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Alt 14.06.2017, 06:04   #21
xajas
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Standard Konzept für einen aktivenn, PA-Chassis, DSP, Dirac basierten Lautsprecher

Ich bin wieder andersrum. Denn der finale Klang soll meine emotionalen Ohren und nicht die rationalen Messgeräte befriedigen. Bei mir am Ende entscheiden die Ohren, was richtig und was falsch ist.
Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt:-)
Das ist der grösste Segen der DSP-Technik

Geändert von xajas (14.06.2017 um 06:21 Uhr).
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Alt 14.06.2017, 06:37   #22
fosti
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.....gut, dass man schon seit Jahrzehnten, die Farben am TV einstellen kann

Zitat:
Zitat von xajas Beitrag anzeigen
... Bei mir am Ende entscheiden die Ohren, was richtig und was falsch ist.
Ich baue mir die Welt, wie sie mir gefällt:-)
Das ist der grösste Segen der DSP-Technik
RICHTIG gemacht sollte das auch so sein

EDIT: Nichstdestotrotz hängen 80% am Konzept und nicht am DSP....
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Alt 14.06.2017, 06:40   #23
xajas
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Standard Konzept für einen aktivenn, PA-Chassis, DSP, Dirac basierten Lautsprecher

Zum Thema TV : man muß nur wissen, wie man in das Werks-/Service-Setup kommt um die RGB Werte genau einzustellen

Zum Thema RRICHTIG gemacht
Ich stimme Dir 100%-tig zu. Die Grundlage muß stimmen, sonnst haut das Individualisieren nicht hin. Ich scheue einfach nicht davor, eben den letzten Schritt - die Individualisierung - zu gehen.

Deshalb auch meine Bitte um weitere Tips um die Grundlage RICHTIG zu konzipieren :-)

Geändert von xajas (14.06.2017 um 06:56 Uhr).
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Alt 14.06.2017, 06:51   #24
Achenbach Akustik
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Zitat:
Zitat von xajas Beitrag anzeigen
- 1" Horntreiber (höchstwahrscheinlich ein BMS 4552ND) sitzt in einem 15" SEOS-15 CD Horn

Trennung TMT zu HT erfolgt bei 700-800Hz.

Das ganze wird durch einen 18" Sub in ca. 150L geschlossen und digital entzerrt unterstützt.

Alles wird aktiv gesteuert/getrennt/entzerrt.

- 12" TMT
- kein BR, nur GG mit ca. 70L
- spielt möglichst weit von unten bis 700-800Hz nach oben
- kann nach unten offen laufen oder per DSP getrennt und entzerrt werden

Gibt es einen Tip dafür (passend zu dem BMS 1" Treiber)?
Gerne von BMS, Beyma, RCF, Eminence oder Eighteensound (die sind mir inzw. "Vertraut")
Warum denn immer ein so großes Gehäuse für den 12"?
Wenn geschlossen dann reichen normalerweise 30l vollkommen aus. In geschlossen wirst Du nach unten bei 120Hz am Ende sein. Lieber mit dem geschlossenen Gehäuse unten hoch kommen als Leistung reichschieben, um den frühen Abfall zu korrigieren.
700-800Hz werden mit einem 1" nur schwer zu realisieren sein. BMS sind aus deiner Liste die einzigen, die halbwegs in die Richtung kommen. Von Eminence kenne ich keinen, der was taugt. Mit Beyma, RCF, 18Sound, B&C wird man sich mit Trennungen über 1kHz begnügen müssen.
Schlussendlich muss der Treiber sich mit dem Horn "vertragen".
Auch hier gilt, nichts erzwingen, was der Treiber nicht von sich aus zu leisten ist. Ein DSP kaschiert nur die Fehler.
Accurate oder Dirac würde ich nur dafür einsetzen, das ganze Konstrukt auf den Hörplatz anzupassen.

Gruß
Dieter
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Alt 14.06.2017, 06:54   #25
fosti
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Danke Dieter! Genau so sehe ich das auch!
Bei der anvisierten Trennfrequenz sollte es schon ein "guter" 1,4" sein.
Auch die 30 L finde ich genau angemessen und was DSP angeht hatte ich ja auch schon meine Meinung dazu gesagt.

