DIY-HIFI-Forum

Zurück   DIY-HIFI-Forum > Lautsprecher > Eigenentwicklungen
Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
 
Themen-Optionen
Alt 06.10.2017, 21:20   #101
Gaga
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 1.313
Standard So langsam aber sicher...

Hallo Chlang und Manfred,

Zitat:
macht Spaß hier!
Danke, mir gerade auch.

Zitat:
Wie wäre es mit einem gekoppelten Pendel, das durch die beiden Membranen gebildet wird. Bei Parallelschaltung verhindert die Dämpfung des Verstärkers das Schwingen, bei serieller Schaltung kann die Dämpfung durch den Verstärker durch Impedanzunterschiede der beiden Chassis weniger zum Tragen kommen.
Miss doch mal die Impedanzen der eingebauten Chassis einzeln, damit wir ein bisschen mehr Futter zum Raten haben...
OK. Impedanzmessung mit Verstärker und 32Ohm Widerstand...

Die Impedanz des außen eingebauten CP-104, einzeln:


Die Impedanz des innen eingebauten CP-104, einzeln - im Vergleich zu der Messung des außen eingebauten CP-104:


Die Impedanz beider CP-104, parallel geschaltet - im Vergleich zum CP-104 außen, einzeln:

So weit, so gut. Bei der Parallelschaltung war die Welt ja in Ordnung.

Aber was ist bei der Seriellschaltung los?

Die Impedanz beider CP-104, seriell geschaltet - im Vergleich zum CP-104 außen, einzeln:


Ähem. Jetzt hatte ich die wieder Impedanzerhöhung bei 210 Hz erwartet, so wie bei den beiden Einzelmessungen....
Zitat:
Bei Parallelschaltung verhindert die Dämpfung des Verstärkers das Schwingen, bei serieller Schaltung kann die Dämpfung durch den Verstärker durch Impedanzunterschiede der beiden Chassis weniger zum Tragen kommen.
Doch eine Wechselwirkung zwischen den CP-104 und dem Verstärker?

Und wie sieht's im SPL mit und ohne den seriellen Messwiderstand aus? So:


Die 210Hz-Reso ist da, mit oder ohne den seriellen Widerstand.

Und die Kontrollmessung dazu, die CP-104 in Parallelschaltung?

Wieder weg, die 210Hz Reso...

Zitat:
Hmm, bei min. Zwischenkammer ( Post 41 ) tritt der Effekt nicht auf, muss also was mit der Federsteifigkeit des "koppelvolumens" zu tun haben...
( irgendwo stand geschrieben, so klein wie möglich...). Also mal mit Styropor ausfüllen. Erwartung: Frequenz steigt und Ausprägung sinkt ( und verschwindet am Ende ganz )...
Ja, hatte ich auch gelesen, finde ich aber gerade nicht wo. Ich versuche auch mal das Koppelvolumen zu verkleinern...

Grüße,
Christoph

Geändert von Gaga (06.10.2017 um 21:44 Uhr). Grund: Zusätzliche Messungen...
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2017, 07:39   #102
adicoustic
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.09.2016
Beiträge: 233
Standard

Dann geb ich auch mal meinen Tipp ab: Du hast Dir eine Übertragungsleitung gebastelt. Durch Laufzeitunterschiede der front- und rückseitig abgestrahlten Wellenfronten kommt es bei ca. 1,7 kHz zu einer Auslöschung. Heißt, die Positionen der Auslöschung und der Überhöhung müssten von der Position des Mikrofons abhängig sein.



__________________
LG
Adi
adicoustic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2017, 16:56   #103
Gaga
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 1.313
Standard Die 1.8 kHz Resonanz und das Koppelvolumen...

Moin zusammen,

denn will ich mal wieder.

Zitat:
Dann geb ich auch mal meinen Tipp ab: Du hast Dir eine Übertragungsleitung gebastelt. Durch Laufzeitunterschiede der front- und rückseitig abgestrahlten Wellenfronten kommt es bei ca. 1,7 kHz zu einer Auslöschung. Heißt, die Positionen der Auslöschung und der Überhöhung müssten von der Position des Mikrofons abhängig sein.
Dazu eine Messung der beiden CP-104, isobarisch, parallel in 1cm, 10cm und 20cm Entfernung (axial vor dem CP-104):


Die 1.7 kHz Auslöschung bleibt ziemlich stabil bestehen.

