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Alt 09.06.2017, 12:01   #1
xajas
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.06.2017
Beiträge: 417
Standard Konzept für einen aktiven, auf PA-Chassis, DSP, Dirac basierten Lautsprecher

Nach vielen Jahren mit “audiofilen” Lautsprechern a‘la Sonus Faber und Bowers & Wilkins bin ich auf die Idee gekommen, diesmal „das Heft selbst in die Hand zu nehmen“ und einen eigenen, meinen besonderen Anforderungen und Randbedingungen entsprechenden Lautsprecher zu bauen. Auslöser dafür waren einige Begegnungen mit den sogenannten „Alleinuterhalter“, Die Dynamik, Druck/Pegel, der ultraknackiger Klang, einfach der Spaßfaktor deren relativ einfachen PA-Anlagen hat mich so beeindruckt, dass ich mir gedacht habe: das will ich auch!
Schluß mit dem audiophilen Plöng-Plong, ich will etwas mit BUMS und SPASS!!! Auch wenn es nicht ultraneutral und ultrapräzise sein soll, was zählt ist der Adrenalinausstoß J
So bin ich auf einen aktiven PA-basierten Lautsprecher gekommen. Ich kenne mich in dem PA-Umfeld nicht aus, aber ich habe inzw. einige Recherchen getrieben und sich ein bestimmtes Bild von dem gewünschten Lautsprecher gemacht. Es basiert z.T. auf der Audiodynamikks 12.18. als Vorbild.

Zuerst ein paar Worte zu den Randbedingungen/Umgebung

- Raum: Musik-/Hobbykeller 5,75 x 4,55 x 2, 25 m

- Musikquelle: MacMini und MacBook Pro mit iTunes (z.T mit vielen HighRes Aufnahmen) angeschlossen an einen USB DAC oder iPad Pro gestreamt per AirPlay auf den DAC

- Klanglicher Schwerpunk: Dynamik, Pegel, Impulsität und ein sehr tief reichender Frequenzgang (ich stehe auf Subwoofer, aber diesmal soll die Box ohne einen getrennten Sub auskommen)

- Tonale Anpassung des Frequenzgangs an meine Klangliche Vorstellungen und an die Raumakustik erfolgt per DSP und ggf. per Dirac/Acourate u.ä.

- Die Ausdehnung des gewünschten unteren Frequenzbereich ist per DSP-Entzerrung möglich/einkalkuliert


Und hier die ersten konkreten Vorstellungen zu dem Lautsprecheraufbau und den angedachten Komponenten (die gilt es noch mit Eurer Hilfe „zu verifizieren“)

3-Wege Box mit
- 12“ Coax Chassis Beyma 12CXA400Nd in einem geschlossenen Gehäuse mit ca. 80L, nur zw. MT/HT getrennt, nach unten „offen“
https://www.beyma.com/getpdf.php?pid=12CXA400Nd

- 18“ TT/Sub Chassis Beyma 18P1200Nd/N in einem BR Gehäuse mit ca. 210L, abgestimmt auf 35Hz. Angedachte Trennung (je nach dem was der Raum7Messung hergibt) deutlich unter 100Hz
https://www.beyma.com/getpdf.php?pid=18P1200Nd/N

Bei der Enstcheidung für ein BR-Gehäuse habe ich mich an der Audiodynamikks und den PA-Lautsprechern orientiert, aber sollte es in einem geschlossenen Gehäuse (mit verfügbaren 200L) funktionieren, dann wäre es mir sogar lieber. Hier bin ich besonders auf eure Meinung und Vorschläge dazu gespannt.

Weiterhin, wir reden hier über PA-Chaassis, die einiges an Pegel/Leistung ertragen, also wenn ich mit BUMS (Zuhause) sage, dann ist es wahrschinlich für diese Chassis halbe Leistung, was genügend Reserven für potentiele DSP/EQ Entzerrung offen lässst


Die Elektronik.
Jetzt wird etwas komplizierter J
Das ganze wird nicht „in einem Rutsch“ als finale Variante umgesetzt. Ich möchte es in mehreren Ausbaustufen realisieren, sprich low cost / einfach anfangen und mit der Zeit (nach dem sich das Konto erholt hat J ) weiter optimieren.

Ich fange von hinten an. Die angedachte finale highend Lösung könnte wie folgt aussehen
- Quelle: MacMini mit JRiver als Player mit Convolver Engine und einem 6-Kanaligen Raum/Chassis Korrektur-Filter/Plug-in erstellt mit Hilfe von Acourate
- D/A-Wandlung. 6-kanaliger Audiointerface wie z.B. das RME Fireface UCX
- Verstärkung: 6 Hypex UcD Verstärker-Module

Aber das wäre eine ferne Zukunft und ich möchte „klein“ anfangen. Dabei denke ich zuerst an eine halbpassive Lösung. Der MT/HT des Coax wird passiv getrennt und das Coax- und das TT-Chassis wiederum aktiv als 2-Wege System per DSP geregelt. Das wäre der Einstieg, den ich mir vorstellen könnte
- Quelle: MacMini mit iTunes -> USB Ausgang
- D/A-Wandlung: MiniDSP 2x4 HD oder miniDSP DDRC-24 (also gleich mit Dirac) angeschlossen per USB an den Mac
- Verstärkung: 4 Hypex UcD400HG Verstärker-Module


Und jetzt zu meinen ersten Fragen dazu

1. Ist die Wahl der Chassis OK? (das Coax ist für mich gesetzt, das TT-Chassis - falls bessere Alternativen (vorzugsweise von Beyma) vorhanden, bitte begründet nennen
2. Würde auch ein GG anstatt BR Funktionieren (das gewählte Chassis, die 200L und DSP/EQ Entzerrung berücksichtigen)?
3. Wie kann ich eine passende Passivfrequenzweiche für den Coax (angedachte Trennfreqenz 1,5kHz) entwickeln?
4. Wer hat schon Erfahrungen mit Dirac und Acourate gemacht?
5. Macht die HxR Erweiterung der Hypex-Module Sinn (zumindest für den 12“ Coax)?
6. Würde ein UcD180 für den HT (bei Vollaktivierung) reichen
7. Alternativen für die Hypex Module?

BTW. Ich bin zu jeder „Schandtat“ bereit und um möglichst einfach und schnell in das Experimentieren einzusteigen (sprich sobald die Coaxen vorhanden sind) würde ich sogar aus dem Auto den Mosconi 4to6 DSP und die 4-Kanalige Alpine PDX-F6 Endstufe ausbauen, um damit den Coax vollaktiv auszuprobieren. Dazu könnte ich einen Vorhandenen REL Stadium Subwoofer anschließen.

Mal schauen wie es weiter geht .-)

Geändert von xajas (18.06.2017 um 08:31 Uhr).
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