Viele Grüße,
Christoph
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Alt 14.06.2017, 07:08   #26
xajas
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Standard Konzept für einen aktivenn, PA-Chassis, DSP, Dirac basierten Lautsprecher

Ich hänge nicht an den 70L. Die 70L ergeben sich aus optischen und konstruktiven Gründen (die TMT Kiste ist mit ca. 40x40x60cm genau so tief wie der Sub). Die 70L stehen "zur Verfügung", aber müssen nicht ausgenutzt werden. Wenn Ihr der Meinung seid, dass ein kleineres Volumen besser ist, dann kann ich die Kiste intern trennen und auf ein empfohlenes Volumen verkleinern.
Ich könnte es auch als BR aufbauen und die 70L nutzen, aber ob das in dieser Konstellation eine bessere Variante wäre?

BTW.
Sollten sich die ca. 150L des Subs auch als zu groß erweisen, dann kann ich die Tiefe für alle Kisten von derzeit 60cm auf z.B. 50cm reduzieren, wodurch sich dann auch die verfügbaren 70L des TMT verkleinern würden.
Ich muß nur verstehen, was besser ist und warum, dann mache ich es :-)

Zu dem 1"
Aus den "Entwicklungskreisen" habe ich gehört, dass der Trend zu kleineren Treibern geht :-)

Deshalb ist der BMS aus dem genannten Grund gute Vorauswahl und ziemlich gesetzt. Dabei denke ich auch daran, dass der HT pegelmässig nicht wirklich ausgereizt wird, was eine kleine Verschiebung der Trennfrequenz nach unten, sprich relativ tiefe Ankopplung, ermöglichen sollte.
Andererseits, das SEOS Horn ist ab 950Hz "freigegeben".
Dank DSP, kann ich variabel die Trennung im Bereich 700Hz-1kHz ausprobieren, um herauszufinden, welche Kombination am besten past/klingt. Das ist eine einfache Übung :-)

Zwischenstand für die Horn-Alternative:
- BMS 1" HT 4552ND bleibt
- 12" TMT in ca. 30L GG und einer Trennung bei ca. 800Hz bleibt
- unterhalb von ca. 120Hz kommt der 19" Sub zum Einsatz
- DSP / digitale Entzerrung bleibt

Wir sind bei den geeigneten TMT und Sub Chassis hängen geblieben :-)

Geändert von xajas (14.06.2017 um 08:43 Uhr).
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Alt 14.06.2017, 09:20   #27
Achenbach Akustik
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Zitat:
Zitat von xajas Beitrag anzeigen
Die 70L stehen "zur Verfügung", aber müssen nicht ausgenutzt werden. Wenn Ihr der Meinung seid, dass ein kleineres Volumen besser ist, dann kann ich es intern trennen und auf ein empfohlenes Volumen verkleinern.

Sollten sich die ca. 150L des Subs auch als zu groß erweisen,....

Ich muß nur verstehen, was besser ist und warum, dann mache ich es :-) .....

Zu dem 1": Aus den "Entwicklungskreisen" habe ich gehört, dass der Trend zu kleineren Treibern geht :-)

Deshalb ist der BMS aus dem genannten Grund gute Vorauswahl und ziemlich gesetzt. Dabei denke ich auch daran, dass der HT pegelmässig nicht wirklich ausgereizt wird, ....
Ich möchte ja nicht herablassen wirken, aber Du hast "kleine" Defizite, was Lautsprechertechnik und Entwicklung von Lautsprechern angeht. Ich weiß, dass ein DSP dazu verleitet zu sagen, dass das ja alles kein Problem ist, kann man ja alles einstellen. Soweit richtig, aber auch das geht ohne Grundlagenwissen nicht wirklich. Ein gewisses Verständnis dafür, was ein Lautsprecher macht, die Zusammenhänge, Trennfrequenzen, Filtersteilheiten, Phasenbezüge, und so weiter, sollte schon da sein, um ein solch ambitioniertes Projekt auch zu Ende entwickeln zu können.