Dann also weiter damit:
Zitat:
Wie wäre es mit einem gekoppelten Pendel, das durch die beiden Membranen gebildet wird.
Dazu eine Messung der beiden CP-104 zusammen und jeweils einzeln, um die Interaktion der beiden Treiber besser zu sehen. Für diese Messungen habe ich wieder den Boden (und damit das BR-Rohr) abgenommen, um die 1 kHz-Resos zu vermeiden. Im offenen Rohr ist Dämpfungsmaterial eingebracht. Die Messungen wurde jeweils nah vor dem (äußeren) CP-104 gemacht:


Aha. Eine Menge Informationen. Ich versuche mich mal:
- Blau - der äußere CP-104 alleine:
Die 1.8 kHz Reso ist zu sehen, ebenfalls das Aufbrechen der Membran bei 6 kHz.
- Rot - der innere CP-104 alleine:
Hat ein SPL-Maximum bei knapp unter 200Hz ('Schwingen Passivmembran' äußerer CP-104? Und Ursache für die 200Hz-Reso bei serieller Schaltung?). SPL-Peaks bei 1.8kHz und 2.1kHz (und bei jeweils halber Frequenz, also 900Hz und 1.1kHz). Der 1.8kHz-Peak passt zur 1.8kHz-Reso, die beim äußeren CP-104 zu sehen war. Das Aufbrechen den Membran bei 6kHz ist weit weniger zu messen, da hier die Membran des äußeren CP-104 zwischen ist.
- Grün - beide CP-104 parallel:
Bei bei niedrigen Frequenzen ist nicht mehr viel los, da ohne Boden gemessen. Insgesamt im Vergleich niedriger SPL - wegen der zusätzlich (zu) hohen Masse des (zu großen) Koppelvolumens? Die 1.8kHz-Reso ist zu sehen.

Da der heftige SPL-Peak bei 1.8 kHz vom inneren CP-104 stammt (sich dort messen lässt), vermute ich die Ursache im Koppelvolumen zwischen den beiden Treibern.
Ich blicke immer noch nicht, warum die 'Passivmembran-Wirkung' des äußeren CP-104 bei Parallelschaltung der beiden Treiber nicht zur Wirkung kommt.

Daher noch ein Blick auf das Koppelvolumen:
Zitat:
Hmm, bei min. Zwischenkammer ( Post 41 ) tritt der Effekt nicht auf, muss also was mit der Federsteifigkeit des "koppelvolumens" zu tun haben...
( irgendwo stand geschrieben, so klein wie möglich...). Also mal mit Styropor ausfüllen. Erwartung: Frequenz steigt und Ausprägung sinkt ( und verschwindet am Ende ganz )...
Hier die Messung der beiden CP-104 in Parallelschaltung ohne und mit einem in das Koppelvolumen eingebrachten Stück Styropor:




Hmm. Passiert was? Yep: Die 1.8 kHz-Reso verschiebt sich, allerdings etwas zu niedrigeren Freqeunzen hin (ca. 1.6kHz). Der SPL erhöht sich etwas - vermutlich durch die erniedrigte bewegte Masse bei kleinerem Koppelvolumen.

Zum Koppelvolumen bei Compound-Anordnung (isobaric) schreibt Sven (not0815, auch hier im Forum unterwegs) auf seiner Homepage hier:
Zitat:
In der Praxis ist das Koppelvolumen weder 0 ltr. noch 100-prozentig dicht. Deshalb verändern sich alle TSP mehr oder weniger stark gegenüber dem Einzelchassis. Die Luft des Koppelvolumen hat eine Masse von ca. 1,18 g/l die sich zur bewegten Masse der beiden Einzelchassis addiert. Durch die gegenüber dem Einzelchassis mehr als doppelt so hohe Masse sinkt die Resonanzfrequenz fo und Qm, Qe und damit Qt ändern sich. Da das Absinken der Resonanzfrequenz quadratwurzel-proportional zur Erhöhung der Masse erfolgt, sinkt das Vas des Compound-Chassis auch bei einem Koppelvolumen von mehr als 0 lt. auch nur um die Hälfte des Vas eines Einzelchassis. Allerdings sinkt aufgrund der erhöhten Masse der Wirkungsgrad um mehr als 3dB gegenüber dem Einzelchassis. Da aber bei einer Parallelschaltung der Chassis zum Compoundchassis der doppelte Strom fließt, steigt hierdurch der Pegel wieder um 3.dB, so daß sich in der Praxis bei Parallelschaltung der Pegel gegenüber einen Chassis nur im Verhältnis des durch das Koppelvolumen bedingten Massezuwachs verringert.
und
Zitat:
Desweiteren kann das Koppelvolumen nicht unendlich groß gewählt werden. Je größer das Koppelvolumen wird, um so mehr wirkt sich die Federsteifigkeit des Koppelvolumens aus. Bei kleinen Volumen sind die Chassis faktisch fest über die Membranflächen (via Koppelluft) verbunden, aber bei größeren Volumen ist die Verbindung der Einzelchassis weicher, jeder Treiber führt ein größeres Eigenleben. Nach meiner Erfahrung sollte das Koppelvolumen 10% bis 20% des Einbauvolumens, bzw. besser die Koppelmasse 10% bis 20% der bewegten Masse des Einzelchassis nicht überschreiten.
Das Koppelvolumen und die damit einhergehende Erhöhung der bewegten Masse werde ich für die CP-104 noch berechnen. Im nächsten Beitrag dann.

