jahren machst in einem Jahr .... Teilweise muss ich ja garkeine Box mehr bauen und kann trotzdem schon eine Menge lernen.

Aber bei einer wichtigen Frage muss ich dann doch bauen ....wie klingt es in meinen Ohren.
__________________
Herzliche Gruesse
Michael
newmir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 10:18   #55
Joern
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Zitat:
Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
Bei der Try and Error-Entwicklung nehme ich Chassis, aber auf Grund von welchen Auswahl-Kriterien?
Die ganz harten nehmen sie nach dem Leumund ( der geht bis 3 kHz, das denke ich!), oder sie sehen sich immerhin Messwerte an.
Dann wird nach Formel etwas aufgebaut, und so lange angepasst, bis es dem Gehör gefällt.
Soweit, so gut.
Aber : was ist mit der impedanz? Geht die ggfs soweit in den Keller, das der Verstärker in Mitleidenschaft gezogen wird?
Darüber habe ich bei der Try-Error-Methode keine Kontrolle...
Hier ist alles Tagesformabhängig...
Hi

wie schön, dass Du das in ICH - Form geschrieben hast.

Es könnte ja, sein, dass andere da etwas anders rangehen. ..
An den praktischen Aufbau, Überlegungem Umsetzungen meine ich ....

Ich finde es schon fast dreist, für wie "Blöd" und "einfallslos" hier praktisch arbeitende Menschen dargestellt werden.

Oder sagen wir mal, angenommen werden.

Nein, Namenvetter - für diese Übertragung Deiner eigenen Denkweise stehe ich Dir nicht zur Verfügung.
Die darf schön bei Dir bleiben.
__________________
Beste Grüße
Jörn

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Bedenke gut, was Du wünschst ! So ein Wunsch kann auch mal in Erfüllung gehen...
Joern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 10:24   #56
jhohm
Erfahrener Benutzer
 
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Zitat:
Zitat von Joern Beitrag anzeigen
Hi

wie schön, dass Du das in ICH - Form geschrieben hast.

Es könnte ja, sein, dass andere da etwas anders rangehen. ..
An den praktischen Aufbau, Überlegungem Umsetzungen meine ich ....

Ich finde es schon fast dreist, für wie "Blöd" und "einfallslos" hier praktisch arbeitende Menschen dargestellt werden.

Oder sagen wir mal, angenommen werden.

Nein, Namenvetter - für diese Übertragung Deiner eigenen Denkweise stehe ich Dir nicht zur Verfügung.
Die darf schön bei Dir bleiben.
Danke Jörn,

Das Du mich so falsch interpretierst...

Zitat:
ich Chassis, aber auf Grund von welchen Auswahl-Kriterien?
so ist es gemeint.

Aber nett, wie Du mir versuchst, mich als doof darzustellen!

Deine Denkweise ist zum Glück nicht die Meine!
__________________
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jhohm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 12:01   #57
nical
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kapiers oft nicht - ich hab schon in einer reihe von berufen gearbeitet, hab auch eine reihe von ausbildungen.
manchmal ist das bauchgefühl der beste ratgeber, dann wieder sollte man sich doch eher auf harte fakten verlassen;
mal ist kreativität gefragt, dann wieder die fähigkeit, zahlen möglichst fehlerfrei zu kombinieren.
ich nehm immer - je nach anforderung - das beste und dienlichste aus beiden welten.
wenn ich tischler bin und jemand kommt mit einem neuen messwerkzeug, das mir ermöglicht, eine reihe von maßen schnell und einfach zu erfassen, schick ich ihn ja auch nicht zum teufel, weil ich so stolz bin auf meine fähigkeit, so genau zu schätzen, sondern sag "cool, kann man brauchen, erspart zeit".
das hat doch keinen einfluss auf meine kreativität - ich hab viell. mehr zeit, an dem zu feilen, was mir wichtig ist.
wer kann bloß auf die idee kommen, dass ein messtechnisch durchentwickelter LS nicht mehr gehörmäßig abgecheckt werden muss?
das werkzeug ist doch bloß der diener und nicht der herr.
ich denk mir, paktisch alle messen.
kaum jemand stimmt bloß noch rein nach gehör ab.
der eine halt mehr, der andere weniger.
die aufregung um das ganze versteh ich nicht.
ich glaub auch nicht, dass alexander seine kreationen zum schluss nicht mehr abhört, oder dass franky aufs messen gänzlich verzichtet.
das ziel ist doch bei allen ein guter speaker.
gruß reinhard
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Alt 15.02.2017, 12:23   #58
Alexander
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Hallo Reinhard

Ich verstehs auch nicht ...
Ich unterstelle jedem, der ein Messmikrofon in die Hand nimmt, daß er auch irgendein messtechnisches Ziel verfolgt...und die Simulation ist nichts als ein Werkzeug diese Ziele zu erreichen.

Allerdings, und daher vlt. die Gegenwehr ... Es gibt ein paar Dinge, die zu Fuß einfach nicht gehen, und die habe ich im Artikel halt auch erwähnt.
Ich finde zB den Part des "Fehlerdiagnosetools" gerade, wenn ich nicht nur einen LS baue, sondern will, daß andere nachbauen, sehr wichtig. Und der Punkt war ja auch der Beginn der Diskussion!