Zuerst mal sollten geeignete Treiber für Bass und Mittelton feststehen, bevor man sich Gedanken über die Gehäusegröße macht. Ohne das ist jedes Wort darüber eigentlich überflüssig.

Einen Tipp zur Gehäuseform des Mitteltöners: Ein 30l Gehäuse bei dem Querschnitt würde sehr flach werden. Die 70l kannst Du äußerlich lassen. Trenne das intern ab und lasse es nach hinten spitz zulaufen oder mache hinten einen Keil rein, so dass an der Rückwand kein Schall reflektiert werden kann. Hinten stärker bedämpfen, zum Chassis hin lockerer. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Und noch mal: Zwing keinen Treiber zu Dingen, die er nicht selbst bereit ist zu machen. Das Argument, ich höre nicht laut, dann trenne ich tiefer, lasse ich zumindest für mich nicht gelten. Dann hört man doch mal laut und hat den Salat.
Wenn der Frequenzgang der Horn/Treiber-Kombi krumm und buckelig ist, passt das nicht zusammen - auch wenn es sich mit DSP hinbiegen lässt. Es ist nur ein Kompromiss und wird trotz DSP immer hörbar bleiben. Ein DSP ist nicht dafür da, um Fehler (!) von Chassis, Gehäuse, etc. zu egalisieren. Die Treiber müssen ohne DSP schon ein plausibles Bild ergeben.

Gruß
Dieter
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Alt 14.06.2017, 09:25   #28
josh_cpct
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@ Dieter
"DSP kaschiert nur und Acourate nur für Hörplatz" ...

Das hieße im Umkehrschluss eine Frequenzweiche kaschiert nur den Hochton vom Tieftöner weg?
Die Weiche und allgemeine Abstimmung ist "nur damits am Hörplatz gut klingt" ?

Das ist ja prinzipiell nicht falsch, die Wortwahl suggeriert nur eine abwertende Einschätzung auf einen beschränkten Bereich.

Acourate stellt dir ALLE linear-Verzerrung-relevanten Parameter von Gut bis Böse ein. Es kann als elementarer Dreh und Angelpunkt des gesamten Konzepts eingesetzt werden.
Bei Dirac mag das stimmen, das ist nur "Hörplatz-Voicing", mehr nicht.


@Xajas:
Zitat:
BTW.
Sollten sich die ca. 150L des Subs auch als zu groß erweisen, dann kann ich die Tiefe für alle Kisten von derzeit 60cm auf z.B. 50cm reduzieren, wodurch sich dann auch die verfügbaren 70L des TMT verkleinern würden.
Ich muß nur verstehen, was besser ist und warum, dann mache ich es :-)
Das hatten wir doch alles schon begründet
Machst du groß, fällts sanfter unterhalb der Reso ab.
Das ist logisch gut für Sub-Anhebung im GG.
Schlecht für Wirkungsgrad bei Fc (Reso Eingebaut).

Machst du klein, verbesserst Wirkungsgrad um den Fc Bereich. Gut für TMT.

Zitat:
Zu dem 1"
Aus den "Entwicklungskreisen" habe ich gehört, dass der Trend zu kleineren Treibern geht :-)
Warum willst du Horn? Dynamik, geringe Verzerrung, Lebendigkeit? Warum den Treiber dann an die Kotzgrenze bringen?
Hast du zB einen potenten JBL 2420 kann im großen 40x40x40 (LBT) cm Horn durchaus 800Hz bis 100dB ok klingen. Aber man merkt dass es angestrengter klingt. Da der K3 (ungerade harmonische Verzerrung = nicht gut) dann auch schon ansteigt!
Ich setzte zb 1" nur ab 3k ein. Manche erst ab 5. Nur um dir mal das andere Extrem zu nennen

Wenn du das versuchst, dann muss man schon steil trennen. Zb Neville Thiele 2. Ordnung. Das geht mit Acourate.