Was meint ihr soweit?

Grüße,
Christoph
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2017, 20:03   #104
Bizarre
HSG Franken
 
Registriert seit: 03.12.2013
Ort: Hammelburg
Beiträge: 651
Standard

Ändert sich bei red. Koppelvolumen auch was am "seriellen" 210Hz Peak? Zwischen 1 und 4kHz siehts ja schon deutlich besser aus, wie ich meine.( seriell sollte das dort ja ähnlich sein ).
__________________
Bizarre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2017, 22:10   #105
adicoustic
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.09.2016
Beiträge: 233
Standard

Zitat:
Zitat von Gaga Beitrag anzeigen
Moin zusammen,

denn will ich mal wieder.

Dazu eine Messung der beiden CP-104, isobarisch, parallel in 1cm, 10cm und 20cm Entfernung (axial vor dem CP-104):


Die 1.7 kHz Auslöschung bleibt ziemlich stabil bestehen.
Schau Dir mal die Kurvenverläufe genau an, diese steilflankigen Sprünge. Das sind keine Resonanzen. Und: zwischen den Messungen sind deutliche Unterschiede. Heißt, der Messabstand hat scheint doch einen Einfluss zu haben.

Dann hab ich Leonardo TL angeworfen und versucht, etwas Deinem Aufbau entsprechendes zu stricken. Der Kurvenverlauf um 1,8 kHz hat verdammt viel Ähnlichkeit mit Deiner Messung. Zufall?

Angehängte Grafiken
Dateityp: png 20171007 Mission CP-104 vented.png (32,9 KB, 208x aufgerufen)
__________________
LG
Adi
adicoustic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.10.2017, 21:21   #106
Gaga
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 1.313
Standard Der Wald vor lauter Bäumen...

...oder das Wort zum Sonntag.

Moin zusammen,

nochmal die hartnäckige 1.8 kHz Reso. Die sich bislang nur schwer erklären ließ, also doppelt nervt.

Natürlich kann ich den W2-803SM ein ganzes Stück unter 1.8 kHz trennen. Aber ich möchte unabhängig davon verstehen, woher die Reso kommt - und wie ich sie ggf. weg bekommen kann.

Warum der Wald vor lauter Bäumen? Ich hatte mich zwischendurch an einen Beitrag von JFA im ABEC-Thread erinnert - und dann blöder Weise wieder aus den Augen verloren.

Worum ging's?
Zitat:
wir verwenden für Mitteltöner aus Kosteneffizienz bzw. auch aus konstruktiven Gründen manchmal Plastikkammern. Bisher war das (scheinbar) nie ein Problem, aber bei einem neuem Mitteltöner mit "etwas" größerem Magnet hatte ich plötzlich eine Riesenmacke im Frequenzgang, die auch nicht mit Dämpfungsmaterial wegging.
Aha. Eine Plastikkammer (hier Röhre) und Mitteltöner mit großem Magneten. Und eine 'Riesenmacke im Frequenzgang, die auch nicht mit Dämpfungsmaterial wegging'.

Ein Blick auf das Koppelvolumen (und das BR-Volumen) mit dem CP-104 verrät: Eine Röhre mit einem Tief-Mitteltöner mit relativ großem Magneten.