Ich freue mich, das inzwischen ein paar Beiträge "On-Topic" sind

Herzliche Grüße
Alexander
Alexander ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 12:52   #59
FoLLgoTT
Und so beginnt es...
 
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Zitat:
Zitat von Joern Beitrag anzeigen
Ich finde es schon fast dreist, für wie "Blöd" und "einfallslos" hier praktisch arbeitende Menschen dargestellt werden.
Wie kommt eigentlich immer die Vorstellung zustande, Arbeiten per Simulation wäre nicht praktisch? Ist praktisch für dich nur Säge, Lötkolben und Schraubendreher? Dann gehört das Ausrechnen auf Papier genauso wenig dazu.


Zitat:
Zitat von newmir
Simus sind SEHR VIEL schneller
Allerdings. Was ich durch die vielen Monate mit ABEC gelernt habe, hätte ich ohne Simulation nie lernen können. Gerade weil es so einfach ist, quasi auf Knopfdruck Wirkprinzipien getrennt zu untersuchen, wächst das Verständnis viel schneller als nur durch Prototypen (die natürlich nie fehlen sollten).


Zitat:
Zitat von thewas
Es ist ja nicht dass die "Ratios" schon immer so das Hobby betrieben haben und am Anfang nicht als "Emos" wie fast jeder der in diesem Hobby anfängt. Da mal drüber selber nachdenken.
Das ist ein ganz wichtiger Satz und ich denke, das trifft auf so gut wie alle "Ratios" zu. Die "Emos" (geiles Wort! ) sehen aber immer nur den Istzustand des "Ratios" und nicht, wie er da hingekommen ist.


Zitat:
Zitat von Joern
Hat wohl auch ein bißchen was mit unterschiedlichen Generationen zu tun
Ich denke sogar, dass man diesen Faktor nicht unterschätzen sollte. Meine Generation ist mit dem PC aufgewachsen. Für uns ist es normal, damit zu arbeiten und ihn auch in meiner Freizeit als Arbeitsgerät zu benutzen. Demgegenüber haben die älteren Semester noch gelernt, alles mit der Hand auszurechnen. Das lässt sich nicht so leicht ablegen, auch wenn der Fortschritt diese Arbeitsweise inzwischen weitestgehend überholt hat. Das ist nicht abwertend gemeint. Aber kaum ein Ingenieur entwirft heute noch was auf Papier.

Zitat:
Zitat von nical
das hat doch keinen einfluss auf meine kreativität - ich hab viell. mehr zeit, an dem zu feilen, was mir wichtig ist.
Genau. Kreativität kann man vor allem beim Konzept ausleben. Der Rest ist mehr oder weniger Fleißarbeit.
__________________
Gruß
Nils

Dokumentationen und Wissenswertes
FoLLgoTT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 12:55   #60
LarsLarsen
D.A.U.
 
Registriert seit: 10.03.2015
Ort: Augsburg
Beiträge: 508
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Ich denke, dass da auch vieles dem Umstand des nicht Kennens geschuldet ist. Wenn man noch nie die Messen-Simulieren-Aufbau-Testen/Hören-Schiene ausprobiert hat, ist man halt misstrauisch. Wenn man noch nie versucht hat, einen bestehenden Lautsprecher zu verbessern, in dem man "Eingeweide" austauscht und den Lautsprecher mal richtig durchmisst, dann denkt man ja auch, dass man den besten Lautsprecher der Welt vor sich hat.
Früher brauchte ich einen riesigen Vorrat an Bauteilen hier, damit ich mit Messen einen Lautsprecher fertig entwickeln konnte. Wenn ich da wegen Impedanz- oder Phasenproblemen die Topologie der Weiche ändern musste, dann war das eine mittlere Katastrophe. Dank der Simulation, kann ich schon vorher genau abschätzen, wie das Ergebnis aussehen wird. Ich sehe Phasen- und Impedanzprobleme schon vor der ersten Bestellung von Weichenbauteilen und kann darauf reagieren. Sogar das Abstrahlverhalten lässt sich genau mit Xover simulieren...
Wenn ich mir dann die ganzen Tools für die Gehäuseberechnung angucke, dann kann ich dank Edge, Virtuixcad usw sogar schon dort erste Aussagen zum Abstrahlverhalten machen und kann den Baffle-Step schon in der Plannung möglichst weitgehend an den Kragen gehen.
Wer sich diese Möglichkeiten entgehen lässt, der macht sich das Leben nur unglaublich und vollkommen unnötig schwer. Vielen Dank Alexander für den gut geschriebenen Artikel! Ich hatte gehofft, dass gerade die Ohren-Fraktion sich das auch einfach mal anguckt und nicht mit ihren Stereotypen, den Thread kappert. Schlussendlich Schliesst das eine das andere ja gar nicht aus. Aber gerade wenn man hunderte an Euro in den Vintagekram steckt, sollte man doch auch Interesse haben, daraus das Maximum herauszuholen. Das einige Chassis von damals auch heute noch guten Sound machen können, bestreitet auch niemand...
LarsLarsen ist offline   Mit Zitat antworten
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