Kann man aber auch mathematisch sehen.
Du hast ca 500cm2 Membran im Grundton.
Jede Oktave höher kannst du bei gleichem Hub die Membranfläche vierteln. Sprich :

TMT 150Hz - 500 cm2 als Ausgangsbasis
300Hz 125cm2
600Hz 31,25cm2
1200Hz 7,8 cm2

Dein 1" hat jetzt 15cm2. Zwischen 600 und 1200 liegt 900Hz.
Das wär eine ausgewogene Belastung. Wenn dieser 3mm Hub machen würde. Macht aber eher 0.1
Das Horn vervierfacht die Effizienz, mindestens. Dann kämst du equivalent auf 0.4-0.8mm Hub ohne Horn.
Das veranschaulicht dir vielleicht das Problem.

Aber das schöne an Acourate ist, du kannst dir die Trennpunkte setzen wie du willst du hörst einfach alle durch und machst dir deine eigene Meinung. Ist schnell getan.

Man könnte aber auch mit dem hier liebäugeln:
http://www.eighteensound.com/Product...d/3426/nd2080a


Gruß
Josh
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Alt 14.06.2017, 10:32   #29
Achenbach Akustik
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Zitat:
Zitat von josh_cpct Beitrag anzeigen
@ Dieter
"DSP kaschiert nur und Acourate nur für Hörplatz" ...

Das hieße im Umkehrschluss eine Frequenzweiche kaschiert nur den Hochton vom Tieftöner weg?
Die Weiche und allgemeine Abstimmung ist "nur damits am Hörplatz gut klingt" ?

Das ist ja prinzipiell nicht falsch, die Wortwahl suggeriert nur eine abwertende Einschätzung auf einen beschränkten Bereich.
Da das Konzept ja noch nicht richtig steht, u.a. wie die Trennung der Wege vorgenommen wird, war meine Wertung allgemein gehalten.
Ich vertrete den Standpunkt, dass das System selbst erst mal korrekt sein muss, bevor ich mit Accurate oder Dirac ans Werk gehe. Was nutzt es mir, wenn das System selbst Fehler hat, die dann von der Korrektur auf den ersten Blick beseitigt werden. Im System sind die immer noch drin.
Das, denke ich, ist das größte Hindernis für Einsteiger (den wir hier haben) - das erkennen von Fehlern. Die Korrektur drüber und gut ist's, scheint mir zu oft das Motto zu sein.

Gruß
Dieter
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Alt 14.06.2017, 11:14   #30
Hitower
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Hi
Warum nicht eine 12 oder 15" Box die in Selbstbaukreisen erprobt sind (also im PA Bereich) als Basis nehmen. Es gibt einige "hochpreisige" mit guten Komponenten die auch nachbaubar sind

Da ist die Treiber und Horn auswahl schon geschafft und damit mal schaun ob das genau das ist was man sucht!
Nachher hat man eine Wilde Mischung und bekommt es trotz diverser DSP Eingriffe nicht hin, weil doch das Hornkombi oder die Aufstellung garnicht geht.

Der Raum ist in etwa wie mein Altes Wohnzimmer und wenn man keine Nachhbarn hat, kann man da gerne solch Membranflächen reinstecken :-P
Evtl sollte man da aber auch Dämmung/Dämpfung nachdenken

Gruß
Daniel
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Alt 14.06.2017, 12:10   #31
xajas
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Standard Konzept für einen aktivenn, PA-Chassis, DSP, Dirac basierten Lautsprecher

@Dieter

Vielleicht sollte ich zu dem Thema DSP, Audio-Selbstbau und meine Erfahrung auf dem Gebiet etwas "rausholen" :-)

Den Anstoß für dieses Vorhaben gaben ehemalige Einbauprojekte in meinen Autos. Da ich sehr "experimetierfreudig" bin habe ich neben den klassichen konservativen Einbauten auch die wildesten Konstellationen ausprobiert. Angefangen mit