Was war passiert? JFA erklärt's hier.
Zitat:
Im Anhang ist das passende Ersatzschaltbild für das Problem. Bei einem IHA werden normalerweise der Port (hier Magnet genannt) und das zweite Volumen V2 auf die Längsresonanz des Gehäuses (V1) abgestimmt. Während das Gehäuse bei der Resonanz einen hohen akustischen Widerstand präsentiert und die Membran bremsen würde, schließt der Serienresonanzkreis aus V2 und Tunnel (Magnet) diesen Widerstand kurz, die Membran kann sich weiter frei bewegen.

In diesem Fall gibt es keine Längsresonanz in V1, aber es bildet sich aus V1 und Magnet ein Parallelkreis, der ebenfalls die Membran bremst.

Und deswegen geht das Problem auch nicht weg, wenn man V2 mit Dämpfungsmaterial stopft.
Netterweise hat JFA gleich ein ABEC-Skript zur Simu mit angehängt.

Hier eine kurze Simu, die das Problem zeigen soll. Zunächst 'nur' die 7cm tiefe Kammer mit dem Koppelvolumen zwischen den beiden CP-104, mit dem oberen CP-104. Sieht ungefähr so aus:


Dazu die Simu des SPL in 1m Entfernung:


Eine Reso etwas unter 2 kHz.

Zur Kontrolle, die selbe Simu, nur mit einem kleinen Magentdurchmesser von nur 2cm. Sieht so aus:


Und der SPL dazu:


Die Reso wandert zu hohen Frequenzen hin und wird kleiner...

Zurück zur Messung mit und ohne zusätzlich eingebrachtem Styropor aus Beitrag #103:


Wieso ist da die Reso nach Eintrag des Styropors nach unten gewandert? Ich hatte lediglich dazu geschrieben, dass ich das Koppelvolumen verkleinert hatte, jedoch nicht, wo ich das Styropor angebracht hatte. Ich habe (um die Membran des unten sitzenden CP-104 nicht zu berühren) einen Styropor-Ring am Magenten des oberen CP-104 angebracht und damit den 'Port' (die Fläche zwischen Magnet und Seitenwand) des IHA weiter verkleinert...

Was nu? Diese Erklärung der 1.8 kHz-Reso erscheint mir im Moment am besten zu passen.

Wie weiter? Ich mache sobald ich wieder etwas Zeit finde noch genauere Simus des CP-104-Gehäuses.

Und dann? Versuche ich die Reso etwas nach oben (zu höheren Frequenzen hin) zu schieben. Und ich muß mich um die 1kHz-Reso der BR-Rohrs kümmern...

Hatte denn doch was mit dem Koppelvolumen zu tun...
Zitat:
Die 1,8 KHz Reso kann eigentlich nur von der Zwischenkammer stammen...


Bis dahin, Grüße,
Christoph
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2017, 20:59   #107
Gaga
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 1.313
Standard Die 1.8 kHz Reso - ABEC Simu

Hallo zusammen,

Zitat:
Ich mache sobald ich wieder etwas Zeit finde noch genauere Simus des CP-104-Gehäuses.
Hier also die (immer noch vereinfachte) Simu des Gehäuses mit Koppelvolumen, nun mit 2 CP-104 in isobarischer Anordnung mit dem Magneten in der Koppelkammer:


Die rückseitge BR-Kammer ist vereinfacht durch ein kleines Gehäuse mit stark dämpfender Rückwand dargestellt.

Die beiden Treiber sind parallel geschaltet, der SPL in 1m Entfernung axial sieht so aus:


Wenn 2 Treiber auf die Kammer arbeiten, wird die Reso stärker - was auch besser zur Messung passt.

Jetzt muss ich rausfinden, wie sich die 1.8 kHz Reso verhindern oder zu hohen Frequenzen hin verschieben lässt.

Bis dahin, Grüße,
Christoph
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2017, 17:35   #108
Gaga
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 1.313
Standard Die 1.8 kHz Reso - wie dämpfen?

Moin, Moin,

Zitat:
Jetzt muss ich rausfinden, wie sich die 1.8 kHz Reso verhindern oder zu hohen Frequenzen hin verschieben lässt.
Ja, wie denn nu? Der Einfachheit halber zunächst mit der einfachen Kammer, mit einem Treiber, wie in Beitrag #106.