1. Vollsymetrischen Einbauten von Beitbandchassis (auf der Suche nach dem Perfekten Stereodreieck und guter Räumlichkeit )

http://just-a-photo.com/foto/Werkzeu...0/DSCF1111.jpg




über

2. Untersitz-TT mit Schalführung (auf der Suche nach einem stabilen Einbau der TT ausserhalb der klapprigen Türen)





bis hin zu

3. Armlehensubwoofer, Untersitzsubwoofer, Koferraumsubwoofer (auf der Suche nach der perfekten Platzierung/Integration des Subwoofers)

http://just-a-photo.com/foto/Werkzeu...03_MG_5448.jpg



http://just-a-photo.com/foto/Werkzeu...n/DSCF2985.jpg


Das ganze wurde durch viele DSP Konfigurationen mit verschiedenen DSPs (Mosconi, Helix, Audison) unterstützt

http://just-a-photo.com/foto/Werkzeu...0516151907.jpg

http://just-a-photo.com/foto/Werkzeu...0/DSCF1949.jpg


Alleine in dem Schnappi habe ich über 200 (!!!) verschiedene Setups ausprobiert (bin gerade beim Setup 213) und alle denkbaren Trennnfrequenzen, Flankensteilheiten PEQS, Laufzeiten, Impulsmessungen,.... ausprobiert.

Und glaube mir, die heimische Umgebung und Heimlautsprecher sind ein Kinderspiel gegen die Probleme, die es mit der Akustik und Einbaubedingungen in einem Auto gibt.

Also so ganz fremd ist mir das Thema Trennfrequenz und Steilheit der Flanke nicht. Und ich habe inzw. ein gutes Gefühl, wozu ein DSP fähig oder unfähig ist.

BTW. Auch für die Heimischen Anlagen habe ich bereits die DSP in den Hyoex Modulen eingesetzt, aber die sind gegenüber Auto einfach und nicht nennenswert

Deshalb sehe ich dem ganzen Projekt sehr entspannt entgegen :-)
Die vielen Experimente, Versuche und vielfaltige Erfahrungen aussserhalb der klassichen/dogmatischen DIY-Wege haben es jedes mal bestätig: es lohn sich! Es gibt nicht die eine einzige WAHRHEIT, und es gibt nicht das eine einzige RICHTIG. Viele Wege führen nach Rom. Man mus sich nur trauen diese zu gehen, zu probieren, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und diese in die neuen Projekte einzubinden. Also immer schön offen auf neues bleiben :-)

Nicht desto trotz nehme ich alle Hinweise, auch die "konservativen" sehr ernst und dankbar und versuche sie in das Gesamtkonzept so gut wie möglich einzubinden.

Zum Thema zuerst Auswahl der Chassis und dann das Gehäuse.

Ich bin nun mal ein Ästhet und die Form des Lautsprechers - die Skulptur - spiel bei mir eine wichtige Rolle. Deshalb muss sie bereits bei der Konzeptfinung als Parameter berücksichtigt werden, auch wenn es gewissse klanglichen Kompromisse bedeutet.

Also zurück zu den Chassis die in meine "Skulptur" passen :-)

@Josh

das Setzen der Trennpunkte bereits in Acourate würde bedeuten dass ich aus dem Mac per USB sechskanallig rausgehe und dann ein passendes Audio Interface / einen 6-Kanal DAC Brauche. Das gibt es, (RME Fireface XMS von Thomann) aber ab 1200€. Das wird mir zu teuer/zu kompliziert

Ich kann auch mit DSP sehr Steil trennen, Ich kann ggf. mhrere LP/HP Filter "stappeln"

Das 1" BMS wird als 500Hz-20000Hz angegeben und eine Trennung bei 1000Hz empfohlen.
Unter Last bleibt 3rd H.D. ab 900 ungefähr auf gleichem Niveau bzw. steigt ab 2,5kHz leicht an, also es ist kein Argument.
http://www.bmsspeakers.com/fileadmin...VQ2SVpvvrW31MH