Nach diversen Dämpfungs-Simulationen (wieder auf Basis des ABEC-Skripts von JFA - nochmal vielen Dank bei der Gelegenheit!) schien die Dämpfung der Bodenplatte unten sehr gut zu funktionieren (grün, Dämpfung 50%):


Der SPL:

Weg isse, die Reso.

Blöderweise sitzt aber bei der isobarischen Anordnung genau da der zweite Treiber. Daher der Versuch, hinten am Magneten zu dämpfen (wieder grün, Dämpfung 50%):


Der SPL:

Sieht auch noch ganz ok aus.

Würde das (Dämpfung an der Rückseite des Magneten) auch bei der isobarischen Anordnung helfen (wie im letzten Beitrag gezeigt), bei der die Reso ja noch stärker war?


...und der SPL:

Nicht perfekt, könnte aber ausreichen. Vorausgesetzt, ich erreiche praktische die 'Simu-Dämpfung' von 50%.

Das werde ich wohl einfach ausprobieren müssen.

Offen bleibt auch noch die Frage, wie gut die Verkleinerung des Volumens über dem Magneten hilft. Wär' ja schlimm, wenn keine Fragen mehr offen blieben.

Bis denn,
Christoph
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2017, 18:18   #109
Oldie
Schrott wird wieder flott
 
Registriert seit: 07.01.2010
Ort: München
Beiträge: 1.565
Standard

Hallo Christoph,

wenn ich's richtig interpretiere, dann hast du die Dämpfunsmaßnahme in der hinteren grossen Rückkammer simuliert ?

Wenn man jetzt einen Ring aus Basotect auf die mittlere Länge (10 cm) der hinteren Rückkammer einbringt, der das BR umschliesst und mit deer Gehäusewand abschliesst ?

Kann man das simulieren ?

Grüsse Michi
__________________
Zitat von A.E.
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.


Erst wenn der Sub die Katze inhaliert, kickt der Bass richtig

Oldie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2017, 19:14   #110
Gaga
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 1.313
Standard

Hi Michi,

ja, ich habe zwei Dämpfungsmaßnahmen simuliert, die Dämpfung der großen BR-Kammer und die Dämpfung der der 'Compound-Kammer' durch Dämpfung an der Hinterseite des Magneten des oberen CP-104 (der CP-104, der halt in die 'Compound-Kammer' guckt.

Zitat:
Wenn man jetzt einen Ring aus Basotect auf die mittlere Länge (10 cm) der hinteren Rückkammer einbringt, der das BR umschliesst und mit deer Gehäusewand abschliesst ?
Merci - ich denke, ich werde das so versuchen.

Zitat:
Kann man das simulieren ?
Hmm, dazu muss ich anstelle der kleinen Rückkammer des unteren CP-104 das reale BR-Gehäuse simulieren - und den Basotect-Ring auf halber Höhe. Denke das sollte gehen, aber da muss ich ein wenig knobeln...

Im aktuellen Modell habe ich vereinfacht, indem ich hinter dem unteren CP-104 eine ordentlich dämpfende Rückwand simuliert habe.

Grüße,
Christoph

Geändert von Gaga (15.10.2017 um 22:46 Uhr).
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2017, 22:24   #111
Gaga
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 1.313
Standard

Tach,

Zitat:
Das - Dämpfung auf der Magnet-Rückseite - werde ich wohl einfach ausprobieren müssen.
Also Basotect in die Magnet-Öffnung hinten und auf den Magneten hinten aufgeklebt:


Damit misst sich der vordere CP-104 so (nah, beide CP-104 parallel):


Hier im Vergleich eine Messung ohne das aufgeklebte Basotect (Rot) und mit (Schwarz).

Hmm. Schon etwas besser, der Einbruch ist 'nur' noch halb so heftig. Aber noch nicht ideal. Zudem rund 2dB Erhöhung um 200 Hz. Braucht also noch Zuwendung...

Zitat:
Wenn man jetzt einen Ring aus Basotect auf die mittlere Länge (10 cm) der hinteren Rückkammer einbringt, der das BR umschliesst und mit der Gehäusewand abschliesst ?
Dann sieht die Messung am BR-Rohr im Vergleich zu 'viel' eingebrachtem Basotect/Fibsorb so aus:


Rund 5 dB mehr als das überdämpfte (?) Gehäuse. Die 1kHz-Reso möchte noch etwas bearbeitet werden.

Das Kopplungsgehäuse will ich ebenfalls noch ein wenig optimieren - schon dem Lerneffekt wegen.