@Daniel

hast Du bestimmte fertige Projekte im Sinne? Die würde ich mir sofort anschauen


______________________________________________
Zwischenstand
- BMS 1" HT 4552ND bleibt (notfals kann ich mich "´vergrössern" -> es wird vorher getestet).
- 12" TMT in ca. 30L GG und einer Trennung bei ca. 800Hz bleibt
- gehäuse schräg, refleksionsarm getrennt und gut/variabel gedämmt
- unterhalb von ca. 120Hz kommt der 19" Sub zum Einsatz
- grosses GG Volumen des 19" fördert einen sanften Abfall des Frequenzgangs
- DSP / digitale Entzerrung bleibt
- Acourate läuft zweikanallig auf dem Mac (Option)
- das ganze muß auch ohne Acourate/Dirac gut klingen, falls eine andere Quelle am Mac vorbei, direkt an die Boxen angeschlossen wird


Was mir als Laie bisher gefällt:

- BMS 12N804L (auch als 4 Ohm erhältlich)

http://www.bmsspeakers.com/fileadmin...VQ2SVpvvrW31MH


- BMS 18N830v2

http://www.bmsspeakers.com/fileadmin...VQ2SVpvvrW31MH


Passen sie zusammen?

Spielt hier die 4/8 Ohm Impedanz eine Rolle -> Leistungsausbeute der angedachten UcD Module die eher für 4 Ohm gedacht sind. Ich habe hier 2x UcD180 mit jeweils 180W@4Ohm für den HT und TMT und 1x UCD400 mit 400W@4Ohm für den Sub vorgesehen
Siehe auch die untercshiedlichen Wirkungsgrade

1" = 107dB
12" = 95dB (hier würde ich die 4 Ohm nehmen)
18" = 96dB

Und hier noch eine günstige 3-Wege Kombination, die auf einem relativ tief getrennten 1" Treiber basiert (bei 1,3kHz) und angeblich als ganzes aufeinander abgesstimmt ist

1" Faital HF10AK
12" Faital 12PR300
18" Faital 18FH500

Geändert von xajas (15.06.2017 um 08:00 Uhr).
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Alt 15.06.2017, 07:00   #32
josh_cpct
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6 Kanal erst ab 1200€ plus???

Es gibt schon 8 Kanal ab 50€
Ab 200€ wirds brauchbar.
Für 400 schon sehr wertige.

Paar Mcaps und Backspulen fressen das aber auch weg...
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Alt 15.06.2017, 07:56   #33
xajas
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Ich kann nicht tausend "Baustellen" gleichzeitig aufmachen und dann noch an dem DAC basteln :-)
Die Erfahrung lehrt: man wird nie fertig, Man muß sich ja auch etwas fürs danach aufheben. Es gibt viel zu tun...
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Alt 18.06.2017, 01:15   #34
xajas
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Ich habe mir das SketchUp installiert, ein Bisschen rumexperimentiert und ein paar möglichen Aufbau-Varianten durchgespielt. Wenn man sich an das Programm gewöhnt hat, kann man relativ komfortabel die Kisten zusammenbauen. Hier ein paar denkbare Varianten (sehr hilfreich bei der Entscheidungsfindung)








Der kleine Schneemann gefällt mir am besten



Was ich in SketchUp noch vermisse, sind die Rotationskörper für die Chassis.

BTW. Die Chassisauswahl "verdichtet" sich auf

1" BMS 4552ND oder Faital HF10AK (ab. ca. 1,2kHz)
12" Faital 12PR320
18" Faital 18HP1010

Ob die 18" Alternativen von BMS und Eighteensound den Mehrpreis rechtfertigen?


Geändert von xajas (18.06.2017 um 01:30 Uhr).
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Alt 21.06.2017, 21:21   #35
xajas
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Ich habe mich weiterhin mit der Wahl der passenden Chassis beschäftigt. Der Fokus war zuerst auf die Sub/TT Chassis.
Dazu habe ich mir BassCAD installiert und die darin enthaltene Suchfunktion genutzt. Die Kriterien waren relativ klar:
- 18"
- geeignet für ein geschlossenes Gehäuse mit ca. 150L also Qts 0,3-0,6 und niedriges Fs
- nicht zu schwer (Mms)
- relativ hoher Wirkungsgrad
- möglichst extrem tiefreichend (ich bin Subwoofer-versaut und mag es richtig mächtig)
- Trennung bei 100-150Hz (je nach TMT)
- es sollte bezahlbar sein
- es sollen zwar PA Chassis sein, aber müssen nicht den PA-Pegel-Ansprüchen genügen, wir reden hier über einen 30qm Raum
- die Chassis werden per DSP getrennt und nach bedarf entzerrt

Und das ist das, was BassCAD als geeignet ausgespuckt hat. Ich würde mich freuen, wenn die Experten ein Blick darauf werfen und ihre Meinung dazu sagen würden

IMG_4827.JPG
IMG_4826.JPG

Mein Favorit ist Beyma 18PWB1000Fe. Der BMS 18N860 sieht auch gut aus, aber leider zu teuer.

Der 1" Horntreiber von BMS ist gesetzt und es fehlt noch ein 12" TMT, der die Lücke zw. 100-150Hz und 800-1200Hz schließt und für ein geschlossenes Gehäuse geeignet ist.

Geändert von xajas (21.06.2017 um 21:35 Uhr).
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Alt 21.06.2017, 21:44   #36
Azrael
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Zitat:
Zitat von xajas Beitrag anzeigen
Mein Favorit ist Beyma 18PWB1000Fe. Der BMS 18N860 sieht auch gut aus, aber leider zu teuer.

Der 1" Horntreiber von BMS ist gesetzt und es fehlt noch ein 12" TMT, der die Lücke zw. 100-150Hz und 800-1200Hz schließt und für ein geschlossenes Gehäuse geeignet ist.
Mein Favorit für einen derartigen Einsatz währe der 18N860, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Insofern würde ich deiner Wahl zustimmen.

Btw.: Wie bekommst du in Sketchup die Hornform hin?

Viele Grüße,
Michael

Geändert von Azrael (21.06.2017 um 22:17 Uhr).
Azrael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2017, 05:43   #37
xajas
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Standard Konzept für einen aktivenn, PA-Chassis, DSP, Dirac basierten Lautsprecher

Entgegen der landläufiger Meinung das Geld liegt nicht auf der Strasse , also bin ich in meiner Wahl eingeschränkt. Der BMS ist fast doppelt so teuer wie der Beyma


Aber zurück zu der Hornform in SketchUp

Ich habe die Einfache Variante gewählt

1. Rchteck platzieren
2. Ecken abrunden
3. Hornkontur zum Körper hochprojizieren
4. Die projizierte Seite (alle vier Kanten) per Skallieren symmetrisch "zusammenstauchen"

Man könnte auch eine Viertelellipse (Querschnitt des Horns) entlang einer zweiten Ellipse oder eines gerundeten Rechtecks (Front des Horns) als Kontur führen/projizieren

Für die Optik sollten beide ausreichend sein

Es gibt sicherlich noch andere Varianten, aber ich kenne/habe SketchUp erst seit 3 Tagen


Hier ein Beispiel für die rotierte und dann gestauchte Variante

Viele Wege führen nach Rom :-)




















Geändert von xajas (22.06.2017 um 08:39 Uhr).
xajas ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2017, 07:18   #38
fosti
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Ich würde in Anbetracht des 1" HT Treibers über einen 10" als MT nachdenken. Die Auswahl ist größer und es gibt welche mit richtigem Mitteltontalent. Der Übergang MT/HT muss ziemlich gut gelingen, damit sich der Azfwand auch wirklich lohnt. Da würde ich auf Nummer sicher gehen.
fosti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2017, 08:20   #39
xajas
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meinst Du, dass eine Übernahmefrequenz von ca. 1kHz für einen "leichten" 12" TMT bedenklich ist?
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Alt 22.06.2017, 08:58   #40
fosti
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Nicht unbedingt, aber wie gesagt ist die Auswahl größer und man hat eine breiteren "Überlappungsbereich" und damit gewinnt man Spielraum.
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