Wenn ich keine Lust mehr habe, setze ich mal einen Tiefpass bei der Trennfrequenz zum W2-803SM ein und schaue, was geht...

Grüße,
Christoph
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2017, 22:37   #112
Bizarre
HSG Franken
 
Registriert seit: 03.12.2013
Ort: Hammelburg
Beiträge: 651
Standard

Bin mal gespannt, wie sich das ganze "seriell" zeigt, ist ja wohl das Ziel, oder?

Zum BR Flötenton : mittig anbohren scheidet aus, wird zu lang. IRR a la Tonfeile scheint mir hier auch nicht praktikabel,
Das BR Rohr endet ja mittig im Boden, ich würde die Box einfach auf nen 20mm dicken Basotect Ring Dmr.150/100 draufstellen.. Hab leider keine Ahnung wie man den Effekt richtig misst..

Ach ja, wie dick ist die "Michi Scheibe" ?
__________________
Bizarre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2017, 21:14   #113
Bizarre
HSG Franken
 
Registriert seit: 03.12.2013
Ort: Hammelburg
Beiträge: 651
Standard

Röhrenresonatoren könnten evtl. auch gehen... 4 Füße aus liegenden 20mm Rohren, Öffnung nahe am BR Rohr ...

Zugegeben, ist ne ziemlich bizarre Idee...,Könnte aber etwas mehr Baßpegel bringen als der Basotect Fußring.
__________________
Bizarre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2017, 21:37   #114
Gaga
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 1.313
Standard

Moin, Moin,

Zitat:
Bin mal gespannt, wie sich das ganze "seriell" zeigt, ist ja wohl das Ziel, oder?
Ja, klar, das soll seriell laufen. Ich hatte den merkwürdigen Effekt schon verdrängt - aber werde demnächst eine Messung mit seriellen CP-104 einstellen. Ich habe mich umgeschaut, ob's kleine ClassD-Amps gibt, die 2 Ohm abkönnen, aber nichts gefunden.

Zitat:
Zum BR Flötenton : mittig anbohren scheidet aus, wird zu lang.
Das - und Varianten davon - wollte ich ehrlich gesagt eigentlich noch ausprobieren. Um wie viel muss ich das BR-Rohr denn ungefähr verlängern? Ich glaube da gab's mal einen Artikel in einem uralten Elektor Sonderheft dazu. Hier im Forum gab's auch kürzlich einen Thread zu BR-Rohr-Varianten, hier.

Zitat:
Das BR Rohr endet ja mittig im Boden, ich würde die Box einfach auf nen 20mm dicken Basotect Ring Dmr.150/100 draufstellen.. Hab leider keine Ahnung wie man den Effekt richtig misst..
Das BR-Rohr ist außermittig angeordnet, siehe Foto in Beitrag #84.
Aber egal, die Geschichte mit dem Basotect-Ring werde ich ausprobieren. Das ist ja wieder mehr ein Bastel- und Lern- und Experimentierthread geworden hier... DIY halt.
Brauchen werd' ich's letztlich voraussichtlich eh nicht, da ich den Breitbänder ja recht tief ankoppeln kann.

Zitat:
Ach ja, wie dick ist die "Michi Scheibe" ?
Muss ich auch nachschauen. Ich schätze 10-15mm.

Zitat:
Röhrenresonatoren könnten evtl. auch gehen... 4 Füße aus liegenden 20mm Rohren, Öffnung nahe am BR Rohr ...
Du meinst außen liegende 'ERRs'? Versuche ich auch, falls ich dazu komme...

Zitat:
Zugegeben, ist ne ziemlich bizarre Idee


Gruß,
Christoph

PS: Das angebohrte BR-Rohr hat Karsten hier schön dokumentiert.

Geändert von Gaga (18.10.2017 um 21:45 Uhr). Grund: PS...
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2017, 22:09   #115
Bizarre
HSG Franken
 
Registriert seit: 03.12.2013
Ort: Hammelburg
Beiträge: 651
Standard

Für das mittige Anbohren muß das Rohr ca.40 % länger werden...
Hifi Selbstbau hatte da mal die MarkO.. Zur Zeit vom Mark Audio Hype .
__________________
Bizarre ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichworte
akabak simulation , isobaric , lage br-port , pc-lautsprecher , schreibtisch

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Powered by vBadvanced CMPS v3.2.2
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 20:35 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.